Welcher Ort auf der Welt zum Relaxen und günstiger eigener Unterkunft?

7 Antworten

Wenn ich gerade akut vor dieser Frage stände, würde ich Kunming (Yunnan, Südchina) wählen. Mehr als 2 Monate ist aber nicht möglich (gibt kein längeres Visum) Hin- und Rückflug gibt es für 800€ (Vergesse bei den Kosten das Visum nicht). Und Du kannst bei einem Langzeitaufenthalt zur Zeit auch günstige Langzeitpreise für einen 2- monatigen  Aufenthalt in Unterkünften aushandeln (Die Saison ist vorbei!). Besondere Gefahren sehe ich da keine. Unangenehme Überraschungen kann man überall erleben.

Ich komme gerade von da zurück und will am liebsten gleich wieder hin (so angenehmes Klima).  Die Stadt wird zu Recht die Stadt des ewigen Frühlings genannt. O.K. im Winter geht es nachts! schon mal Richtung Gefrierpunkt, aber echt sehr gemäßigtes Klima. Tagsüber trotzdem angenehm, z.Zt. um 20°C- Dez. und Januar etwas! kälter. Im Winter keine Regenzeit mehr- Sonne satt!

Unterkunftskosten für ein eigenes Zimmer setze bei 2 Monaten im Winter mal mit 5€/Tag an, wenn Du was ordentliches haben willst- billiger geht aber immer- (Das deckt in Deutschland nicht mal die Heizkosten). Erwarte aber nicht deutsche Standards.  Nahrungsmittel sind billig (Du sparst obendrein , wenn das Hostel eine Gemeinschaftsküche haben sollte- selber kochen ist auch in China billiger- auch wenn Essen gehen z.T. schon für einen € möglich ist- einfache Gerichte). In Kunming wirst Du als Ausländer auch nicht besonders beschubst. Echt angenehme Stadt .Und unkompliziert, wenn man erstmal die Buslinien kapiert hat.  Taxi ist aber auch bezahlbar, wenn man ein ordentliches Taxi nimmt.

Nur einen Tipp würde ich geben: Als Ausländer den Flughafen und den Busbahnhof fluchtartig verlassen. Da , aber auch nur da, lauern die Geier, die versuchen, Dich für den einfachsten kürzesten Transport nach Strich und Faden auszunehmen. Aber die Geier sind in Kunming echt auf diese Plätze beschränkt. Sonst in Kunming zum Glück eine ziemlich rare Spezies.

Bei Günstig muss man fragen, was ist das Budget und für wie lange .. sonst kommen die Fernziele, egal wie billig die Drinks und Unterkünfte sind, durch die hohen Fluggkosten schon eher nicht in Frage.

Schön ist es z.B. auch an der Nord- und Ostsee, besonders auf kleinen Inseln hat man weder Touristenschaaren noch lästige Werbung .. nur eben nicht immer warmes Wetter .. aber ein paar Tage mit rauherem Wetter .. das hat auch was.

Wenns also warm sein soll: auf den Canaren gibt es abseits vom Massenrummel jede Menge eher einsame Plätze in den Bergen, wo sich eher Wanderer oder Aussteiger treffen, z.B. La Gomera (nur über Teneriffa zu erreichen)

Wenn wärmer sein soll: Seychellen sind ein Traumziel, nicht low Budget, aber es gibt auch B&B Unterkünfte. Und es "ist nichts los" .. ausser Sonne, Traumstrände und Meer. Steigern lässt sich das wenn man auf ein kleines Inselchen vor den grösseren Inseln geht .. (ich kann gerne Tipps geben)

Ansonsten fällt mir Mexico ein, Baya California soll beliebtes Aussteigerziel sein, auch auf Yukatan gibts abseits von Cancun / Cozumel Plätze mit weniger Rummel.

Idealziel für Backpacker ist seit jeher Australien, Preisniveau aber mittlerweile eher Skandinavien.

Die Asiatischen Ziele sind da wo es preiswert sind, eher mit grossem Rummel, Sextourismus, aufdringlichen Händlern verseucht, also eher nicht das relaxing im Vordergrund.

 

Ich empfand zeeland (Niederlande) in Westshouwen ganz schön. Es war herrlich entspannt, locker, fühlte mich frei und konnte loslassen. Der Alltag würde mich, wenn ich dort leben würde, auch irgendwann einholen. Jedoch war dort immer das Gefühl von Freiheit

Gewissenskonflikt: Auswandern moralisch vertretbar?

Ich befinde mich momentan in einem Gewissenskonflikt: Einerseits ist es schon seit längerer Zeit mein Wunsch, nach Lateinamerika zu reisen. Nicht, um einen netten Urlaub zu haben, sondern weil ich mich seit meiner Kindheit angezogen fühle von der Kultur, der Sprache, der tropischen Flora & Fauna und der emotional-offenen Mentalität der Menschen. Ich träumte schon lange davon, einmal nach Lateinamerika auszuwandern. Mit der Mentalität der Deutschen komme ich nicht gut zurecht, die langen Winter machen mich depressiv und mein angestrebtes Lebensmodell braucht keinen umfassenden materiellen Luxus. Mit Lateinamerika verbinde ich ein materiell und vom Wohlstandslevel her bescheideneres Leben, dafür aber ein herzliches Umfeld, lebenswerte Temperaturen und eben eine ganz andere Kultur. Bevor ich aber natürlich über das Auswandern nachdenke, muss ich Lateinamerika (Paraguay) einmal bereist haben, um festzustellen, ob es in der Realität tatsächlich deckungsgleich mit meinen bisherigen Vorstellungen und Eindrücken ist. So weit, so gut.

Das Problem das ich habe, liegt in meinem ökologischen Gewissen. Ich nehme den Klimawandel und unseren nicht-nachhaltigen Lebensstil, der 3,5 Planeten benötigt, würden alle so leben wie die Deutschen, sehr ernst. Als überzeugter Befürworter einer Postwachstumsökonomie betrachte ich demnach insbesondere Flugreisen für sehr problematisch. Denn was den ökologischen Fußstapfen betrifft, kann man gar nicht genug auf das Autofahren oder Fleischessen verzichten, um Flugreisen auszugleichen. Es wurde errechnet, dass dem Menschen ein Verbrauch von 2,7 Tonnen CO2 pro Kopf pro Jahr zusteht. Alles darüber hinaus kann der Planet nicht verkraften. Angenommen, ich würde auswandern, so würde ich definitiv mehrere Flugreisen hinterlegen, einmal abgesehen davon, dass mich Familienmitglieder vermutlich 1x im Jahr oder zumindest alle paar Jahre besuchen würden. Ich würde damit also dafür sorgen, dass mehr Flugreisen als nötig stattfinden.

Wie denkt ihr darüber? Ist es rechtens, meine persönlichen Bedürfnisse über meine Verantwortung für die Allgemeinheit zu stellen? Oder steht es mir zu, mir meinen Traum zu realisieren?

Ein Rat à la "Flieg doch erstmal dort hin und entscheide dann" hilft mir bei meiner Gewissensfrage wenig, denn bevor ich nicht weiß, ob das Auswandern überhaupt vertretbar ist, brauche ich nicht auszuprobieren, ob ich auswandern möchte, versteht ihr? Also wenn ich von vornherein weiß, dass ich nicht auswandern darf, dann brauche ich mir gar nicht erst den Aufwand machen, die ganze Reise zu planen und den Traum zuende zu denken.

PS: Ich bin 21, bin noch nie geflogen und besitze kein Auto.

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Santiago de Chile - gute Stadtviertel?

Hallo, ich werde meine nächsten Semesterferien, also 2 Monate, in Chile verbringen. Meine Gastfamilie wohnt in Santiago im Stadtviertel Las Condes. Ich habe gehört, dass Santiago stark in "gute" und weniger gute Stadtviertel segmentiert sein soll und es eben große soziale Unterschiede gibt. Weiß jemand also, wie es mit Las Condes steht? Ist es ein gutes Wohnviertel? Ich will nur wissen auf was ich mich einstellen sollte.

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