Welcher Hundezüchter?

7 Antworten

Wichtig ist einzig und alleine, wie gut die Eltern untersucht sind (in dem Fall insbesondere auf HD/ED), wie die Tiere gehalten werden und wie die Welpen aufwachsen. Auch im VDH gibt es genug schwarze Schafe - ich würde mich da nicht blind drauf verlassen. Sieh dir mehrere Züchter in Ruhe und (auch wenn´s beim Anblick von Welpen schwer fällt) mit Verstand an. Löcher die Züchter mit Fragen, lass dir alles zeigen!

ich wär für hobbyzucht. für was brauchst du den einen adelstitel? schau dir einfach beide hunde an lerne sie kennen und entscheide dan welcher der richtige ist.

hobbyzucht oder laienzuechter vermeiden bewusst gesundheitliche standards durch den VDH zum beispiel untersuchungen der eltern- und grosseltern -ausserdem hast du ueberhupt keine sicherheit, dass der hundevater ein bernersennenhund war -und was dessen erbfaktoeren sind. wenn manmit einem stammbaum vom VD oder FCI zuchter -dann haelt man standarda ein -gesundheitliche untersuchungen beider elternhunde, bestimmte fristen etc. das dient der gesundheit deines hundes!

0
@rike1954

Wovon träumst du denn? Ich habe genug Beispiele und unsere Tierärzte! Gerade Tierärzte können da mitreden! Sie haben viel diese Rasse in der Praxis und berichten von Auffälligkeiten! Es wären zunehmend ,mehr Tumore an dieser Rasse festzustellen. Auch die HGD stellen sie immer häufiger bei der Rasse fest,auch wenn die Tiere von Züchtern sind!

0

Hallo, ich habe eine Bernersennen Hündin von einem Züchter in Lengerich.

Irgendwann habe ich Nachforschungen gemacht und festgestellt, dass dieser Züchter keinen so ganz tollen Ruf hat wegen Massenvermehrung etc.

Meine Hündin hat zum Glück bisher alles i.O. Hab sie dann komplett checken lassen. Letztmalig vor wenigen Tagen, da ich gedenke einen Wurf zu wagen. Alles mit dem Verband. Die Auflagen sind zwar enorm, aber bei dieser wundervollen Rasse ein MUSS.

Ich werde nicht unter die Züchter gehen, da ich meine Hündin nicht für sowas mißbrauchen möchte. Mit 4 Jahren ist sie inzwischen für einen Wurf alt genug. Sie reagiert auf kleine Hunde und unsere Katzen mit bemuttern etc. Unser Tierarzt hat nach der letzten Läufigkeit empfohlen den Hund einmal decken zu lassen, weil die Mutterinstinkte nach der Läufigkeit richtig deutlich werden. Noch bevor die Scheinschwangerschaft "ausbricht" wird sie medikamentös behandelt.

Bei diesem Hund ( ich kann nur von meinem schreiben ) ist der Instinkt eben da und deshalb habe ich mich entschieden, sie decken zu lassen.

Ich würde nicht sagen, dass ich als "Hobbyzüchter" anzusehen bin, da dies eine rein medizinisch-soziologische Entscheidung für den Hund in Absprache mit dem Tierarzt ist. Mein Hund ist ein reiner Haushund und der geplante Wurf wird dann auch bei uns im Haus mit dabei sein.

Wenn man ein glückliches Händchen hat, könnte der Wurf ziemlich zahlreich entstehen. Man braucht sich nur vorzustellen, was das für meine Wohnung, die Einrichtung, den Garten und meine Nerven bedeuten wird. Ganz von den Auflagen abgesehen. Mit DNA Tests und ärztliche Versorgung. Dann eventuelle Handaufzucht bzw. Beifüttern. In unserem Verband ist es so, dass man zum einen unterstützt wird, zum anderen auch kontrolliert wird, die Welpen werden begutachtet, dann die Atmosphäre etc.

Der VDH ist dabei nicht der einzige Verband und darauf sollte man sich sicher nicht verlassen. Zum anderen ist immer die Frage nach seriösen Züchtern.. Was ist mit denen, die ein Tier dieser Rasse haben möchten? Dann überfordert sind und das Tier landet im Tierheim?

Wir haben uns entschieden nach konkretem Eintreten des Deckacktes möglichen neuen Bernersennen Liebhabern die Möglichkeit zu geben, von Anfang bis Ende sozusagen dabei zu sein. Möglichkeit ist dabei der abgeschwächte Ausdruck.. Es ist eine Auflage, damit zum einen eine Bindung entstehen kann, dann die Verantwortung in ausführlichen Gesprächen erörtert werden kann. Den Welpen ins Ungewisse werde ich garantiert nicht geben. Dafür liebe ich meine Hunde zu sehr. Zum anderen finde ich es kritisch, wenn der Welpe aus der sicheren Umgebung rausgerissen wird und dann plötzlich nicht nur mit neuer Umgebung, sondern auch mit vollends fremden Menschen überfordert wird.

Leute, die die Rasse kennen, wissen wie wichtig es für Bernersennen ist den Kontakt zu ihren Menschen zu haben. Und das geht von Anfang an am besten.

Unsere Hündin kam wie geschrieben von einem "von-und-zu" Züchter und wurde im Zwinger geboren und bis sie zu mir kam gehalten. Von Aussen in Top Kondition. Doch im neuen zu Hause ist sie gegen eine Terrassentür etc. , da sie das vorher einfach nicht kannte. Zwinger: No Way..

Und eine "von-und-zu" bleibt sie dennoch, weil sie - wie jeder andere Hund auch- ein einzigartiges Wesen ist.

Ich bin gerne für offene Gespräche mit Bernersennen Fans da.

Auf bald.

Eine baldige / künftige "Hobbyzüchterin"

Was möchtest Du wissen?