Welcher Hund würdet ihr empfehlen. Golden, Husky oder Rottweiler?

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11 Antworten

Grundsätzlich wählt man eine Hunderasse oder einen möglichen Hund nach seinen Charaktereigenschaften aus und in wie weit der Hund zum eigenen Leben und den eigenen Vorstellungen des gemeinsamen Lebens passt.

Da spielt eine Augenfarbe oder eine Fellfarbe eine eher sehr untergeordnete Rolle - gleichwohl muss der Hund einem natürlich optisch auch gefallen.

Golden Retriever sind nicht grundsätzlich freundlich - auch das liegt zwar in ihrem Charakter, wird aber auch maßgeblich von der Erziehung geprägt.

Du solltest dir also mengenweise Literatur über die besagten Rassen besorgen und diese durcharbeiten. Den Fokus solltest du dabei auf den grundsätzlichen Charakter, aber auch insbesondere auf die Ansprüche, die diese Rassen an ihren Halter stellen, richten.

Diese Ansprüche sind nämlich durchaus sehr verschieden und für einen Anfänger zumindest beim Rottweiler und beim Husky nicht leicht zu erfüllen.

Dazu kommt noch, dass ein älterer Hund (da es ja kein Welpe werden soll) durchaus schon über "Macken" verfügen kann, durch fehlerhafte Haltung, mangelnde Erziehung etc.pp. Auch damit muss man klarkommen - ist für einen Anfänger aber nicht ganz einfach.

Vielleicht machst du deine Hundeauswahl nicht unbedingt an einer Rasse fest, sondern nimmst dir mal viel Zeit in den nächsten Wochen und besuchst dein örtliches Tierheim. Dort sitzen viele Kandidaten, die sich sehnlichst ein neues liebevolles Zuhause wünschen.

Die Mitarbeiter dort können dir sicher eine Menge über die jeweiligen Tiere erzählen, du kannst mit ihnen spazieren gehen, sie kennenlernen und vielleicht ist der eine dabei, der dein Herz berührt ... völlig egal, ob er einer Rasse angehört ...

Gutes Gelingen

Daniela


Ein Husky ist kein Anfängerhund und passt meiner Meinung nach überhaupt nicht in die Stadt. Diese Rasse braucht noch mehr Auslastung als andere Rassen. Ausserdem sind unsere Sommer hier zu heiß für ihn. 

Du solltest eher auf die Bedürfnisse der Tiere achten, dich informieren und dann überlegen, ob du das bieten kannst. 

So einfach mein Rat. 

Das sind so extrem unterschiedliche Tiere und du fixierst dich vor allem auf das Aussehen. Bitte erkundige dich was diese Tiere von dir als Halter brauchen und welche Umgebung und welchen Aufwand in der Betreuung. Dann wirst du schnell rausfinden welches das richtige Tier für dich ist.

Husky und Rottweiler sind definitiv keine Einsteiger Hunde. Ein Golden Retiver ist der am wenigsten anspruchsvolle Hund von deiner Liste aber auch der kann anstrengend werden wenn sich nicht richtig um ihn gekümmert wird! Überleg dir das mit dem Hund gut! So ein Tier kann 10 Jahre und länger leben. 

Golden, ist pflegeleichter. Hast dir aber drei grundverschiedene ausgesucht... es fehlen eigentlich auch Angaben zu deinen Verhältnissen, Kinder, große Wohnung, Zeit.....

"Golden" - wenn überhaupt. Die beiden anderen sind absolut nicht geeignet für Dich!

Ein husky würd ich dir als Anfänger Hund abraten da sie wirklich sehr viel Auslauf brauchen und wenn ich ehrlich bin auch bisschen schwieriger zu erziehen sind als zum Beispiel ein Goldener Retriever.
Einen Rottweiler würde ich dir ebenfalls abraten zwar eine wirklich tolle beeindruckte Rasse aber leider auch kein Anfänger Hund bei nem Rottweiler sollte man schon etwas mehr Erfahrung haben da sie leicht außer Kontrolle geraten können die muss man besonders gut erziehen! Meine Freundin hatte auch einen aber sie würde mehrmals von ihm gebissen weil er sehr eifersüchtig war. Als sie ihre Mutter zum Beispiel umarmt hat hat der Rottweiler sie gebissen und deswegen musste sie das wunderschöne Tier schlussendlich abgeben .

Ich würde dir von den dreien den goldenen Retriever empfehlen aber Fakt ist, er braucht auch sehr viel Zeit und Auslauf das ist ein Lebewesen nicht vergessen! Nur wenn du überhaupt die Zeit hast einen Hund zu erziehen und sich mit ihm zu beschäftigen einen anschaffen! Bei einem Rottweiler kann sowas auch zu Frust führen!

Einen ausgewachsenen Rottweiler anzuschaffen würde ich nur Menschen mit sehr viel Erfahrung empfehlen. Ich habe auch einen aber einen ausgewachsenen zu holen würde ich mir nicht zu trauen

Grundsätzlich würde ich z. B. keinen reinrassigen Hund mehr nehmen, die sind oft überzüchtet und neigen zu teils schweren Krankheiten. So sind jedenfalls meine Erfahrungen (leider). Natürlich gibt es auch Ausnahmen, ich will nicht alle "über einen Kamm scheren." . :-)

Mischlinge sind robuster und vereinen Eigenschaften mehrerer Rassen.

Die Tierheime sind voll, schau dich um. :-)
Oft ist es Liebe auf den ersten Blick, und der Charakter stimmt im Nachhinein auch noch.

Wenn es rein um den Charakter geht, würde ich mich wohl für einen Cavapoo entscheiden. Diese Hunde haben meiner Meinung nach alles, was man sich wünscht: anhänglich, lieb, gelehrig, freundlich, kinderlieb, absoluter Familienhund. Und knuffig sehen sie aus. :-)

Darüber hinaus haart er nicht, ist somit Allergikerfreundlich und muss nicht unbedingt so ausgepowert werden wie ein Husky oder BorderCollie.

LG Kessy

Woher nimmst du die Erkenntnis, dass Rassehunde überzüchtet sind und zu schweren Krankheiten neigen?

Ist es nicht vielleicht so, dass man einen deutlichen Unterschied zwischen "Rassehund" und "Rassehund" machen sollte? Einmal die gut gezüchteten Rassehunde von seriösen Züchtern, wo nur mit gesunden und überprüften Elterntieren gezüchtet wird. Und einmal die billigen "Rassehunde", die einfach so vermehrt und preiswert verkauft werden - ohne Rücksicht auf Erbkrankheiten und gesundheitliche Probleme?

Aber das kann man doch nicht in einen Topf schmeißen!

Und Mischlinge - warum sollten diese gesunder sein? Niemand weiß, unter welchen Erbkrankheiten die Elterntiere leiden, welche gesundheitlichen Probleme sie mit sich bringen. Das kann sich ebenso potenzieren und diese Hunde können genau so krank (oder eben auch nicht) sein wie gut gezüchtete Rassehunde!

Ja, Mischlinge vereinen alle möglichen "Rasseigenschaften" in sich - aber beileibe nicht nur die positiven! Das sind Wundertüten - da weiß man nie, was man bekommt.

Und diese merkwürdigen Designerhunde - meinst du tatsächlich, bei solchen Hunden, die keiner anerkannten Rasse entspringen und entsprechend von den Charaktereigenschaften auch noch gar nicht durchgezüchtet sind, könntest du immer solche Eigenschaften wie: "anhänglich, lieb, gelehrig, freundlich, kinderlieb, absoluter Familienhund" erwarten.

Meinst du, das liegt in diesen Hunden begründet, obwohl da Mischlinge produziert werden?? Wer will bei Mischlingen diese Eigenschaften garantieren?

Diese werden diesen "Rassen" angedichtet, ebenso, wie es angebliche "Allergikerhunde" gibt ....

Alles verkaufsfördernde werbewirksame Aussagen, die niemand belegen und beweisen kann - aber solche Mischlinge verkaufen sich gut und teuer .... weil es ausreichend Menschen gibt, die darauf hereinfallen.

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@dsupper

Ich habe meine Erfahrungen, sowohl mit Rassehunden (vom Züchter!), als auch mit Mischlingshunden. Und von denen habe ich gesprochen, habe aber auch erwähnt, dass man nicht alle über einen Kamm scheren kann, wenn du mal richtig gelesen hättest.

Und Charaktereigenschaften sind in den Genen zum Teil schon vorbelegt. Sowohl beim Menschen, als auch beim Tier. Den Rest macht die Erziehung.
Wenn man weiß, welche Rassen in einem Mischling vereint sind, und die Charaktereigenschaften der Rassen sind grundsätzlich positiv, dann ist das doch schon mal gut. :-)

Eine Garantie hast du für gar nichts, das ist klar!

Man kann anschauen, prüfen, abwägen, entscheiden. Und genau das habe ich auch geraten.
Im Tierheim wird der Fragesteller sicher fündig. Und da kann er sich auch beraten lassen, zumal er keinen Welpen will und die Tierheimmitarbeiter ja die Tiere auch schon kennen und entsprechende Empfehlungen aussprechen können, wenn der Käufer erklärt hat, worauf es ankommt.

Thema Allergiker: Ich erlebe es selbst am eigenen Leib: Auf den Westie meiner Schwester reagiere ich so gut wie gar nicht, auf den Schäferhund-Terrier-Mix von meiner Mutter sehr wohl. Er haart relativ stark.

Wenn ich ihn zur Pflege bei mir habe, komme ich um Tabletten nicht herum.

Soviel zu meinen Erfahrungen, die nicht zu leugnen sind.

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@Kessy04

Wenn man weiß, welche Rassen in einem Mischling vereint sind, und die Charaktereigenschaften der Rassen sind grundsätzlich positiv, dann ist das doch schon mal gut. :-)

Ja, wenn die gute alte Vererbungslehre doch nur so einfach wäre ...

Ich erlebe es selbst am eigenen Leib: Auf den Westie meiner Schwester reagiere ich so gut wie gar nicht, auf den Schäferhund-Terrier-Mix von meiner Mutter sehr wohl.

Und genau so ist das mit der "Hundehaarallergie". Immer reagiert ein einzelner Mensch auf einen bestimmten Hund, auf sein produziertes Eiweißprotein nämlich, im Speichel, den Hautschuppen und im Urin. Das hat auch nicht wirklich etwas mit viel oder wenig Haarausfall zu tun ...

NIE aber reagieren alle Menschen gleich und daher kann es keine Hunderasse geben, die für Allergiker geeignet ist. Es ist immer das Zusammenspiel des individuellen Menschen auf den individuellen Hund.

Selbstverständlich sind eigene Erfahrungen nicht zu leugnen - aber sie können auch kein Argument einer auch nur anähernden Allgemeingültigkeit sein ...

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Nicht wenn es Hunde vom Urhudtyp sind,sogenannte Pariadogs ! Aber diese bedrafen sehr grosser Hunderérfahrung !

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So gut wie jede Universitäts Tierklinik weist nach, dass Mischlingshunde nicht gesünder sind als Rassehunde, ganz im Gegenteil.

Kommt noch hinzu , dass Mischlingshunde weit weniger von ihren Besitzern zum Tierarzt gebracht werden, weil da fast immer Geldmangel und Blindheit gegenüber dem eigenen Hund vorherrschen. 

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In einem anderen Beitrag schreibst Du, dass Du in einem "Kombi Fahrzeug" lebst. Keiner der genannten Hunderassen sollte das mitmachen müssen. Lass das mal besser mit einem Hund und kümmere Dich um Dein eigenes Leben!

Das Du Anfänger bist bitte niemals einen Rotti oder Husky,das geht nach hinten los,denn diese Hunde benötigen sehr konsquente,erfahrene Hundeführung !

Der Golden passt da perfekt,da er einfach nur leicht zu führen ist,jeden mag (Schleimer) und einfach nut treudoof ist. Aber auch da dringend eine Hundeschule besuchen als Anfänger !

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