Welcher ND 3,0-Filter

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3 Antworten

Im Prinzip sind die meisten Filter gut, von den ganz ganz billigen abgesehen. Ich habe mich für den Haida Pro II entschieden und bin sehr zufrieden. Abraten würde ich von Slim-Filtern, da du dort vorne kein weiteres Filtergewinde hast. Einerseits kannst du somit keine weiteren Filter aufschrauben (z.B. Polfilter), andererseits kannst du auch keinen Objektivdeckel anbringen. Einen Filter mit Frontgewinde kannst du zwischen den Fotos drauflassen und dennoch den Objektivdeckel aufsetzen. Zudem lassen sich Slim-Filter manchmal schlecht abmontieren, weil sie so dünn sind

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Kommentar von Startrails
12.07.2014, 04:49

So, ich habe mir nun ebenso diesen ND-Filter gekauft und die ersten Bilder machten einen guten Eindruck, keine Helligkeitsunterschiede im Bild und keine Farbverfälschung. Ich bin gespannt auf die ersten Wasserfall-Bilder mit diesem Filter :-)

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Hallo, ich arbeite seit 25 Jahren als Filmkameramann nd haben da immer Tiffen oder Lee Filter verwendet. Die sind aber sicher die teuersten. Und da es eigentlich nur eingefärbtes Glas ist ( solange es kein Kunststoffilter ist, die gibts ja auch und mit denen hatte ich durchweg schlechte Erfahrungen ) sollte es wenig unterschiede geben. Zu dem Haida Filter habe ich hier einen interessanten Vergleich gefunden, der das eigentlich bestätigt: http://gwegner.de/blog/vergleich-der-graufilter-bw-110-nd-3-0-vs-haida-nd-1000-billig-vs-teuer/ Hoffe, das hilft bei der Kaufentscheidung, Grüße, Martin Kuhnert

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Kommentar von Startrails
03.07.2014, 12:57

Hallo Herr Kuhnert,

diese Seite ist wirklich recht hilfreich und informativ und zeigt auf, dass es nicht immer das Teuerste sein muss. Wird bei der Kaufentscheidung sicherlich mit Einfluss nehmen, aber ein wenig recherchiere ich noch.

Vielen Dank für die Info...

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Ja ich weiß, dass man Sets und auch variable Filter kaufen kann

Sets sind eine gute Idee! Variable Filter würde ich meiden. Denn ab einem gewissen Grad der Abdunkelung klappt die Belichtungsmessung nicht mehr und man muss die Belichtung ohne Filter ermitteln und dann rechnen.

Genau da wird der variable Filter problematisch denn den kann man nicht genau genug Einstellen um damit zu rechnen.

Beim ND4 = 4x solange Belichten und beim ND8 = 8x solange blichten usw.

aber es soll halt nur dieser eine ND 3,0 Filter

ND-Filter verursachen oftmals Farbverschiebungen und darum würde ich immer einen manuellen Weißabgleich machen oder beim 1. Bild eine Graukarte mitfotografieren.

ND-Filter kann man auch Stacken bzw. Kombinieren um eine gewisse Stärke zu erreichen. Daher würde ich an deiner Stelle lieber ein Set nehmen und dann halt 2 oder 3 Filter kombinieren.

Was genau willst du denn machen?

PS.: Ich bin ein Fan von Hoya-Filtern!

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Kommentar von Startrails
03.07.2014, 12:50

Was will ich machen? Hauptsächlich gehts mir darum, dass ich Wasserfälle und Flüsse fotografieren möchte (gibt mehr als genug davon hier im Harz) welche aber nicht so "eingefroren" aussehen sollen. Ich arbeitete zwar schon mit der Blende, aber dass die Abbildungsqualität bei APS-C Kameras bereits ab f/10 einbüßt ist ja kein Geheimnis.

Es sollen auch nur immer mal spontane Bilder gemacht werden - würde mein Fokus auf diesen Motiven liegen, würde ich natürlich zu hochwertigen Filtern greifen.

Evtl. auch mal versuchen ein Stadtzentrum oder so menschenleer zu zaubern. Die Betonung liegt hier auf "versuchen".

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