Welcher ist der richtige Kondensator?

1 Antwort

Mit 4700 uF würde ich beginnen um die 23V zu stabilisieren, die aufgedruckte Nennspannung muss aber dann 35 Volt sein. Wenn sich Verzerrungen im Bassbereich zeigen, dann mit dem Oszilloskop die 23 Volt Versorgung messen, wenn die Einbrüche zu groß sind -> die Kapazität durch parallel schalten verdoppeln.

Sinkt der Mittelwert der Spannung -> das Wandlerkonzept benötigt eine neue Idee. Wenn nicht genug Strom vom Wandler kommt, helfen keine größeren Kondensatoren.

Das 28 Hz Sinus Testsignal im besten Fall mit einem Freuenzgenerator erzeugen, dann lässt sich mit einem Oszilloskop die Verzerrung am Ausgang beurteilen.

Entladen ist nicht nötig, bzw einen 1k Ohm Widerstand oder ein leistungsschwaches 24V-Lämpchen über den Kondensator schalten.

Gute Antwort, aber 1kOhm ist etwas niedrig, der würde ein halbes Watt verbraten.

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Hey, vielen vielen Dank für die Antwort!
Nur ein paar Fragen bleiben mir noch offen.

Problem: Ich habe kein Oszilloskop daheim.

Ich liefer dir auch mal schnell noch ein paar Hintergrundinformationen:
Das Problem welches ich habe, ist, dass die Endstufe 2x 25W hat. Davon gehen bestimmt auch 2x 15-20W auf Vollgas durch. Mein kleines USB Ladestrom Messgerät hatte bei einem 1,8A USB Lader unter lautem HipHop auch gerne öfters die vollen 1,8A angezeigt. Tatsächlich liefert die Endstufe dauerhaft hohe Lautstärken gut basshaltig und klar ab. Aber wenn ich nur eine Lautstärkestufe höher gehe und es kommt mal ein tieferer Bass, dann knackt die Endstufe und setzt kurz aus. Wohlgemerkt ist das USB Ladegerät dann schon auf 100% Auslastung.

Ich möchte also Kondensatoren nutzen um alles für kurze Bassimpulse zu sichern.

Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, soll ich einen Kondensator in Reihe schalten und einen in parallel um alles zu stabilisieren? Und warum muss die Nennspannung bei 35V liegen?

Grüßle

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https://www.dropbox.com/s/s9rboht89acge8q/Skizze.PNG?dl=0

Ist nur eine grobe Skizze um schnell was auf der Hand zu haben, aber meinst du es so?

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@TheBurnout96

Der Entladewiderstand wird nicht benötigt, da keine gefährliche Spannung ansteht.

Den oder die Kondensatoren parallel zur Quelle schalten. Sobald ein Kondensator in Serie geschaltet ist liefert der Ausgang genau Null Volt.

Die Nennspannung muss immer größer als die Betriebsspannung sein, die Polung muss beachtet werden - das ist halt so.

Ein Zeigerinstrument ist auch gut um zu sehen ob die Speisung einbricht. Alternativ zum Test ein kräftiges Netzteil nehmen und schauen, ob die Einbrüche mit ordentlicher Versorgung noch zu verzeichnen sind.

Viel Erfolg.

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