welcher genauen Partei gehörte paul von Hindenburg an?

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Paul von Hindenburg war parteilos. Wie bei den Eliten des deutschen Kaiserreiches üblich war er Monarchist. Er hat sich nicht öffentlich genau auf eine Partei festgelegt. Seine politischen Meinungen gingen in eine konservativ-autoritäre und nationalistische Richtung. 1925 wurde er zum zweiten Wahlgang der Reichspräsidentenwahl von einem „Reichsblock“, zu dem die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) die Deutsche Volkspartei (DVP), die Bayerische Volkspartei (BVP), die Wirtschaftspartei und die Deutsch-Hannoverscher Partei (DHP) gehörten, als Kandidat getragen. Hindenburg erhielt etwas mehr Stimmen als der von einem Bündnis („Volksblock“), zu dem Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD, Zentrumspartei und Deutsche Demokratische Partei (DDP), gehörten getragene Kandidat Wilhelm Marx (Zentrumspartei).

Paul von Hindenburg stand grundsätzlich den Deutschnationalen nahe, war aber mit dem seit 1928 unter dem damals neu gewählten Parteivorsitzenden der DNVP Alfred Hugenberg verschärftem Kurs nicht in jeder Hinsicht in Übereinstimmung. Von der DNVP haben sich verschiedene Abspaltungen gebildet wie die Konservative Volkspartei (KV), die Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei (CNBL), auch Landvolk genannt, und der Christlich-Soziale Volksdienst (CSVD). Hindenburg hat sich nicht für eine bestimmte einzelne Partei in ausschließlicher Weise ausdrücklich eingesetzt.

Bei der Reichspräsidentenwahl 1932 unterstützte die DNVP im ersten Wahldurchgang Theodor Duesterberg, nicht Hindenburg.

Hindenburg hat zwar 1930 - 1932 Heinrich Brüning (Zentrumspartei) als Reichskanzler ernannt und behalten, bevor er ihn dann entließ, daraus kann aber nicht eine besondere Nähe zur Zentrumspartei gefolgert werden. Eine Vorgabe an Brüning war eine politische Verlagerung der Reichsregierung nach rechts. Hindenburg war verstimmt, bei der Reichspräsidentenwahl 1932 seine Wiederwahl zu einem großem Ausmaß Sozialdemokraten und Anhängern der Zentrumpartei (politischer Katholizismus) zu verdanken, während sich viele Konservative ihm die Stimme verweigert hatten, nach Hindenburgs Empfinden ein Kampf in verkehrter Frontstellung, den er Brüning anlastete.

Hi, Hindenburg gehörte dem Adelsstand an und war Militär. Das waren damals ausreichende Gründe. Gruß Osmond http://de.wikipedia.org/wiki/PaulvonHindenburg Zitat: Paul Ludwig Hans Anton von Beneckendorff und von Hindenburg (* 2. Oktober 1847 in Posen; † 2. August 1934 auf Gut Neudeck, Ostpreußen) war ein deutscher Militär und Politiker. Im Ersten Weltkrieg stieg er zum Generalfeldmarschall auf und übte als Chef der Obersten Heeresleitung quasi-diktatorisch die Regierungsgewalt aus. Als zweiter Reichspräsident der Weimarer Republik ernannte er 1933 Adolph HitIer zum Reichskanzler. Paul von Hindenburg entstammte väterlicherseits einem alten ostpreußischen Adelsgeschlecht, der Familie von Hindenburg. Er wurde 1847 als Sohn des preußischen Offiziers und Gutsbesitzers Hans Robert Ludwig von Beneckendorff und von Hindenburg (1816–1902) und seiner bürgerlichen Ehefrau Luise Schwickart (1825–1893) geboren. Sein elf Jahre jüngerer Bruder Bernhard von Hindenburg verfasste 1915 die erste Biografie des Feldmarschalls.

Zunächst war er mit Irmengard von Rappard (1853–1871) aus Sögeln (Bramsche) verlobt, die aber vor der Hochzeit starb. Am 24. September 1879 heiratete Hindenburg dann Gertrud von Sperling (1860–1921). Aus dieser Ehe gingen der Sohn Oskar von Hindenburg sowie die Töchter Irmengard Pauline Louise Gertrud von Hindenburg (1880–1948) und Annemarie Barbara Ilse Ursula Margarete Eleonore von Hindenburg (1891–1978) hervor. Der Sohn Oskar war mit der Gutsbesitzertochter Margarete von Marenholtz (1897–1988) verheiratet, die ältere Tochter mit Hans Joachim von Brockhusen (1869–1928), die jüngere mit Christian von Pentz (1882–1952). Ein Adoptivsohn Hindenburgs war der Schauspieler Wolf von Beneckendorff.

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Wie nennt man sowas ? Es würde etwas komisch aussehen, wenn ich z.B bei Facebook unter "politische Richtung" "keine konkrete Partei" schreiben würde. Also ich bin schon politsch kann meine Ansichten aber keiner bestimmten Partei zuordnen. So sagt mir beispielsweise der Liberalismus zu in dem Gedanken, dass das Leistungsprinzip über das Solidaritätsprinzip gestellt wird oder , dass Bürger nicht zu stark durch den Staat bewacht werden sollten. Aber auch Aussagen a la Sarrazin sagen mir teilweise zu, ich weiß aber auch, dass unsere Politik großen Anteil an der mangelden Integration machte. Ich bin auch nicht ausländerfeindlich oder so, habe einige in meinem Freundeskreis. Aber auch Teilpunkte im Programm der SPD sgen mir zu.

Also wie nennt man das ? Ich hab halt meine ganz eigene Meinung, die nie zu mehr als 60% mit denen einer bestimmten Partei ist. Ich denke ich werde gleich noch einmal den Wahlomat von der letzten Bundestagswahl machen.

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