Welcher Katzen- und Tierfreund hält sich denn mit seinem "Freigänger" auch tatsächlich an die Pflicht in der Vogelbrutzeit seine Katz im Haus zu behalten?

12 Antworten

Es gibt keine Pflicht. Es gibt Bitten und Appelle aber keine Pflicht. 

Was die Singvögel in unserem Land so in Bedrängnis bringt sind nicht die Katzen. Das ist zum einen die moderne Landwirtschaft, der Lebensräume zum Opfer fallen, zum anderen der "gepflegte deutsche Garten" ohne Gestrüpp und Nahrung. 

Nein, ich behalte meine Katzen nicht drinnen. Der Garten ist weitestgehend naturbelassen, hier wohnen auch mit Katzen weit mehr Vögel als in der Umgebung. Jetzt, im Winter, futtern die die Reste der Äpfel. Wir haben nicht alle gepflückt. Das freut jetzt die Vögel.

bei uns ist es genau so! Die Amseln fressen die Äpfel und die anderen Vögel fressen die Pflanzensamen, unser Garten ist auch sehr artenreich.

Unsere Katzen sind Freigänger, trotzdem ist unser Garten vogelparadies

4

außer Amseln die sich oft auch gut gegen diese Feinde erfolgreich schützen und bereits daher auch bis zu 4x im Jahr brüten habt ihr noch andere Arten?

Biologen haben in immer noch laufenden Studien bereits vielerorts heraus, das auch und dtl. begünstigt durch streunende Hauskatzen die Artenvielfalt der Siedlungsnahen Vögel um 40- 70% ausgedünnt wurden.

das ist m.M. nach nicht nur Schade, sondern vermeidbar!

Leider haben Vögel nur eine ganz kleine Lobby und Katzen eine dtl. größere!

na denn, Optiman

0
@Optiman

wir haben Amseln, Kohlmeisen, Blaumeisen, Buntspechte, Grünspechte, Schwanzmeisen, Drosseln, Kirschkernbeißer, Rotkehlchen, Gartenrotschwänze, Zaunkönige, Hausrotschwänze und Eichelhäher. Hinzu kommen Bussarde und Krähen. 

So eine geringe Artenvielfalt! (rofl)

4
@Optiman

@Optiman, nicht die Katzen sind schuld am Rückgang mancher Vogelarten. Sicher würde es dem einen oder anderen Vogel helfen, wenn mehr Katzen kastriert wären. Trotzdem, meistens haben die Menschen Fehler gemacht, wenn es so kommt.

Guck doch mal die äußerst gepflegten Gärten, keine Einladung für Vögel, sich da heimisch zu fühlen. Bei den Wiesenbrütern geht der Lebensraum kaputt und Schuld sollen die Katzen haben?

2005 hat die TiHo Hannover eine Studie in Auftrag gegeben, in wieweit die Rabenvögel Schuld haben, am Rückgang der Wiesenbrüter. Zu diesem Zweck war geplant, 150 000 Rabenvögel zu fangen und zu erschlagen. Als etwas über 10 000 Rabenvögel erschlagen wurden, konnte diese erbärmliche Studie endlich gestoppt werden.

Es gibt noch viele weitere Beispiele, wo bestimmten Tierartzen unterstellt wird, am Rückgang oder Aussterben anderer Tierarten Schuld zu sein. Immer waren es aber die Menschen, durch ihre Eingriffe in die Natur.

Du machst jetzt den gleichen Fehler, die Katzen alleine verantwortlich zu machen. Missioniere doch lieber in Richtung naturnäher Gärten, da hilfst du den Vögeln viel mehr.

2

ja das ist extrem gering!

0

@palusa

meiner Meinung wäre das eine selbstverständliche PFLICHT - für jeden der sich als Tierfreund sieht!

denn oft sogar, sind die Katzen von dem Jungvogel-Angebot derart überrascht, dass diese in wenigen Sekunden viele auf dem Boden hopsenden Jungvögel nur schwer verletzten und noch einen langwierigen Tod 💀 dieser Geschöpfe besiegeln.
Oft kommen bei solchem Gemetzel noch die Vögeleltern todesmutig zur Hilfe geeilt und werden dabei auch verletzt oder versuchen noch vergeblich ihren Nachwuchs zu schützen.
Die Katz indes bekommt vllt. am Abend eine Extraportion Sheba und der Halter weiß gar nicht was er mit seinem Verhalten befördert.

na denn, Optiman

0
@Optiman

die arme Katze die Sheba bekommt. Dreckszeug, mit Getreide drin. Meine Katzen bekommen rohes Fleisch 

2

@AnonymTiger

du kannst mit Sicherheit keine Amsel von einer Drossel unterscheiden.

übrigens ist der Gartenrotschwanz nahezu ausgerottet, passe gut auf diesen auf

na denn, Optiman

0
@Optiman

Einen Gartenrotschwanz hatte sie noch nie im Maul und wohl kann ich eine Amsel von einer Drossel unterscheiden, ich bin doch nicht blöd. Vielleicht kannst du das nicht, aber ich beschäftige mich viel mit Vögeln und hatte schon oft welche zum aufpäppeln

2
@Optiman

wir haben hier   sehr viele  garttentrotschwänze  --was  laberst du denn   hast du  slebe rkatzen  lebst du sleber auf dem lande  oder  plapperst du nur nach !!!

0

Ornithologen teilen Drosseln und Amseln der gleich Gattung zu, hier gibt es dann nur noch eine sog. "Echte Drossel" deren Klassifizierung ich dir hier jedoch nicht weiter erkläre!

mir reicht deine Tierwohlverachtende Disqualifizierung vollkommen aus!

na denn, Optiman

0
@Optiman

Ah ja, dann erkläre mir, was mit den ganzen 30 mio vögeln passieren soll, wenn sie hinzukommen. Sie sterben alle aus, weil es nicht genug Futter gibt

1
@Optiman

optimann du hast  doch  von nichts eine ahnung --  sprech mal mit  imkern in deiner gegend  ,die sagen dir   wer dafür sorgt , dass die  bienen und insketen  um 30 % zurückgegangen sind --ja,  weil   die  rapsfelder mitte in der blüte  besprüht  werden-- und da  schiebt man den katzen  einen rückgang  von vogelarten  zu  !!! klar ,  das ist viel einfacher , damit  weiter gespritzt  werde kann--weißt du man muß nicht alles glauben ,was einem  erzählt wird ,man muß hinterfragen und  1 und 1  zusammen zählen !!! denn wenn es  weniger insekten  gibt, dann  verhungern die  vögel  . nicht umsonst  wird dazu aufgerufen,  auch im sommer die  vögel zu füttern   und zwar wiel sie   weniger futter  vorfinden, und nicht ,weil sie  von katzen verfolgt werden !!!

2

@AnonymTiger

deine Vogeldeutung scheint hier dann wohl mal daneben gegangen zu sein!

na denn, Optiman

0

@dennybub

niemals habe ich behauptet, dass ausschließlich die Streuner-Katzen bzw. die vielen oft ignoranten Streuner-Katzenhalter einzig und allein an dieser Misere des regionalen Rückgang vieler Vogelarten ausschließlich verantwortlich sind.

Sie tragen, oft unwissend einen leicht vermeidbaren aber nicht unerheblichen Anteil dazu bei und sind dazu leider teilweise extrem uneinsichtig.

Denn leider ist mittlerweile der siedlungsnahe Raum auch durch die immer weiter fortschreitende intensive LWS für sehr viele Vogelarten in den letzten Jahrzehnten immens wichtig zum Erhalt ihrer Populationen geworden.

daher müssen nun auch die leider immer größer werdende Menge oft uninformierten Katzen Halter ihre liebgewonnenen, aber nachhaltig Natur schädigenden Gewohnheiten ablegen.
Im Sinne der Erhaltung unseres Lebensraumes.

na dann, otima

0
@otima

@dennybub


niemals habe ich behauptet, dass ausschließlich die Streuner-Katzen
bzw. die vielen oft ignoranten Streuner-Katzenhalter einzig und allein
an dieser Misere des regionalen Rückgang vieler Vogelarten
ausschließlich verantwortlich sind.


doch  hast  du  :::

jeden Jungvogel den eine von ihrem Halter streunen lassende Katz sinnlos
getötet hat, hat auch zum aussterben dieser wichtigen Vogelarten
geführt.

0

Echte Tierfreunde lassen die Tiere ihre eigenen natürlichen Regeln befolgen.

Katzen menschliche Gesetze vorzusetzen und zu verklagen, wenn sie dagegen verstoßen, ist "Rassismus" in Reinkultur. ;)

Wenn eine Katze einen Vogel "nur so zum Spaß" tötet ist es ihre Natur.

Und diese Natur ist nicht strafbar. Andernfalls würden die Vögel vor Gericht ziehen.

Tötet ein Mensch ein Tier nur so zum Spaß, ist es womöglich ebenfalls seine Natur, aber verstößt nunmal gegen das für Menschen geltende Gesetz des Tierschutzes.

Im Übrigen ist es ebenfalls ein No-Go für echte Tierfreunde, ihr Tier irgendwo einzusperren. Das jeweilige Tier hat nunmal ein gewisses Naturrecht.

warehouse14

so ein völlig falsches Bild von der Natur erschreckt doch immer wieder!

bei solch einer Katz die aus Langeweile und Trieb jagt, handelt es sich um einen Störkörper in der Fauna!
Ohne den Menschen, der erst seit wenigen Jahrzehnten derartig in dieser Anzahl Hauskatzen bewirtet, und zur Spaß-Jagd rauslässt wären diese t. w. Populationsgefährdenden Rückgänge einiger Vogelarten ausgeblieben. Das ist wissenschaftlich bewiesen!

Denn hier gibt es überhaupt kein elementar wichtiges sogn. "Räuber-Beute" Gleichgewicht!
d.h. die Katz, wenn die nicht schon zu fett ist, kann alles was sie kriegt meist qualvoll töten, satt wird sie dann beim Streuner-Halter!

Jede in Deutschland streunenden einzelnen Katze tötet ca. 30-40 vorwiegend Jungvögel im Jahr!
Das macht bei geschätzten 7.5 Mio. Streuner-Katzen dazu zählen auch die, die hier komischer Weise "Freigänger-Katzen" genannt werden.

  300 Millionen unnötig und qualvoll in D getötete Vögel pro Jahr !

wenn zumindest die meisten Streuner-Katzen Halter ihre Tiere in der Haupt Vogel-Brutzeit vom 15.März bis 31.Juli im Haus ließen wäre ein derart großer Schaden dtl. gemildert.

Aber viele Streuner-Katzen Halter können oft nicht mal einen Tag auf ihr Tier aufpassen und fragen hier sogar ob man seine Katz gleich nach der Kastration am selben Tag bereits wieder rauslassen darf und kennen die Vogelbrutzeiten gar nicht!

na denn, Optiman

1
@Optiman

Blahhhh.

Eine Katze ist ein Tier mit natürlichen Instinkten.

Daß es Dir nicht ins ideologische Konzept passt, ist für die Natur irrelevant.

Wenn die Katze den Vogel nicht killt dann eben ein anderes Raubtier.

Schaden gibt es in der Natur nicht. Die ersetzt verlorenes gerne durch was neues, wenn es nötig ist. Ansonsten existiert alles andere munter ohne das Verlorene weiter.

Daß Du in die Natur eingreifen willst ist einfach nur lächerlich. Du kannst der Natur nicht Deinen Willen aufzwingen, ohne der Natur zu schaden.

Ich muss auf kein Tier aufpassen. Das Tier ist selbständig genug.

Ethisch fragwürdig finde ich eher die Kastration.

Ist auch nur ein widerlicher Eingriff in die Natur der Katze.

Menschen, die meinen, bestimmen zu dürfen, was eine andere Spezies darf und was nicht, sind einfach Naturfeinde erster Güte.

Die Natur braucht uns Menschen nicht, um zurechtzukommen.

warehouse14

5
@warehouse14

@Warehouse 14: Prinzipiell finde ich Deinen Kommentar gut, aber bei der Kastration kann ich Dir leider nicht Recht geben. Katzen können 2-3x pro Jahr Babies bekommen. Wenn Du bei jedem Wurf ein paar Mädels dabei hast, die bereits im zarten Alter von 4 Monaten geschlechtsreif und damit auch trächtig werden können, kannst Du damit rechnen, dass aus einem Katzenpaar und deren Babies spielend 200 Katzen werden können, ein paar mehr oder weniger.

Wir haben hier in unserer Siedlung so 10 Strassenkatzen, aber da wir bei unseren Kastrationsaktionen leider nicht immer alle Katzen erwischen, gibt es leider auch immer mal ein paar Babies und leider gibt es so unvernünftige Feriengäste, die ihre Katze mit in die Ferien bringen und sie bei der Rückreise einfach vergessen üblicherweise nicht kastriert.

Wir, die hier das ganze Jahr leben, haben dann das Geschenk und müssen die Tiere auf unsere eigenen Kosten füttern und kastrieren lassen.

Aus dem Grund finde ich, dass nur ne kastrierte Katze eine gute Katze ist und dabei spielt es keine Rolle ob Mädel oder Junge.

2

bitte lese doch auch einmal welchen biologischen GAU die Menschen durch das Aussetzen von Hauskatzen in Neuseeland z.B. angerichtet haben.

http://www.derwesten.de/panorama/katzen-in-neuseeland-als-serienmoerder-unter-verdacht-id7578355.html?service=mobile

und bitte lese doch mal alles richtig, bevor du wieder die gleiche Stereotype bringst

na denn, Optiman

0
@Optiman

Ein GAU ist es nur für Leute wie Dich.

Also für Menschen, die einfach nicht akzeptieren wollen, daß die Natur eigenen Regeln folgt.

Der Tod gehört zum leben.

Du solltest konsequenterweise keine Autofahrer oder sonstige Menschen vor die Türe lassen.

Die hinterlassen ebenfalls nicht gerade viel positives.

Die Natur wird sich schon entsprechend anpassen. Wenn es ihr zu bunt wird mit uns sterben wir dann halt mal aus. Ende.

warehouse14

3

Du folgst doch nicht nur deinen Trieben, sondern dein handeln wird doch vom planerischen Vorausdenken gelenkt?

sage es mir bitte, ich weiß es bald nicht mehr so genau!

Auch dir muss doch klar sein, dass alle unsere Eingriffe in teilweise empfindliche Ökosysteme nicht einer wagen  Laune entspringen sollten.

bitte enttäusche mich nicht derart!

na denn, Optiman

0
@Optiman

Du kannst aufhören, zu missionieren.

Da Du offenbar nicht begriffen hast, was ich Dir versucht habe mittzuteilen, machst Du Dich nur lächerlich.

Die Natur interessiert sich nicht für meine Meinung. Wenn sie meine Spezies aussterben lässt werde ich das nicht verhindern können.

Du auch nicht.

warehouse14

8

das macht doch nichts!

Du scheinst in deiner ganz eigenen Welt 🌎 sicher ganz glücklich 😊 zu sein!

mach's gut - na denn, Optiman

0

@maxi6

bitte  nenne mir, den Teil, von welchem Kommentar du gut findest, bzw. man überhaupt nachvollziehen kann?

und seit wann bekommen Katzen Barbies, ich dachte die bringt der Klapperstorch?

na denn, Optiman

0

Meine Rassekatzen leben ausschließlich in einer Grossraumwohnung.

Ebenso besitze ich einen Hund. Selbiger ist zu von dir genannten Zeiten immer und ausnahmslos an der Leine.

Aber denkst du ernsthaft, dass sich andere Hundehalter daran halten? Gerade die Bodenbrüter etc. fallen ihnen oft zum Opfer. Ebenso Wildenten und Schwäne.

Was ich damit sagen will, nicht nur Freigängerkatzen gehen ihrem angeborenen Jagdtrieb nach.

Wer so eine Frage einstellt, der scheint mir einer dieser Katzenhasser zu sein, der sich sicherlich auch nicht davor scheut, Fallen aufzustellen oder Giftköder auszulegen.


lies dir doch meine Beiträge durch!

was verstehst du denn unter "Katzenhasser"

wie kann man den eigentlich ein "böses Verhalten"  gegenüber Tieren rechtfertigen, die Tiere würden dies m.M. nach gar nicht verstehen können.

du hältst dich also an die Vogelbrutzeit und würdest es nicht zulassen bzw. nicht billigen, dass deine Tiere andere Tiere aus Jagdtrieb heraus gefährden?

na denn, Optiman

0

Was möchtest Du wissen?