Welcher Kaffee ist der beste? Welche Zubereitung ist die beste?

6 Antworten

Ich würde Kaffeebohnen aus einer kleinen rösterei empfehlen. Zubereitung in einem Kaffeevollautomat von Jura und kein leitungswasser sondern wasser aus der Flasche. Die enthält nämlich kein kalk. Kaffee pur geniessen . Ohne zucker . Ohne milch ! Dann schmeckst du ob der kaffee gut ist oder nicht ! So wird der Genuss von zb. Jamaica blue mountain zum genuss !

frag die südosteuropäer, die machen meiner auffassung nach den besten kaffee! aber sehr stark, echter mokka eben. aber in einer ganz anderen art als bei uns gekocht.

KURZ: Ein rund 12 Stunden nach der Röstung frisch gemahlener Kaffee mit einer Handhebelmaschine zuebreitet.

AUSFÜHRLICH: Bestes Zubereitungsprinzip: Die wohl gesündeste, bekömmlichste und beste Zubereitung ist das Espresso-Druckbrühverfahren. Warum das? In einer (guten) Espressomaschine wird das Wasser auf die für den Kaffee optimale Temperatur aufgeheizt (mind. 93 bis 97°) und mit hohem Druck durch das vorher verdichtete Kaffeemehl gedrückt. Das heiße Wasser hat nur kurzen Kontakt mit dem Kaffeepulver - das reicht, um die mehr als 800 Aromastoffe in die Tasse zu spülen und hat den weiteren Vorteil, dass 80% (!) der Bitterstoffe im Pulver bleiben, statt in die Tasse zu gelangen. Ein Espresso hat dadurch 80% weniger Bitterstoffe und 40% weniger Koffein (es stimmt also nicht, dass ein Espresso stärker ist als ein Filterkaffee, er schmeckt nur intensiver, weil mehr Aroma aus der Bohne gewonnen wird). Ein Espresso ist demnach auch immer magenfreundlicher und damit gesünder als ein Filterkaffee. Durch dieses Verfahren bildet sich auch die Kaffeecrema, welche jedoch auch stark abhängt von der Bohnen-, Röst-, Maschinenqualität und zuletzt auch sehr vom Geschick des Baristas. Die beste Röstung: Vergiss George Clooneys Nespresso, vergiss Melitta, Eduscho, Tchibo und die Meisterröstung und alle anderen Supermarkt-Dröhnungen. Warum das denn schon wieder? Also: Eine Kaffee-Rohbohne entwickelt ihr bestes Aroma bei Temperaturen zwischen 165° und 240°C, bei einer Röstdauer zwischen mind. 6 und max. 20 min., je nach gewünschtem Röstgrad (10 Röstgrade von hell bis Schwarz unterscheidet man). Großröstereien rösten gleich mal mehrere Tonnen Rohbohnen denn sie denken vor allem an eins: an Profit - was man an der supertollen Werbung schon erkennen sollte. Der enorme Preiskampf zwingt sie dazu, Zeit+Energie zu sparen, also wird nur 5 Minuten geröstet, dafür aber bei 400°C und dann gleich die nächste Tonne Kaffee usw. - spart viel Zeit und Energie und der Verkauf rechnet sich auch noch - Nachteil ist nur, dass der Kaffee sein Aroma nicht entwickeln kann und wenn es zu mies ist, wird er chemisch nachbehandelt. Er könnte nach Gurke, Seife oder Banane schmecken - die Chemie machts möglich. Aber meistens wird dann der eigentlich verröstete und nutzlose Kaffee chemisch behandelt und steht dann z.B. als "Sonderedition - mit Vanillegeschmack" im Laden, meist sogar für einen höheren Preis. Eine gute Röstung bekommen Kleinröster hin, von denen schon viele im Internet zu finden sind, Tante Google sagt dir sicher etwas. Kaffee von Kleinröstereien sind nicht erheblich teurer als die Supermarkt-Dröhnung und selbst wenn, das sollte es einem wert sein. Auch das Kaffee-Selber-Rösten ist mit etwas Übung und einer guten Anleitung gar nicht so schwer (ich röste meinen Kaffee auch selber und daran konnte bisher nicht einmal eine Kleinrösterei rankommen!) - Das absolute NonPlusUltra ist also: Ein 12 Stunden nach der eigenen Röstung, frischgemahlener und mit einem Handhebelautomat von einem gefühlvollem Barista gemachter Espresso. Ich habe mich zurückgehalten, er ist einmalig, unvergesslich, ja Sinneberauschend - leider ist von guter Kaffeezubereitung in Deutschlands Gastronomie wenig zu spüren. Der beste Kaffee dürfte eine Mischung aus Arabica (85% und Robusta (15%) sein. Arabica-Bohnen haben kurz gesagt mehr Aroma, weniger Koffein, die Robusta-Bohnen weniger Aroma, dafür mehr Koffein. Robusta sorgt allerdings auch für eine herrlich leckere Crema, weit mehr als der Arabica. Ob der teuerste auch der Beste weiß ich nicht zu sagen - es gibt Kaffeesorten die um die 5 bis 10 Euro pro KG (Roh, Brasilien Santos) bis zu 90 Euro pro KG Rohkaffee (JamaicaBlueMountain), ja sogar eine spezielle Kaffeesorte für 500 bis 1000 Euro pro KG (je nach Marktlage), deren Name mir aber entfallen ist. Die billigste Rohbohne, selber geröstet, frisch gemahlen reicht schon um den Geschmack eines Kaffees enorm vom gängigen Supermarkt und CoffeetoGo-Niveau abheben zu lassen. Eine meiner derzeitigen Lieblinge sind die "Elefantenbohnen" genannten Maragopaya aus Nicaragua, sie werden so genannt wegen ihrer Größe. Sie sind eher mild, dennoch und beschreiblich aromatisch und geschmacklich eine vollkommen neue Kaffeegeschmackserfahrung. To be continued... dabei gibt es noch so viel mehr was einen perfekten Kaffee ausmacht.

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