Welcher Pilz ist denn dies?

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8 Antworten

Das sind Gabelblättlinge oder auch Falscher Pfifferling genannt.

Die kommen im von Dir beschriebenen Umfeld sehr häufig vor.

Sie wären essbar, aber schneide sie mittig durch, weil auch oft von Pilzmaden befallen. Auch sollte die Farbe einen sehr frischen Ton haben und keinesfalls an den Rändern schon eingeschrumpft weißlich. Die Oberfläche ist normal samt-trocken. Auch die Konsistens sollte bei den Hüten gummiartig sein und nicht schwabbelig. Diesen Pilzen sieht man sonst das Alter nicht an, da sie nur vertrocknen und nicht verfaulen.

Mit diesem Grundwissen sind sie ausschließlich für die Pfanne geeignet. Ich nehme sie manchmal mit, um etwas Farbe ins Pilzmischgericht zu bekommen. Die Pilze selbst schmecken total neutral, behalten etwas Biss und nehmen den Geschmack der allgemeinen Mahlzeit an. Wie geschrieben : Nur im Mischgericht zu gebrauchen.

Hallo, eine zubereitungsfähige Menge unbekannter Pilze zu sammeln und zu fragen, ob man sie essen kann, sagt über den Sammler eigentlich nur aus, dass er sich (noch) nicht darüber bewusst ist, wozu Pilze überhaupt existieren. Aber klar, drei Pilze mit nach Hause zu nehmen, um nach derer positiven Speisewertfeststellung wieder in den Wald zu rennen, den Rest zu ernten, ist natürlich mühselig. Da nimmt man doch lieber gleich die ganze Ladung mit. Zugegeben, früher war ich auch so, konnte bisher aber meinen inneren Pilz-Schweinehund doch immer so weit überwinden, nur eine kleine Menge zu sammeln.

Ein PSV wird die Falschen Pfifferlinge aussortieren oder zumindest auf deren kulinarische Wertlosigkeit oder individuelle Unverträglichkeiten hinweisen.

Das Bild Nr. 2 zeigt sehr deutlich die wenigen, aber wichtigen Merkmale, um einen Falschen vom Echten Pfifferling zu unterscheiden.

  1. Der Rand ist beim Falschen Pfifferling auch im Alter nach unten umgekrempelt, so dass man, wenn man den Pilz von unten betrachtet, immer die nach unten umgekrempelte Hutoberfläche sieht. Beim Echten Pfifferling ist das nur bei sehr jungen Exemplaren der Fall.
  2. Es gibt einen deutlichen Farbunterschied zwischen der hell orangenen Hutoberfläche und der viel dunkleren Lamellen. Beim Echten Pfifferling sind die Färbungen gleich.
  3. Desweiteren ist der Echte Pfifferling eher gelb als orange. Nur der verwandte Samtige Leistling kann schon mal optisch in die Nähe des Falschen Pfifferlings rutschen.
Woher ich das weiß:
Hobby

individuelle unverträglichkeit bedeutet, dass einige mit unverträglichkeit reagieren und andere nicht? also, wir haben die jetzt gekocht und gebraten und die schmecken eigentlich ganz gut.

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@liberallala

Stimmt, individuelle Unverträglichkeit lässt sich genau so beschreiben. Wir haben sie damals vertragen, fanden den Geschmach aber irgendwie holzig. Als Speisepilze kommen sie für mich heute nicht mehr infrage. Da esse ich noch lieber Dachpilze.

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Das Wichtigste zuerst: Kein Pilzsachverständiger oder guter Pilzkenner gibt Pilze über Onlinebestimmungen anhand von Bildern zum Verzehr frei. Das kann nämlich gefährlich enden.

Meine Bestimmungsvorschläge: Maronenröhrling in der einen, Falscher Pfifferling in der anderen Schüssel. Erster essbar und gut, zweiter ungenießbar, kann unverträglich sein.

Verbesserungsvorschläge:

(1) Pilze, die man nicht kennt, bitte nicht in solchen Mengen absammeln. Sie sind wichtig für die Verbreitung der Art und Pilze sind ökologisch sehr wichtig.

(2) Wenn schon Bildbestimmung, dann aber mit Standort- und Geruchsbeschreibung, Nahaufnahme der Fruchtschicht und Stielbasis und Schnittbild. Das ist das Mindeste.

(3) GF ist wohl der falsche Ort hierfür, ein Fachforum wie pilzforum.eu ist besser geeignet, weil da viel Fachwissen versammelt ist und vor allem viele PSVs. Von denen gibt es dann aber trotzdem keine Verzehrsfreigabe.

hmm, also unser kosmos pilzführer kennzeichnet den falschen pfifferling als essbar und da gabs noch 5000mal mehr von denen. wir haben nur ein paar wenige mitgenommen.

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@liberallala

Einzelne Fruchtkörper schmecken recht nichtssagend. Der Pilz ist offiziell als leicht magendarmgiftig eingestuft, aber die ersten Auswirkungen zeigen sich erst bei sehr großen Mengen. Daher gilt er je nach Pilzbuch als essbar (schmeckt zwar nicht, in üblichen Mengen passiert aber nichts, daher Mischpilz), ungenießbar (schmeckt nicht) oder leicht giftig (ist er eben, auch wenn es praktisch nicht relevant wird).

https://www.123pilze.de/DreamHC/Download/FalscherPfifferling.htm

123 ist zwar auch nicht immer aktuell, aber das hier ist auf jeden Fall korrekt.

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@liberallala

Auch wenn ich es bezweifle, ist es egal ob da 5000 oder mehr standen. Wenn man sich nicht sicher ist, lässt man sie stehen, nimmt einen oder zwei zur Bestimmung für einen Sachverständigen mit und fertig.

Außerdem seid Ihr mit der Menge auf den Fotos bereits fast am Limit zum Pilzesammeln für den Privatgebrauch.

Wenn noch mehr Leute dort vorbei gehen und alle so denken wie Ihr ist diese Stelle bald tot.

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@Madita69
ist diese Stelle bald tot.

So gravierend auch wieder nicht, der unterirdische Pilz überlebt problemlos das vollständige Absammeln. Die Pilze sind nur die Früchte des unterirdischen Myzels, und da der Falsche Pfifferling Mykorhizzapilz ist, hat er sogar zu seinem Geflecht die Ressourcen eines Baumes zur Verfügung. Schlecht für den Pilz ist es trotzdem, da es sich durch die Frchtkörper verbreiten muss und viel Energie in deren Bildung steckt. Und das auf dem Foto werden insgesamt wohl maximal 1kg sein, also etwa die Hälfte. Die Falschen wiegen ja nichts. Verschwendung ist es natürlich trotzdem.

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@qchcd

Doch, ich kenne sehr gravierende Stellen, wo genau solche Leute wie diese FS alles kaputt gemacht haben. Der Wald ist derzeit sowieso durch die Trockenheit extrem belastet.

Diese sch....egal Einstellung " Ich nehme einfach alles mit und wenn nicht, schmeiß ich es eben weg", ist richtig grotten schlecht.

Und hier noch ein Hinweis zur gesammelten Menge:

Gewichtsgrenzen, wie etwa im Österreichischen Recht, fehlen in Deutschland. In aller Regel gilt als geringe Pilzmenge jedoch je nach Region das, was für ein bis zwei Mahlzeiten ausreicht. Auf familiären Bedarf bis maximal acht Personen und pro Tag bezogen ergibt das ein bis maximal zwei Kilo. Mehr als ein Gericht mit 250 Gramm Wildpilzen in der Woche pro Person sollte es wegen Belastung der ansonsten schmackhaften Waldbewohner mit Strahlung und Schwermetallen ohnehin nicht sein.

Quelle: www.anwalt.de

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@Madita69
Doch, ich kenne sehr gravierende Stellen, wo genau solche Leute wie diese FS alles kaputt gemacht haben.

Ich kenne auch solche Stellen, aber das passiert bei mir meist, wenn die Pilze ausgerissen werden und Bodenwunden entstehen. Die Trockenheit hat ihre Spuren hinterlassen, aber wenn Pilze wachsen, dann geht es dem Mycel wohl nicht mehr ganz so schlecht, bei Dürre beschränkt sich das nämlich auf Selbsterhaltung (wie ich in meinen Wäldern zurzeit sehen muss). Der FS hat seine zumindest noch abgeschnitten. Die Einstellung dahinter möchte ich aber nicht verteidigen.

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