Welcher Game of Thrones Charakter hatte die beste Geschichte?

Das Ergebnis basiert auf 9 Abstimmungen

Arya Stark 33%
Jon Snow 22%
Sansa Stark 22%
Tyrion Lannister 11%
... 11%
Bran Stark 0%
Cercei Lannister 0%

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Arya Stark

Arya Stark und Daenerys Targaryen, wobei man ihr zum Ende hin Unrecht getan hat. Wenigstens sind 500.000 Menschen, die sie enttäuscht hätten, mit ihr gestorben.

Cerseis Geschichte ist auch etwas besonderes. Sansas auch. Und Theons.

Bran? Die Schlaftablette kann mich mal.

Bran die Schlaftablette 😂😂😂

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Jon Snow
  • Wenn es einfach ganz nüchtern um "die beste Geschichte" im Sinne von Tyrion Lannisters Krönungsrede geht, dann plädiere ich für Jon Snow: Vom schlecht behandelten Stark-Bastard zum Kronprinz der Targaryen-Dynastie ist schon ein gewaltiger Aufstieg und ermordet und auferstanden macht ihn fast zu einer Art von einem Gott Gesandten. Er hat viel Charisma, schafft es immer wieder Lords wie auch das Volk hinter sich zu versammeln und wird für Gerechtigkeit, Courage und Kampffähigkeiten geschätzt. Er ist ein sympathischer Charakter und der tragische Held dieser ganzen Story.
  • Dass Bran die beste Story haben könnte, kam in der Serie nicht wirklich raus. Ich stimme dir zu, dass die Bran-Szenen für mich die ödesten der ganzen Serie waren und das von S1 bis S8 durchgängig, mit Ausnahme der Hodor-Szene und ganz wenigen weiteren Szenen. Ich könnte mir vorstellen, dass in den Büchern die Tragweite des dreiäugigen Raben und die damit verbundene Macht besser dargestellt wird, ebenso auch der Sinn hinter dem Ganzen (Children of the Forest, Erschaffung der White Walkers, Funktion des dreiäugigen Raben, Wargen, Greensight, Alte Götter und so weiter).
  • Daenerys Geschichte ist auch gut, aber letztlich können da Jon (auch in der Serie) und Bran (etwas schöngeredet mit Buch-Hoffnungen) schon mithalten. Daenerys ist Prinzessin des Hauses Targaryen und hat etliche typische, aber letztlich dadurch eben auch unspektakuläre Eigenschaften der Targaryen. Sie schafft es durch die eher zufällig erhaltenen Dracheneier und ihre seltene Feuer-Immunität, gepaart mit enormer Rücksichtslosigkeit und Machtgier, ganze Armeen hinter sich zu versammeln. Ja, das ist eine recht "gute", aber nicht unbedingt eine besonders "positive" Story im Sinne der Eignung als König von Westeros.
  • Wenn man nicht über "eine gute Story" im Sinne von Tyrions Krönungsrede diskutiert, sondern eher über einen tollen Spannungsbogen aus der Sicht eines Zuschauers, dann finde ich Aryas und Sansa Geschichten beide sehr gut. Arya ist meine Lieblingsfigur, weil mir ihre Szenen einfach von S1 bis S8 am meisten Freue bereitet haben und die Wandlung vom süßen Wildfang zu fähigen Assassine einfach grandios war. Allerdings hat dieser Bogen nichts mit der Eignung für den Thron zu tun.
  • Sansa fand ich anfangs mit ihrer naiv-dümmlichen Art eher nervig, aber umso größer ist ihr Bogen, wenn sie mit zunehmender Reife und Erwachsenheit dann couragiert wird und lernt, das Spiel zu spielen. Ein wirklich toller Spannungsbogen, aber als echte Geschichten im Sinne von Tyrion taugt "Tochter des Lords of Winterfell wird Queen of Winterfell" nicht wirklich. Die Story in diesem Sinne ist eher flau. Harte, üble Zeiten durchzumachen ist keine Story in dem Sinne, in dem Tyrion es meint.
  • Von den Nebencharakteren durchläuft Jamie ebenfalls einen grandiosen Spannungsbogen, auch wenn das Ende anti-klimaktisch ist. Aber es ist ohnehin nur eine wirklich interessante Nebenfigur, da muss man sich nichts vormachen.
  • Wen hätte ich gerne auf dem Thron gesehen? Ganz ehrlich: Niemanden. Das war mein Tipp vor dem Beginn der Staffel 8. Immerhin ist mein Tipp, dass der Eiserne Thron durch Drachenfeuer zerstört wird, eingetreten. Ich hätte es am besten gefunden, wenn die Sieben Königslande wieder sieben unabhängige Reiche gewesen wären. Es macht keinen Sinn, dass Sansa die Unabhängigkeit des Nordens erreicht, aber z.B. Yara klein beigibt, obwohl sie die Unabhängigkeit der Eiseninseln von Daenerys versprochen bekommen hatte, oder Dorne nicht auch wieder unabhängig sein will, so wie sie es selbst unter den Targaryens waren.
  • Ich stimme aber den Machern zu, dass Jon als König auch anti-klimaktisch und viel zu simpel gewesen wäre. Er wollte weder König sein noch ist er für den Süden geschaffen. Bran als dreiäugiger Rabe kann schon halbwegs passen -- nur die Serie hat es verpasst, ihn entsprechend komplex und niveauvoll aufzubauen und viele Szenen in S7 und S8 widersprechen seiner Eignung als König. Das ist leider ziemlich inkonsistent innerhalb der Serie, aber nicht grundsätzlich falsch.
Arya Stark

Natürlich Arya Stark, oder Jaime Lannister. Wenn ich mich festlegen müsste, würde ich Arya Stark sagen.

Von einem kleinen Mädchen, zu gnadenlosen, rücksichtslosen Assasine, welche (Spoiler) ihre Familoe gerecht hat, dir Welt gerettet hat, und letzendlich "der" Prinz war, der versprochen wurde.

Kurz nebenbei: Bran war in meinen Augen kein so schlechter Charakter, wie viele sagen. Man hat durch ihn viel Tiefe in die Backround Story bekommen, und viel Erfahren, die Rückblenden, Jons Herkunft, der NK, Hodor, das war alles spannend anzusehen.

Lg

...

Jaime Lannister

Arya Stark

Lieblingscharakter

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