Welcher Hund passt zu uns, und was muss ich bei der Haltung beachten?

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7 Antworten

Es ist natürlich schön, das du/ihr ein Haus mit Garten habt, aber das ist im Grunde keine "Voraussetzung" für einen Hund.

Ihr solltet euch, bevor ihr an die Rasse denkt, folgende Fragen stellen:
- Können wir (falls ihr einen Welpen haben möchtet) alle zwei Stunden raus (auch nachts)? Und danach, wenn der Hund älter ist und stubenrein, mind. 3x am Tag für bestenfalls eine Stunde?

- Sind alle im Haushalt mit einem Hund einverstanden?

- Ist irgendjemand in deinem Haushalt gegen Tiere/Hunde allergisch? Wenn man es nicht weiß, bitte vorher klären lassen. Gab auch schon Fälle, in denen Menschen sich  einen Hund geholt hatten und nach paar Wochen feststellten, das sie gegen Hunde allergisch sind.

- Hunde kosten sehr viel (was aber auch kein "Auswahlkriterium" oder so sein sollte) - können wir uns das leisten?
Ein Welpe von einem seriösen Züchter kostet alleine schon teilweise über 1000 Euro - je nach Rasse. Und dann ist noch nicht mal etwas an Zubehör etc. bezahlt.
Steuer, Versicherung, Tierarzt-Kosten, Bettchen, Futter, Spielzeug, Halsband, Leine, Brustgeschirr usw.

- Wie lange wäre der Hund am Tag alleine? Ein Welpe darf/sollte in der Anfangszeit nie alleine sein. Später kann der Hund natürlich auch mal 4-5 std alleine sein, das erfordert aber Training. Von heute auf morgen lernt kein Hund so lange alleine zu sein, ohne Panik zu schieben/Möbel zu zerstören/bellen/jaulen usw.

Es gibt natürlich noch mehr wichtige Fragen rund um Hund/Welpe/Tierheim/Züchter etc.
Da ihr noch keine Erfahrungen habt, schaut mal im Internet/in Büchern/schreibt Züchter an (am Besten welche, bei denen ihr euch vorstellen könntet, einen Welpen zu kaufen) oder fragt auch mal Hundebesitzer im Wald/Feld usw. Manche sind vielleicht unfreundlich oder haben mal keine Zeit, aber sehr viele beantworten eure Fragen sicherlich gerne. Wenn mir mal jemand entgegenkommt und überlegt sich einen Hund anzuschaffen und noch mehr Informationen sammeln möchte, würde ich so viel helfen/beantworten wie ich kann. :)

Was den Hund an sich angeht...es gibt viele Rassen, die für Hundeanfänger "geeignet" sind (bsp. Labrador). Manche werden vermutlich auch wieder Tierheim vorschlagen, manche werden viele Argumente gegen Tierheimhunde nennen.
Letztlich, kann jeder Hund "funktionieren", es kommt immer darauf an, wie sich der Mensch anstellt. Ich bin aber auch eher für Tierheimhunde - vorausgesetzt ihr schaut die euch genau an (also wie die Hunde so drauf sind). Viele meinen immer, Tierheimhunde sind durch die Reihe immer Problemhunde.
Aber das stimmt nicht. Ich habe eine wunderbare Mix-Hündin aus einem Tierheim, die weder ein "Problemhund" noch "gestört" ist.
Man braucht halt nur oft viel Zeit, Liebe und vor allem Geduld, da diese Hunde oft schon schlimmes erlebt haben.

Wenn ihr mehr Informationen gesammelt habt, schon so evtl. 4-5 Rassen im Auge habt, stellt die Frage nochmal, mit mehr Details.
Wie lange seid ihr alle weg, was könnt ihr dem Hund bieten usw.

Ich hoffe das hilft dir. :)

LGH

Habt ihr denn genug Zeit? In der ersten Zeit kann man einen Hund nicht lange Allein lassen. Welpen erstmal gar nicht.

Dann muss ein erwachsener Hund minds 2-3Std bewegt werden, dazu kommt noch Beschäftigung.

 Hunde kosten monatlich ne Menge Geld , minds 50-150€ ohne Tierarzt. Dann kommen noch Steuern, Haftpflichtkosten dazu.

Die Anschaffung kommt drauf an woher ihr einen Hund holt. Welpen bitte von ein seriösem Züchter kaufen (ab 800€ aufwärts) sonst gibt es die Möglichkeit bei Tierheim oder Tierschutzorgashunde bekommen.

Bitte keine billig Welpen holen...dazu bitte Wühltischwelpen googlen.

Was man für einen Hund braucht ist hauptsächlich Zeit und Geld... Dann Gerschirr/Halsband, Schleppleine, leine, Futter (bitte hochwertiges), Näpfe, etc

Mein Rat: geht zusammen ins Tierheim, schaut euch um, lasst euch beraten.

Dann bieten viele Hundeschulen Beratungsgespräche an.

Bitte denken: kleine Hunde brauch die gleiche Beschäftigung wie andere Hunde. Auch sie müssen erzogen werden.

Mein erster Hund war ein Mittelschnauzer. Das sind sehr treue Tiere und auch sehr Famillienfreundlich. Im Umgang mit fremden sind sie sehr zurückhaltend. Früher wurden sie als Hofhunde gehalten und haben Kutschen begleitet.

Mittelschnauzer haben entweder ein Pfeffer-Salz oder Schwarzes Fell.

Es gibt übrigens auch noch Zwerg und Riesenschnauzer falls dir der Mittelschnauzer zu groß/klein ist. :) Charakterlich unterscheiden sie sich kaum.

Guten Tag,

ttp://www.hundeseite.de/welcher-hund-passt-zu-mir/

Kleine Hilfestellung.

Nicht zu vergessen eine entsprechende Hundehaftpflicht, Impfungen, Arztkosten und vieles mehr. Einen Pauschbetrag dafür zu nennen dürfte kaum machbar sein.

Labrador, zu der Rassw gibt es auch ein gutes Buch, welches die Entscheidung erleichtert und einem Tipps gibt

Bei der Waldnähe würde ich keinen Hund nehmen , der einen starken Jagdtrieb hat.

Terrier sind auch eher keine Anfängerhunde.

Bei Anfängern empfehle ich einen kleineren Hund zb einen Dackel. Er sollte zu eurem Berufsleben passen dh er muss evt den ganzen Vormittag alleine sein. Da ist der Garten schon sehr praktisch. Ein Hund kostet viel. Es fängt mit der anschaffung an. Für meine habe ich 200€ ausgegeben. Dazu kommen noch die 2 Näpfe, Körbchen, Futter, Leckerchen, Halsband, Leine, Tierarzt, Spielzeug. Danach die Steuern die jeweils ca 80€ kosten. Je größer der Hund desdo teuer wird die Steuer. Dann das Zentrale Hunderegister das nochmal 15€ kostet. Und wenn ihr in Niedersachen lebt dann gint es eine Hundeführerschein Pflicht. Da empfehle ich die in Bad Bodenteich. Dort ist noch keiner Durchgefallen. Eine Karte für 6x hingehen kostet 60€ und die Prüfung besteht aus 2 Teilen. Die erste ist die Theoretische prüfung. Dort wird dein Wissen über Hunde in anspruch genommen. Du kannst üben in dem du Testfragen aus dem Internet benutzt. Und dann kommt noch die Praktische Prüfung. Dort musst du beweisen was dein Hund alles gelernt hat. Beides kostet so um die 60-90€. Also zusammen ca 180€. Der Tierarzt ist immer verschieden. In Suhendorf gibt es einen sehr guten. Dort gilt die gleiche regel je größer der Hund desdo größer die Geldausgabe.
All dies ist aus erfahrung zusammen gekommen. Und ein Hund lernt sein ganzes Leben lang auch wenn andere das gegenteil behaupten. Je älter der Hund wird deso schwerer wird es nur.

MiraAnui 27.08.2015, 14:36

Dackel?das sind keine Anfängerhunde, ds sind knallharte Gesellen..

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MonaLisa557 27.08.2015, 14:38

War ja nur ein Beispiel. Man kann auch ein Jack Russal nehmen. Schluss entlich ist es eure entscheidung.

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MiraAnui 27.08.2015, 14:45
@MonaLisa557

Jack russel? Das sind Jagdhunde, die absolut nix für Anfänger sind...

Wieso sollen sich Anfänger kleine Hunde holen? Die sind nicht einfacher..

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MonaLisa557 27.08.2015, 14:50

Ich habe einen Jack Russal und benutze sich nicht als Jagthund. Die Tiere passen sich an den Ryhtmus der Menschen an. Wenn der Mensch faul ist dann kann auch der Hund faul werden. Natürlich ist das nicht immer so.

Und kleine Hunde da man sie zu not auch mal tragen kann. Große dagegen musst du viel mehr trainieren damit sie in bestimmen situationen klar kommen. Kleine hunde kann der mensch auf den arm nehmen und so aus der situation befreien. Und kinder haben dann auch mehr chancen den hund an der leine zu halten.

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MiraAnui 27.08.2015, 15:00
@MonaLisa557

Wtf...und so was darf einen Hund halten..

Kleine Hund gehören genau so erzogen wie große Hunde.

Kleine Hunde haben in der Regel 4 Gesunde beine und können laufen.

Wenn du deinen Hund raus tragen musst, machst du was falsch...

Kinder Haben keine Hunde an der Leine zuführen vorallen nicht alleine! Kinder können in gefahrensituation nicht richtig handeln.

Meine Hündin wiegt 37kg und lässt sich mit dem kleinen finger führen, selbst ein 4 jähriges Mädchen konnte mit meiner Hündin an der Leine über den Hundeplatz laufen: sie wurde erzogen. 99% der kleine Hunden ziehen wie Ochsen..

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wotan0000 27.08.2015, 16:04
@MonaLisa557

Alsoooo, jetzt ich "Chihuahuahalterin" = Kleinsthund.

Ja, wenn Ihr Euren Hund in jeder "oh, gefährlich Situation" auf den Arm nimmt, dann ist ein Schäferhund nicht praktisch.

Soll der Hund auch ein *Hundeleben* führen dürfen, ist die Grösse egal.

Mein Zwerg musste lernen, mir zu vertrauen plus Erziehung und das war es. Also alles wie beim Grossen.

Nur weil Ihr Euren JR nicht für die Jagd einsetzt, ist er trotzdem ein Jagdhund.

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MiraAnui 27.08.2015, 16:17
@wotan0000

Ich stell mir grad nen Schäferhund untern arm vor :D weil ein anderer Hund kommt

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wotan0000 27.08.2015, 18:40
@MiraAnui

Deutsch Dogge ist als Musterbeispiel schon so abgenutzt. :-)

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HARUMIN 27.08.2015, 14:52

Da gebe ich MiraAnui Recht.

Deine zwei Beispielhunde waren Dackel und Jack Russel? Na dann viel Spaß, als Hundeanfänger.

Abgesehen davon müssen Hunde für Hundeanfänger nicht "klein" sein. Nur weil die klein sind, müssen die nicht weniger erzogen werden (auch wenn viele das evtl. denken/meinen).

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wotan0000 27.08.2015, 16:08
@HARUMIN

Und kleine Hunde sind nicht einfacher zu erziehen. Ich weiss das aber 100%ig. :-))))

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Dahika 27.08.2015, 18:23

also, Dackel halte ich nicht für Anfängerhunde. Dafür sind sie viel zu eigenwillig,

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wotan0000 27.08.2015, 18:45
@Dahika

@Dahika

Selbst an meinem Chihuahua wären viele Anfänger verzweifelt. Das ist ein getarnter Maulesel. Genauso stur wie ich. ;-)

Es gibt vielleicht Rassen, die als leichter erziehbar gelten. Aber hat man den einen von hundert, dann war es das mit Anfängertauglichkeit.

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