Welcher Härtegrad ist zum Zeichnen bei einem Graphitstift gut?

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für lockere skizzen und saubere zeichnungen sind 2-3B angenehm. für dunklere grauflächen oder fettere striche am besten einen 4 oder 5 B stift und für ganz fette weiche schwarze linien eine 9B grafitmine ohne holzverschalung. bei allen B-Stiften am besten immer ein Papier unter den Handballen legen, damit die Zeichnung nicht verschmiert. und die zeichnungen mit weichem stift können auch, wenn sie gelungen sind und erhalten bleiben sollen und öfters in die hand genommen werden, am besten fixiert werden, damit sie nicht von mal zu mal verschwommener und verwaschener werden. aber auch mit einem einfachen HB-Bleistift kann man schon sehr gut zeichnen, das gefühl ist nur nicht so geschmeidig und weich. mehr als auf den stift kommt es auf die handbewegung an, auf den strich des zeichners, der frisch und selbstbewusst sein sollte. und je weicher der stift, desto körniger sollte das papier sein, ein skizzenblock oder zeichenblock sieht schöner aus als schreibmaschinenpapier, nur aufpassen, dass das papier nicht zu teuer ist, das blockiert sonst das schwungvolle zeichnen, weil man teueres papier nicht "versauen" will und dadurch ängstliche striche macht.

Es kommt auch darauf an, besorge dir einfach mal einen Kasten mit verschiedenen Stärken und arbeite damit...ich arbeite von 8B - 10H und empfinde sie inzwischen wie Buntstifte, ich weiß genau wofür ich welche "Farbe" (Stärke) brauche...Praxis ist der beste Lehrer!

Je nach Zweck des Einsatzes, wo es um Genauigkeit geht - zB technische Zeichnungen, wird man härtere Stifte nehmen als für Schattierungen, die man mittels weichen Bleistift leicht in die Zeichnung wischen kann.

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