Welcher Obstbaum in kleinen Garten pflanzen?

9 Antworten

Wenn er nur 3-4 m hoch werden darf, ist das kein Hochstammbaum sondern ein Halb- oder Niederstamm. Das heißt, die untersten Äste zweigen schon in einer Höhe von 60-80 cm ab (vom Boden aus gemessen). Man braucht dazu eine schwach oder mittelstark wachsende Unterlage (Wurzelstock), sonst kann man den Baum nicht im Zaum halten.

Wenn der Baum wiederrum nah am Zaum steht und der Nachbar trotzdem nicht belästigt werden soll, geht das eigentlich nur mit einem Spalierschnitt -  wie eine Obstwand.

Wenn man nur Platz für einen Baum hat, würde ich von dem Experiment "Familienbaum"  abraten. Das ist mehr eine Spielerei, verspricht keine Langlebigkeit und hat sich in der Praxis bisher nicht durchgesetzt.

Säulenobstbäume brauchen den wenigsten Platz. Sie stehen auf sehr schwachen Unterlagen und verlangen viel Feingefühl und Fachwissen, was den Schnitt betrifft.

Ich empfehle die Zwetsche "Katinka" auf der Unterlage  "Wavit". Kaufen tut man so einen Baum in Baumschulen im Alter von 3-4 Jahren.

Ich musste schmunzeln, als ich von einem kleinen Hochstamm las. Hochstämmer sind bzw. werden Riesen. Ich hab ne Kirsche im Garten, die sicher 12/13 m hoch ist. Meine großen Hochstammäpfel sind ca. 10m hoch. Die Ernte ist immer wieder ein Abenteuer. 

Nimm dir doch Spalierobst, bleibt klein und lässt sich gut ernten. 

ein hochstamm wird höher und sehr ausladend, man muss den regelmäßig fachgercht stutzen.ich würde da eher spalierobst pflanzen, aber lasst euch doch bitte mal in einem gartencenter beraten,

Wenn nur ein Meter Platz zur Grenze ist ist das definitiv zu eng. Hochstämme brauchen viel Platz, idealerweise 10x10 Meter. Und die Terrassenbäume sind oft nicht langlebig. Wie wäre ein Strauch, Johannisbeere oder Stachelbeere. 

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