Welcher Stoff fehlt im Körper oder welche Krankheit hat man, wenn man oft in Ohnmacht fällt?

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4 Antworten

Eine kardiale Synkope wird durch eine Störung der Herzfunktion ausgelöst und ist deshalb besonders
gefährlich. Meistens sind es Herzrhythmusstörungen, die Einfluss auf
den Blutkreislauf nehmen. Aber auch strukturelle Veränderungen des
Herzgewebes können eine Ohnmacht auslösen. Das gefährliche dabei ist,
dass das Herz bei einer kardialen Synkope ohne Vorwarnung stehen bleibt.
Dadurch tritt die Ohnmacht plötzlich und ohne vorherige Symptome ein.
Schlägt das Herz dann weiter, wacht die betroffene Person wieder auf.
Dies ist allerdings nicht immer der Fall – manchmal tritt auch ein
plötzlicher Herztod (Sekundentod) ein.

Mehr zum Thema: http://www.gesundheit.de/krankheiten/gehirn-und-nerven/bewusstlosigkeit/ohnmacht

Allgemein können die Ursachen einer Ohnmacht in vier Gruppen unterteilt werden:

Orthostatische Synkope

Vasovagale Synkope

Kardiale Synkope

Zerebrovaskuläre Synkope

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Die häufigste  Ohnmacht wird medizinisch als vagovasale Synkope bezeichnet. Dabei fehlt dem Körper nicht irgendein Stoff.

Die Gründe dafür können vielfältig sein.

Häufig ist z.B. langes Stehen auf der Stelle ohne Bewegung. Oft auch im Zusammenhang mit großer Hitze. Dabei versackt das Blut in den Beinen und es kommt im Kopf nicht genug an.

Ein andere Grund ist eine psychische Überforderung. Dabei wird das Blut "zentralisiert" weil der Körper die wichtigen Organe mit Blut versorgen will, dabei kommt das Gehirn zu kurz, der Mensch fällt in Ohnmacht.

Auch sehr scharfes Essen kann zu so einer Ohnmacht führen.

Es gibt auch ernste Krankheiten wie Blutgefäßverengungen in wichtigen Arterien des Kopf und Halsbereiches, die so etwas auslösen können.

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Ohnmacht ist meistens die Folge von fehlender Hirndurchblutung. Wenn man z.B. stundenlange steht und sich das ganze Blut in den Beinen lagert, dann kippt man kurz um und das Blut fließt wie gewöhnlich weiter. Oder bei Kammerflimmern und anderen Herzinsuffizenzen ist es auch möglich, dass das Blut nicht mehr in die Aorta kommt und somit im Lungenkreislauf angelagert wird und ebenfalls nicht mehr in das Hirn kommt. Dabei besteht allerdings auch die Gefahr von einem Lungenödem, also nicht wirklich passend für dein Buch.

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Ein kurzer Ohnmachtsanfall – meist dauert dieser nur wenige Sekunden – wird als Synkope bezeichnet. Hält die Bewusstlosigkeit länger an, spricht man von einem Koma. Eine Synkope  wird durch eine vorübergehende Durchblutungsstörung im Gehirn ausgelöst. Die Ursachen für diese Durchblutungsstörung sind vielfältig und lassen sich im Nachhinein nicht immer sicher bestimmen. Neben harmlosen Auslösern wie einem zu niedrigen Blutdruck kommen auch ernste Erkrankungen als Ursache in Frage.

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