Welcher Religion gehört ihr an, und warum ?

Das Ergebnis basiert auf 32 Abstimmungen

Christentum 43%
Atheismus 28%
sonstige,.... 21%
Buddhismus 3%
Islam 3%
Judentum 0%
Hinduismus 0%

52 Antworten

Buddhismus

Ich bin Buddhist.

Als Begründung zitiere ich mich selbst, da es bereits ähnliche Frage gab und sich meine Haltung bislang nicht geändert hat;

Glaube an den Buddhismus

Ich bin der Meinung, dass die Lehre und Praxis des Buddhismus für mich selbst einen geeigneten Lebensweg darstellen.

Die buddhistische Praxis und die Lehren des Buddha wirken sich  positiv auf mein Leben und das meiner Mitmenschen aus, deshalb ist es für mich "richtig", Buddhist zu sein.

Außerdem ist der Buddhismus vergleichsweise rational und seine Lehren beruhen nicht auf zahlreichen Wundern, Visionen und göttlichen Geboten, die man vorbehaltslos glauben muss.

Das alles macht den Buddhismus für mich zu jener Lehre, die ich am sinnvollsten für mich erachte und sie daher praktiziere.

Kritikfähigkeit

Auch wenn ich also eine positive Haltung zum Buddhismus habe, bin ich deswegen nicht unkritisch und glaube blind alles, was in irgendwelchen buddhistischen Lehren steht.

Im Kalama Sutta ruft der Buddha selbst dazu auf, seine Lehren nicht  aus blindem Gehorsam zu befolgen, sondern sich mit ihnen auseinanderzusetzen, um zu erkennen, ob sie richtig sind.

Einige Inhalte des Buddhismus, wie etwa die Vorstellung der Wiedergeburt, sehe ich zB sehr rational und nicht als metaphysisches Mysterium.

Buddhistische Praxis

Was meine persönliche Praxis des Buddhismus angeht, so mache ich zweimal täglich Zazen (Sitzmeditation) und übe mich auch im Alltag in meditativer Achtsamkeit.

Das bedeutet zum Beispiel, wenn es mal hektisch wird, oder ich unaufmerksam werde, einfach bewusst tief durchzuatmen, mich von Anhaftungen und Bewertungen zu befreien, um ganz im Moment sein zu können. Man kommt wieder auf das Wesentliche zurück,

Anlässlich buddhistischer Feiertage gibt es privat eine kleine Zeremonie, oder ich gehe zu einer buddhistischen Gemeinschaft, das war es dann allerdings auch schon.

Andere Religionen

Ich halte die Wahl einer Religion oder Philosophie für eine sehr persönliche Entscheidung. Was ich als richtig ansehe, muss keineswegs für andere Menschen der "beste" oder "leichteste" Weg sein.

Daher denke ich, das auch andere Wege den Menschen von Anhaftungen und Leiden befreien können - die betreffenden Personen haben eben einen anderen Zugang zur Religion der aber meiner Ansicht nach weder "richtiger" noch "falscher" ist, als der buddhistische Weg.

Wenn jemand beschließt, keiner bestimmten Religion anzugehören, oder spirituelle Lehren generell als Unsinn ansieht, dann ist das sein gutes Recht.

Ich persönlich sehe Religionen dann kritisch, wenn sie als Machtmittel zur Manipulation von Menschen genutzt werden und die persönliche Freiheit durch religiöse Regeln stark eingeschränkt wird, die vielleicht nicht einmal mehr der Lebensrealität der heutigen Zeit entsprechen.

Wenn du Buddhist bist, wieso hast du dann einen Davidstern als Profilbild? Hätte ich jetzt eher als jüdisch betrachtet..

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@gerti77hotchick

Zum Einen gibt es in Israel nicht nur Juden, Christen und Muslime, sondern auch eine buddhistische Minderheit. Es gibt zudem bekannte buddhistische Lehrer mit jüdischem Hintergrund

Zum Anderen ist Israel einfach ein schönes Land, mit einer tollen Küche und Kultur.

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@Enzylexikon

Zum Anderen ist Israel einfach ein schönes Land,

naja, wenn Du die Küche und Landschaft und bestimmte Bereiche der Kultur meinst, dann schon, doch wer schon einmal im Berlin war, als es noch eingemauert war, der fühlt sich in vielen Gegenden von Israel an eine schlimme deutsche Vergangenheit erinnert. 

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Ich bin Mitglied in der evangelischen Landeskirche und gedenke, das auch zu bleiben.

Allerdings lehne ich religiösen Fundamentalismus ab, gleichgültig, welche Religion dahinter steht. Mein Gottesbild ist eher ein deistisches als ein theistisches und meine Gedanken gehen in Richtung Universalismus.

meine Gedanken gehen in Richtung Universalismus.

und dies bedeutet in allgemein verständlicher deutscher Sprache nun genau was?

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@Abahatchi

Mir gefällt der Universalismus, weil ich es ablehne, wenn die eigene Religion, bzw. die eigene Glaubensrichtung in irgendeiner Art über andere Glaubensrichtungen oder auch über Nicht-glauben gestellt wird. Also eine Sicht, die jenseits des üblichen Verständnisses von Religionen und jenseits religiöser Dogmen steht.





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Genauergesagt bin ich Katholik. Ich gehöre dieser Glaubensgemeinschaft an, weil ich aus einem (leider ehemals) traditionellem Land komme und meine Eltern diese Religion für mich ausgesucht haben. Ich bin in einer schönen und freundlichen Gemeinde aufgewachsen, war auch Ministrant und hatte in meiner präpubertären Phase so meine Zweifel, die dann im Rahmen der Firmung von der Bildfläche verschwanden. Ich kann mich mit den Idealen, Geboten und Metaphern, die im Katholizismus vorkommen, zumeist identifizieren. Außerdem finde ich, dass dieser Glaube etwas für jeden ist - für jede Not- und Lebenslage gibt es eine Bibelstelle. Ich vertrete weiters die Meinung, dass es nur einen Gott gibt und alle Religionen die wahren sind, der menschliche Geist nur zu klein ist um die Größe unseres Herrn zu erkennen. Falls sich jemand fragen sollte, wieso ich überhaupt glaube, dann kann ich antworten, weil es unerklärliche Wunder gibt, und ja, es gibt auch verheerende und schreckliche Ereignisse, aber all das gehört zu einem größeren Plan, einem Plan, der im Frieden für alle endet - so schrecklich es auch sein mag, dass so viele ihr Leben dafür lassen müssen, aber wie gesagt denke ich, dass wir es einfach noch nicht verstehen und unser Vertrauen blind vergeben müssen - egal ob an den Messias, Gott, Allah, Jahwe, Jesus oder an "Naja-irgendwas-wird-da-oben-schon-sein".

Jesus war, wenngleich man es angesichts mancher katholischer Brüder und Schwestern nicht glauben mag, Pazifist, der unendliche Liebe erfahren hat und somit weitergeben konnte - und das sollte uns allen ein Vorbild sein!

Alles Liebe, Gerti

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