Das kommt auf dich und deine Trainer an. Mit einem guten Trainer ist das eine wie das andere gut zu lernen - zumindest wenn es dir Spaß macht.

Balboa braucht auch am Anfang ein gutes Gleichgewicht und Ruhe im Körper; für viele ist daher IMHO der Einstieg in Lindy Hop einfacher, da hier am Anfang mehr verziehen wird, gerade für Leader. Lindyhop ist da Anfangs etwas "unsubtiler". Man muss aber das "ausgeflippte" und "Wilde" vom Lindy Hop auch mögen, für manche kommt nur der etwas "elegantere" Balboa in Frage. Beides gleichzeitig würde ich nicht anfangen; aber vielleicht nach einem halben Jahr oder Jahr den zweiten dazu nehmen. Motivationstechnisch finde ich Lindy Hop auch 'einfacher', sprich es gibt für die meisten da Anfangs mehr Erfolgserlebnisse (Figuren etc.), während man im Balboa etwas länger sprichwörtlich auf der Stelle tritt - Figuren sind meist nicht so spektakulär, bevor man "fancy" Slides und ähnliches einbauen kann muss man aber schon recht lange trainieren.

Und es kommt natürlich darauf an, für welche du längerfristig ein gutes Training bekommen kannst , Tanzparties und Tanzpartner findest. Es bringt nichts wenn du Lindy lernst, die DJs aber dauernd so schnelle Musik spielen dass du mit Balboa besser dran wärst.

Für Lindy Hop, Balboa und andere Swing-Tänze gibt es in München ein umfangreiches Angebot u.A. unter http://www.swingandthecity.com/ Andere Hotspots sind Hamburg, Berlin und im Pott.

Fange Mit Lindy Hop an, Balboa ist eine Spielart des Lindy Hops. Denn einfach ist beides nicht. Es lernst sich auch nie aus, die Tänzer die ich kenne, die wirklich tanzen können, lernen immer weiter.

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