Welcher Stoff entsteht bei Energiesparlampen, wenn sie durchbrennen?

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3 Antworten

Wie alle Leuchtstofflampen enthalten die bislang im Handel erhältlichen Kompaktleuchtstofflampen giftiges Quecksilber.

Bei hochwertigen Lampen werden weniger als 1,5 mg eingesetzt oder Quecksilberlegierungen genutzt, um das Entweichen des Quecksilbers im Falle eines Glasbruchs zu unterbinden

Auf Grund des Quecksilbers und der Gefahr der Kontaminierung werden beim Bruch von Leuchtstofflampen folgende Schritte empfohlen:

Vor, während und nach der Reinigung gut lüften. Alle Personen sollten den Raum für 15-30 Minuten verlassen. Haustiere ebenfalls aus dem Raum führen.

Gummihandschuhe anziehen, um Hautkontakt zu vermeiden.

Splitter und Staub auf glatten Flächen mit einem geknickten Karton aufsammeln und mit feuchtem Papier nachwischen, auf Teppichen mit Klebeband aufnehmen.

Alle Rückstände und Reinigungsmaterial in ein luftdichtes Konservenglas geben.

Glas zur Sammelstelle für elektronische Geräte oder zur Verkaufsstelle bringen.

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Kommentar von grubenhirn
12.05.2016, 01:52

Oh Mist, dann gehe ich erst einmal raus - danke!

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"Durchgebrannt" bei Glüh- oder Leuchtstofflampen bedeutet lediglich, dass der Glühfaden durch Überhitzung zerstört wurde.

Dabei wird nichts erzeugt, was vorher im Normalbetrieb nicht auch schon da war.

Energiesparlampen enthalten jedoch Quecksilber und erzeugen ultraviolettes Licht.

Ist also der Glaskörper beschädigt, sollte das Leuchtmittel in den Sondermüll entsorgt werden, da schädliche UV-Strahlung oder, im schlimmsten Fall, giftiges Quecksilber austreten kann.

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Kommentar von grubenhirn
16.05.2016, 20:32

Dabei wird nichts erzeugt, was vorher im Normalbetrieb nicht auch schon da war.

Merkwürdig. Schon zweimal wurde irgendein schleimhautreizender Stoff freigesetzt, nachdem eine Energiesparlampe ihren Geist aufgegeben hat.

Leider weiß ich bis heute nicht, was es genau ist.

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Kommentar von MatthiasHerz
16.05.2016, 20:41

Siehe oben.

"[...] giftiges Quecksilber austreten kann."

Das kommt da schon bei der Herstellung rein und "erzeugt" ultraviolettes Licht.

Die photoaktive Beschichtung an der Innenwand des Glaskörpers schirmt das UV-Licht ab und leuchtet dafür in der gewünschten Farbe.

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Kommentar von MatthiasHerz
17.05.2016, 20:52

Wäre schon möglich.

Vor Jahren ging mal durch die Medien, die Klebestellen der Leuchtmittel setzten bei Erhitzung, also im Betrieb, Phenol frei, einen kristallinen Stoff, der hoch toxisch wirkt.

Keine Ahnung, ob es noch oder wieder Leuchtmittel damit gibt.

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Kein Stoff, der nach außen  dringt.

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