Welcher Makler vermittelt Wohnungen an AG II-Empfänger

6 Antworten

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Du must im Falle einer Vermittlung den Makler selbst bezahlen. Der Makler verlangt in der Regel 2 oder 3 Nettomieten plus Mehrwertsteuer. Bei Deutschen wird die Maklerprovision nicht von der ARGE gezahlt, weil du die Zeitung selbst lesen kannst.  Telefonieren kannst du auch selbst. Nur in Ausnahmefaellen wird eine Maklerprovision gezahlt, z.B. bei Kriegsfluechtlingen aus dem Kosovo oder Sinti. Eine Beratungsstelle gibt es nicht, das ist Sache der Kommune, oft gibt es auf dem Wohnungsamt einen Aushang, der speziell Wohnungen fuer ALG2 Leute anbietet. Leider gibt es einen regen Handel mit Billigwohnungen, denn die gehen nur unter der Hand gegen "Abstand" weg. Der ausziehende Mieter stellt dem Vermieter einen Nachmieter vor und kassiert. Ist der ausziehende Mieter ein ALG2 Empfaenger, nimmt der Vermieter in der Regel wieder einen Alg2 Empfaenger rein. ... 

Wäre es nicht billiger und optimaler für dich, das Branchenbuch oder das Internet zu bemühen, die entsprechenden Wohnungsgenossenschaften oder Wohnungsgesellschaften in Erfahrung zu bringen und dann persönlich  nach entsprechendem Wohnraum zu konsultieren

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Ja, natürlich. Aber die meisten Vermieter scheinen Vorurteile gegen Hartz-IV Empfänger zu haben. Daher dachte ich, ein Makler weiß am ehesten darüber Bescheid, welche Vermieter für AG II_Empfänger offen sind.

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@GoodQuestion8

ja, die Vorurteile sind sehr stark ausgewachsen, das siehst du ja such hier bei GF!!!! Ich hoffe, es klappt trotzdem alles, wie du es dir vorstellst. Gruss elenore

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Das hat mit dem Makler gar nicht zu tun, das geht danach ob der Besitzer das will. Einfach suchen und bei jeder Wohnung als erstes fragen, ob Hartz4-Empfänger genommen werden.

 

Achja, falls du das meintest: Die Maklerkosten bezahlt das Amt wenn ein Umzug nötig ist, daher müsste das auch jeder Makler machen.

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