Welcher Job ist geeignet für Schwangere?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Hallo, du kannst so ziemlich alles machen aus dem gewöhnlichen Bereich. Ich kenne Frauen, die haben bis zum Schluß noch gearbeitert! Schweres Handwerkern, Tragen oder mit Chemikalien arbeiten natürlich ausgeschlossen!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Darf er eigentlich wirklich nicht, aber als Fliesenlegerin?! Ich weiß nich ob es dann nich vielleicht auch besser fürs Kind ist? Kassierjobs sind bestimmt gut und werden eigentlich immer gesucht. Du kannst auch mal versuchen in der Richtung Datenerfassung was zu bekommen...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Eigentlich so ziemlich alles, wo du nicht ständig gebückt arbeiten und nicht schwer heben musst. Du könntest zum Beispiel reinigen. ist jetzt nicht der Traumjob, aber dort könnte man sich ggf. zwischendurch hinsetzen, muss nicht schwer tragen. So eine Arbeit bist du von zuhause gewohnt, überforderst dich also nicht.

Wenn du dafür geeignet bist, könntest du auch Nachhilfe anbieten. Vielleicht findest du ja auch einen Job von zuhause aus, zum Beispiel Telefonate führen oder etwas am PC erledigen.

Dass dich jemand schwanger einstellt ist zwar nicht unmöglich, aber dennoch sind die Chancen nicht so groß. Daher würde ich verstärkt nach Jobs in Privathaushalten schauen.

lg

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Sophia2008
14.10.2011, 16:47

Er hätte dich trotzdem nicht kündigen dürfen

§ 9 des Mutterschutzgesetzes lautet wie folgt: (1) Die Kündigung gegenüber einer Frau während der Schwangerschaft und bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung ist unzulässig, wenn dem Arbeitgeber zur Zeit der Kündigung die Schwangerschaft oder Entbindung bekannt war oder innerhalb zweier Wochen nach Zugang der Kündigung mitgeteilt wird; das Überschreiten dieser Frist ist unschädlich, wenn es auf einem von der Frau nicht zu vertretenden Grund beruht und die Mitteilung unverzüglich nachgeholt wird. Die Vorschrift des Satzes 1 gilt für Frauen, die den in Heimarbeit Beschäftigten gleichgestellt sind, nur, wenn sich die Gleichstellung auch auf den Neunten Abschnitt – Kündigung – des Heimarbeitsgesetzes vom 14. März 1951 erstreckt. Dies gilt auch während der Probezeit. Das Mutterschutzgesetz macht hier keinen Unterschied, ob die Schwangere bereits seit kurzer Zeit und schon lange beschäftigt ist.

Quelle: http://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2009/08/28/kundigungsschutz-auch-bei-schwangeren-wahrend-der-probezeit/

Ob du schwanger als Fliesenlegerin arbeiten kannst und möchtest, kannst und sollst du entscheiden, nicht dein Arbeitgeber. Beispielsweise hätte dein FA dir ein berufsverbot erteilen können, aber eine Kündigung ist nicht fair und rechtens.

0

Also wenn mich nicht alles täuscht, dann hätte dein Arbeitgeber dich nicht kündigen dürfen... Probezeit hin oder her. Aber da gibt es Unterschiede... schau doch einfach mal in diese alte Frage und die Antworten. Vielleicht kannst du die Kündigung rückgängig machen, wenn du deinem Arbeitgeber den Paragraphen unter die Nase hältst :)

http://www.gutefrage.net/frage/gilt-der-kuendigungsschutz-bei-schwangerschaft-auch-schon-in-der-probezeit

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ratzenlady
14.10.2011, 16:42

Achso... und mach dir keine Gedanken, dass du den Job dann schwanger nicht ausführen kannst. Dein AG muss sich drum kümmern, dass du keine Arbeiten verrichtest, die dir oder dem Baby schaden könnten. Da gibt es Vorschriften. Wahrscheinlich würdest du dann eben woanders eingesetzt, wo du nicht schwer heben, lange stehen, etc. müsstest. Das ist sein Problem, nicht deines :)

Alles Gute!

0
Kommentar von Scoole
14.10.2011, 16:42

Ich glaube, ihm kam das mit der Probezeit gerade recht, denn so kann er die Kündigung ja auch auf andere Gründe lauten lassen.

Bei anstehenden Rumstreitereien dieser Art sollte man sich vorher überlegen, ob man mit so einem Arbeitgeber und einer Stelle auf Krampf wirklich glücklich werden kann.

0

Der darf dir nicht kündigen! Sprich mit einem Anwalt darüber!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?