Welcher hat grössereLautstärke 6600er Epson oder Acer P7605, bin mir nicht sicher...?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Hey Nico,

Da hast du ja ein paar Fragen!
Aber keine Angst für das bin ich ja hier.
Ja ich denke, ich als langwieriger Heimkinobegeisterter kenne mich ziemlich genau in diesem Thema aus.

Ok kommen wir zur ersten Frage, soweit ich das sehe geht es um einen Heimkinobeamer.
Beide Modelle sind eher in der High Class angesiedelt, darum liegt die Entscheidung am Schluss auch bei dir, ich kann dir deine Entscheidung nicht ganz abnehmen.
Wäre es ich, der die Entscheidung treffen müsste, so wäre es wahrscheinlich der Epson EH-TW6600.
Da wie du beschrieben hast es eher ein Heimkinoprojektor sein sollte. (Zudem sparst du ja noch etwa 100 Euro)
Na ja, das mit den 3D-Brillen ist so eine Sache (beim Acer hast du ja keine 3D-Funktion).
Mit dem Epson kommt schon eine Brille mitgeliefert, was natürlich nützlich ist.
Falls dir noch 3D-Brillen fehlen, könntest du sicherlich das Originalmodell kaufen.
Ich empfehle dir aber lieber eine andere Brille zu kaufen zum Beispiel eine von Samsung(viel günstiger).
Und ja leider liegst du komplett richtig, normale Kino-3D-Brillen funktionieren nicht (komplett verschiedene Technologie.)
Ja ich habe schon vom lauten Vorgängermodell gehört XD, aber soweit ich das sehe hat Acer einen guten Job gemacht und im Eco-Modus ist fast nichts hörbar.

Ich selbst habe all diese Infos von http://beamerkaufen.org
Dort findest du alles Wichtige und worauf du beim Beamer Kaufen achten solltest!
Ich würde dir raten vielleicht nochmal die Testberichte durchzulesen!

Ich denke das wärs mal für jetzt
Ich hoffe ich konnte dir irgendwie helfen
Alles Gute und viel Glück mit deinem Heimkino Jan

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von nicolasmeier17
22.08.2016, 21:20

Wow erstmal vielen Dank für die umfassende Antwort!!

5

Der Acer P7605 ist ein Präsentationsbeamer mit BrillantColor, einer 1-Chip-DLP-Technik, die für werbewirksame Helligkeitswerte zu Lasten starker Farbverfälschung arbeitet. Für Heimkino kann man solche Geräte aufgrund der schlechten Farben bzw. des bis zu 66%igen Helligkeitsverlustes bei besserer Farbwiedergabe eigentlich komplett vergessen. (Schwarzwert 0,5 min Lumen = grausam; der TW 6600 ist mit 0,0357 über 10-fach besser beim Schwarzwert, wird vermutlich sogar hellere Farbbilder erzeugen können, da LCD) Gleichzeitig kämpfen viele Menschen bei 1 Chip DLP Geräten mit Farbblitzern, RBE bzw. Regenbogen-Effekt. Falls Du Dich noch einmal nach weiteren Geräten umschauen möchtest, nachfolgend die wichtigsten Punkte: a) Der Beamer sollte eine optische Auflösung von mindestens 1920*1080 (FullHD) haben b) Der Beamer sollte eine Zwischenbildberechnung haben, damit schnelle Bewegungen flüssig wirken c) Der Beamer sollte eine hohe Farbhelligkeit aufweisen (>= 1400 ANSI Lumen); viele 1-Chip-DLP Projektoren haben kein reines RGB-Farbrad sondern pushen durch andersfarbige oder transparente Farbradabschnitte die als Leuchtdichte beworbene Weißhelligkeit, mit der Folge das Farben falsch bzw. ausgewaschen dargestellt werden. Die Farbhelligkeit solcher Geräte liegt bis zu 66% unter der beworbenen Weißhelligkeit. Beim Filmeschauen ist jedoch nur die Farbhelligkeit entscheidend. Alle Projektoren mit "BrillantColor-Technologie" (einer Technik zur Verbesserung der Helligkeit von Graustufen die jedoch die Farbwiedergabe verschlechtert) sind daher nicht wirklich für Heimkino geeignet, sondern sollen nur durch hohe Werte in Prospekten besser wirken. d) Der Beamer sollte ein möglichst hohes Kontrastverhältnis haben (dyn. ab 200.000:1) um möglichst viele Grau- und Farbabstufungen darstellen zu können. e) Der Beamer sollte einen möglichst guten Schwarzwert bieten (einfach in der projektoren-datenbank.com zu finden; Wert sollte möglichst nah an 0 gehen und 0,01 nicht überschreiten). f) Der Beamer sollte ein möglichst scharf abbildendes Objektiv haben, welches keine Farbsäume erzeugt (schaffen zumeist nur die Objektive mit etwas größerem Durchmesser). g) Ein Objektiv mit großem Zoom- und großem Lensshift-Bereich ermöglicht sowohl ein flexibleres Aufstellen wie auch die Kombination mit mehr Leinwandtypen (viele Hochkontrastleinwände benötigen Mindestprojektionsabstände von 1.8*Bildbreite um eine homogene Ausleuchtung zu ermöglichen; manche (React) sogar Faktor 3.5*Bildbreite. Darüberhinaus können Faktoren wie Geräuschentwicklung, Anschlussvielfalt, Steuerbarkeit, Gehäusefarbe und Größe, Montagemöglichkeiten (kopfüber oder auch hochkant), bei häufiger Nutzung ggf. LED / Laser als Lichtquelle und noch einiges mehr im Einzelfall wichtig sein. Wer mit dem Gerät Spielen möchte, sollte auf den Input-Lag achten. Mindestens genauso entscheidend wie die Auswahl eines für die Aufgabe gut geeigneten Projektors ist die Wahl der richtigen Leinwand. Weiße Leinwände sind nur für komplett schwarze Räume - wie im Kino - gedacht. In Räumen mit hellen Wänden, Decke, Möbel, etc. können diese auch in der Nacht kein Schwarz darstellen, da Streulicht von den hellen Flächen zurück auf die Leinwand gestreut wird. In Wohnzimmern kann durch Hochkontrastleinwände wie z.B. die Couchscreen Leinwand der Kontrastumfang um mehr als Faktor 12 und die Brillanz um bis zu Faktor 6 verbessert werden, so dass auch tagsüber eine kontrastreiche brillante Darstellung erzielt werden kann. Mit einem guten Heimkinoprojektor und einer Couchscreen Leinwand wirken 3D-Filme sogar plastischer wie im Cinemaxx.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?