Welcher BMI ist zur Rückfallvermeidung bei Anorexie am besten?

5 Antworten

Ich würde das anders ausdrücken: Die Essstörung findet zu 100 Prozent im Kopf statt. Solange das Hamsterrad sich im Kopf noch dreht, wird man die Erkrankung nie loswerden. Es ist schließlich eine Sucht. Manche sagen auch, dass man sie nie loswird. Auch wenn man Jahrzehnte lang Normalgewicht hatte, kann die Sucht dennoch erneut zuschlagen. Aber mit jedem Jahr, das man normal gegessen hat und sich normal verhalten wird, sinkt das Rückfallrisiko.

Je höher natürlich das Gewicht und der BMI ist, umso länger braucht es, bis man bei einem Rückfall die Reserven wieder aufgebraucht hat.

Bei dieser Erkrankung sollte man allerdings kleine Ziele stecken. Denn es ist alles ein Erfolg - Etappenweise. Mit einem BMI von 17,5 bist du immernoch im Untergewicht. Das ist nicht optimal, aber natürlich ein Etappenerfolg, wenn der BMI vorher bei 14 lag. Dasselbe gilt für 18,5 als BMI. Das wird auch noch nicht optimal und gesund sein.

ich finde die totale Fixierung nur auf das Gewicht falsch.

Wichtiger sollte sein, das man 3 Mahlzeiten am Tag isst die aus Gemüse, Obst, Nudeln oder Kartoffen und etwas Fleisch besteht.

Dazu noch viel Bewegung

BMI 20 oder 21 finde ich viel zu hoch angesetzt.

Denke da wird jeder Magersüchtige der sich schon mit BMI 14-15 zu dick findet gleich die Kooperation verweigern wenn der hört das er soviel zunehmen will.

Und selbst wenn man ihn in der Klinik "mästen" kann, dann wird er das Gewicht nicht akzeptieren, sondern versuchen so schnell wie möglich wieder abzunehmen. Und wenn er dann erstmal in das alte Schema verfällt landet er oft gleich wieder in der Magersucht. Also ist da das Rückfallrisiko noch grösser.

Und wenn es ganz doof läuft kommt dann noch eine andere Ersatzsucht wie Bulimie oder dazu. Dann hat man wirklich Alles nur noch Schlimmer gemacht.

Zielgewicht / Idealgewicht nach einer Essstörung?

Hallo, ich hatte vor drei Jahren Bulimie, dann EDNOS (Essstörung nicht näher definiert)und zu guter letzt Magersucht mit ne menge Fressanfällen. Ich bin 19 Jahre alt und bin 169cm groß. Ich habe mich eigentlich nie gewogen deswegen kann ich nicht beurteilen wie viel ich vorher gewogen habe und wieviel ich wiegen sollte. Ich glaube ich war immer so bei 55-60kg in meiner ersten Essgestörten phase. So, nun hatte ich mich auf 45kg runtergehungert und in kurzer Zeit wieder ein gewicht von 55kg erreicht. Ich habe leider noch öfters starke fressanfälle und komme mir regelrecht "übergewichtig und fett" vor. (Bin auch in Therapie wegen Körperschemastörung). Ich habe Schwankungen zwischen 52-57kg innerhalb zwei Monaten beobachtet, hoch und runter. Mein Therapeut meint immer dass ich mehr essen soll und zunehmen soll obwohl meine Eltern sagen ich seh normal aus und ich finde mich auch so wie jetzt okay. Wo liegt denn der Ideal BMI? Kann ich mit einem 18-19 BMI schon körperlich gesund sein? Wie viel sollte man nach der Magersucht wiegen? ( Bitte keine Kommentare zum krankhaften "ich muss jetzt so und so viel wiegen" : Ich möchte nur gerne wissen was man generell anpeilen sollte für das Idealgewicht einer Frau die aus dem Untergewicht zunimmt. ) Ich würde mich über jede Antwort freuen. :)

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Magersucht? - ich will nichtmehr -_______-

ich bin 1,65 und hab 46 kg gewogen. zurzeit bin ich im Krankenhaus und sie sagen ich muss in der 1.Woche nur 500g zunehmen. Sie verdecken auch immer die Waage aber am 4. tag hab ich durch Zufall mein Gewicht gesehen. 51.5!!! Ich war schockiert. besonders weil mir meine ärztin hoch und heilig versprochen hat, dasss es nicht mehr als 500g sind. und ich wollte auf keinen Fall mehr als 50kg sind!!! zu meiner Frage: ich muss bald in ne Klinik für Essstörung und will nicht.ich bin doch da bestimmt die dickste dann, es is ja nichtmal magersucht. 46kg ist(naja jetz mehr war :( ) doch nicht viel. muss man da mehr zunehmen als man will? und wenn es wirklich so ist, darf man dann heimgehen wenn man (nach deren meinung) sein idealgewicht vom bmi und so her, erreicht hat???? hier im krankenhaus muss ich am tag 2000kcal essen!! und ich weine mich in den schlaf weils so viel is, aber ich kanns auch nicht auskotzen oder nicht essen, weil ich ständig unter kontrolle und aufsicht bin!!

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Ratschläge zu Recovery Essstörung...Könnt ihr mir helfen?

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Ich habe eine Essstörung und bin seit September 2012 in ambulanter Therapie. Bei mir dreht/drehte sich alles um Gewicht, Kalorien zählen, essen, nicht essen, ich habe Schilddrüsentabletten genommen, fühle mich dick mit einem 20er BMI etc. Viele essgestörte wollen ja mit niemandem über die Krankheit reden, aber ich muss das einfach, sonst gehe ich noch mehr kaputt. Bisher habe ich immer meiner kleinen Schwester alles erzählt. Sie ist 12, ich bi 18. Meine Psychologin meinte, dass ich sie da raushalten soll, da sie sonst verrückt wird und durchdreht. Meine Schwester hat mir selbst gesagt, dass sie sich Sorgen um mich macht und meine Krankheit sie tital beschäftigt.
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Was soll ich machen? Meiner Freundi n alles anvertrauen. Sie kann sich vielleicht schon denken, dass ich krank bin , wenn man mein Essverhalten anschaut. Aber von den Tabletten und der Therapie weiß sie nichts. Jetzt soll ich vielleicht in die Klinik und ich MUSS darüber mit jemandem reden. Soll ich ihr davon erzählen? Oder nicht? Was würdet ihr machen??

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Hallo. Ich wusste nicht genau wie ich diese Überschrift formulieren sollte. Seit nun 23 Tagen mache ich Saftfasten und habe bereits 9 kg dadurch abgenommen. Da ich im Jugendlichen Alter sehr sehr dick war und dann durch hungern schlank wurde, rutschte ich von der einen Essstörung in die andere. Nach einem Klinikaufenthalt bekam ich dann binge eating und nahm wieder so viel zu dass ich vor drei Wochen einen BMI von 30 hatte. Ich hatte die Kontrolle über mich verloren und aß einfach extrem große mengen zucker und Fastfood und das Jeden Tag. Jetzt bin ich schon wieder bei einem BMI von 27,49 und ich habe noch 19 Tage Fasten vor mir. Wenn ich diese Tage beendet habe kommt eine zwei Wöchige Nachbereitungszeit in der ich mich sehr sehr langsam wieder ans Essen gewöhne. Danach möchte ich noch weitere Kilos verlieren mit ausgewogener und auch genug Nahrung und Sport. Ich möchte komplett von allen Essstörungen weg und auch bald die Waage komplett aus meinem Leben verbannen da ich meinen Körper mit Krafttraining definieren möchte und dann die Waage einfach überflüssig wäre da ich schlanker und fitter aber schwerer werde. Eine Frage beschäftigt mich allerdings und ich weiß echt nicht wie das funktionieren soll. Ich möchte auch wieder anfangen zu genießen. Ich möchte nicht komplett auf alles verzichten weil das auch wieder Essgestörte Züge hätte aber ich weiß nicht wie man fastfood und Süßes in maßen genießen kann ohne davon zuzunehmen? Einfach Sport danach machen und das gegessene wieder verbrennen? Ich möchte mich halt nicht mehr verrückt machen müssen weil ich angst habe dass ich zunehme. Ich möchte ein gesundes Leben ohne mir noch länger Gedanken über mein Gewicht machen zu müssen, wie ein normaler Mensch.

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Ich bin jetzt seit ein paar Monaten in Therapie, ursprünglich wegen einer Angststörung, aber vor den Ferien hat meine Therapeutin mich darauf angesprochen, dass sie nicht länger zusehen will wie ich "immer schmaler" werde und hat mich gezwungen mich bei ihr zu wiegen. Ja, ich halte ziemlich strikt Diät und hab auch abgenommen, aber keine Essstörung. Vor den Osterferien lag mein BMI bei knapp unter 18.

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