Welcher Kampfsport ist der beste und kennt jemand eine gute Kung Fu Schule in Berlin?

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4 Antworten

Jede Budo-Sportart hat Vor- und Nachteile. Spass machen sie alle, da das Training überall ähnlich verläuft. Du kannst da durchaus Kriterien wie gute Erreichbarkeit oder Preis berücksichtigen. Mach doch einfach mal Probetrainings mit, dann spürst du die Atmosphäre in dem Laden und das kann auch ein Kriterium sein.

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Es kommt immer darauf an, wozu die KK dienen soll. Soll sie zur Selbstverteidigung dienen, eignen sich andere KK als für den Wettkampf. Für den Wettkampf unter Judoregeln macht es Sinn, Judo zu trainieren, für den Wettkampf unter MMA-Regeln ist ein MMA-Training am besten.

Für die Selbstverteidigung ist es wichtig, dass man ein vielfältiges Technikreportoire erwirbt (Schläge, Tritte, Stöße, Blocks, Hebel, Würfe, Fallschule, ...) anstatt z.B. nur Schläge und Tritte zu trainieren. Denn all diese Techniken haben ihre eigenen Vorteile: Schläge sind z.B. schnell und gut, wenn man gegen zwei (unbewaffnete) Gegner wehrhaft werden möchte, Hebel dagegen ermöglichen es, z.B. eine messertragende Hand des Gegners zunächst zu fixieren, um dann weiter vorzugehen. So ist man gegen verschiedenen Situationen gerüstet.

Außerdem sollte man auch Übungskämpfe machen, um Reaktionsschnelligkeit, Treffsicherheit und mentale Härte zu üben. Das Gefühl für Nähe und Distanz, die richtige Technik für die richtige Situation bekommt man auch nur im (Übungs)Kampf. Da kann normales Sparring wie im Boxen gemacht werden, aber es eignen sich in der SV auch simulierte Selbstverteidigungen, d.h. jeman dgreift dich an (er trägt evtl. einen Blackman-Anzug, damit du auch gefährliche Techniken an ihm üben kannst), und du musst dich "verteidigen", indem du ihn entwaffnest, ihn festlegst, ihn kampfunfähigk machst oder dich einfach nur löst und flüchtest.

Wichtig ist noch das Training unter Realbedingungen. WEr nur in der Übungshalle gekämpft hat, kommt vielleicht miti den neuen Bedingungen in der Realität nicht klar: Dunkelheit / shclechte Sicht, Enge (Fahrstuhl, Ecke des Bushäusschens, Auto), Treppen, unebene Böden (Wald, Abhang, Bordsteinkante) - alles Dinge, die einen überraschen können, weil man sie nie geübt hat. In einer REttungsschwimmerausbildung kann man zusätzlich noch lernen, wie man sich gegen Griffe von panischen Ertrinkenden wehrt, was man auch als SElbstverteidigungsinteresseirte gebrauchen kann, falls man mal im Wasser kämpfen muss ;-)

Techniken gegen Bewaffnete und gegen mehrere Gegner: Letzteres ist so eine Sache, man muss schon sehr geübt sein und die Gegner untrainiert, dass es gelingt, aber man kann Fluchttechniken bei mehreren Angreifern üben. Auch die Messerabwehr wird nicht in den rein wettkampforienteirten KK geübt.

Es kommen jetzt einige KK in Betracht, die diese MErkmale erfüllen KÖNNEN: Ju-Jutsu, Jiu-Jitsu, Karate, Krav Maga, Systema uvm. Aber nicht jeder Karateverein und jeder Ju-Jutsu verein z.B. trainiert wirklich so realitätsnah und effektiv. Darum kann man nicht sagen, Ju-Jutsu sei effektiver als SV als alle anderen KK, sondern es kommt darauf an, wie gut der Verein und der Trainer wirklich sind. Da kann man dann den Trainer mal fragen, wie die so trainierne und mal Probetrainign mitmachen. Es gibt sogar Kickbox- und MMA-Verein, was ja eig. wettkampforientiert ist und viele obige Kriterien nicht erfüllt, aber die trotzdem SV trainieren, einfach, weil es nützlich ist.

Noch eine Anmerkung: In Videos sieht man oft, wie MMA-Athleten oder Boxer sich erfolgreich selbstverteidigen. Das ist richtig und man kann sich auch mit MMA recht gut verteidigen, nur ist es eben noch nciht das effektivste. Trotzdem wird jemand, der MMA-Profi ist und täglich stundenlang trianiert und dazu noch sehr viel Kraft hat, auch in der SV besser sein, als jemand, der zwar SV-orientiertes Training macht, aber nur 2x wöch. trainiert. Also es kommt nicht nur auf die KK, sondern auch auf Dauer und Häufigkeit des Trainings und natürlich auf das persönliche Talent an.

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Kung fu ist kein Kampfsport

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Ich finde judo gut und capoeira

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