Welcher Beruf ist höher?

3 Antworten

Rettungssanitäter ist eine Qualifikation im Rettungsdienst, in Deutschland jedoch kein anerkannter Ausbildungsberuf im Sinne des Berufsbildungsgesetzes. Die Ausbildung zum Rettungssanitäter dauert mindestens 520 Stunden und umfasst die vier Ausbildungsmodule mindestens 160 Stunden Rettungssanitäter- Grundlehrgang, 160 Krankenhauspraktikum (Aufteilung 80 Stunden Anästhesie/OP und 80 Stunden Intensivstation oder Notfallaufnahme), 160 Stunden Lehrrettungswachenpraktikum und mindestens 40 Stunden Rettungssanitäter- Abschlusslehrgang mit schriftlicher, mündlicher und praktischer Abschlussprüfung. Der Rettungssanitäter ist in der Notfallrettung Fahrer des Rettungswagens und unterstützt den Notfallsanitäter oder noch Rettungsassistenten bei der Versorgung des Notfallpatienten. Im qualifizierten Krankentransport, sind sie eigenständig für den sachgerechten Transport und die Betreuung von Patienten ohne vitale Bedrohung verantwortlich. Da jeder Patient im Krankentransport auch zu einem Notfall werden kann und der Krankentransportwagen auch überbrückend zu Notfalleinsätzen geschickt werden kann, müssen Rettungssanitäter auch eigenständig lebensrettende Maßnahmen durchführen können (Lagerung, Sauerstoffgabe, Masken- Beutel Beatmung, Wiederbelebungsmaßnahmen einschließlich automatisierter externer Defibrillation, stillen bedrohlicher Blutungen, etc.).

- Der Rettungsassistent WAR bis 2014 die höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst, er wurde mit Wirkung zum 01.01.2014 durch das neue Berufsbild des Notfallsanitäters abgelöst. Der Rettungsassistent hatte eine Ausbildungsdauer von zwei Jahren (ein Jahr Schule und Krankenhaus und ein Jahr praktische Ausbildung im Rettungsdienst an einer anerkannten Lehrrettungswache), die staatliche Prüfung, wurde bereits am Ende des ersten Ausbildungsjahres abgelegt. War man bereits Rettungssanitäter oder hatte eine andere medizinische Ausbildung, wurde diese angerechnet. Rettungsassistenten wurden und werden während der Übergangszeit noch als verantwortliche Transportführer auf Rettungswagen eingesetzt. Notfallpatienten, die bis zur Ankunft im Krankenhaus nicht der Behandlung durch einen Arzt bedürfen, versorgen Rettungsassistenten eigenständig, in lebensbedrohlichen Fällen, führen sie bis zum Eintreffen des Notarztes lebensrettende Maßnahmen durch und assistieren anschließend dem Notarzt.

Der Notfallsanitäter ist seit 2014 die höchste nichtärztliche Qualifikation. Notfallsanitäter durchlaufen eine dreijährige Ausbildung, wobei sich die Theorie im Vergleich zum Rettungsassistenten mehr als verdoppelt hat. Im Grunde, haben Notfallsanitäter die gleichen Aufgaben wie Rettungsassistenten, aber eine bessere Ausbildung und mehr medizinische Kompetenzen, so dürfen sie vom ärztlichen Leiter Rettungsdienst freigegebene Maßnahmen durchführen, die normalerweise ärztliche Maßnahmen sind. Besteht Lebensgefahr oder drohen schwere Folgeschäden, dürfen und MÜSSEN sie während der Ausbildung erlernte und sicher beherrschte, eigentlich ärztliche Maßnahmen auch durchführen, wenn diese nicht vom ärztlichen Leiter Rettungsdienst freigegeben sind.

Sanitätshelfer (San) / Rettungshelfer (RDH) /  Rettungssanitäter (RettSan) sind keine Berufe sondern Ausbildungen die (im Vollzeitmodell) eine Woche bis ca. 3 Monate dauern (RettSan = 520 Std.)

Die berufliche Ausbildung heißt Notfallsanitäter, dauert 3 Jahre und schließt mit einem Staatsexamen. Der NotSan ist die höchste, nichtärztliche Qualifikationsstufe mit weitreichender medizinischer Kompetenz.

Zwischen 1989 und 2014 gab es übergangsweise noch die Ausbildung zum Rettungsassistenten. Diese umfasste eine einjährige Ausbildung an die ein praktisches Jahr anschloß. Diese sind noch bis 2020 dem NotSan formell gleichgestellt und können sich bis dahin zum NotSan weiterbilden.

Was Du möglicherweise als "2-jährige Ausbildung" gefunden hast, ist ein Projekt das derzeit von einigen Krankentransport-Unternehmen zur Füllung ihrer Dienspläne betrieben wird:

Du verpflichtest dich für eine begrenzte Zeit (meist 2 Jahre) vertraglich in einem Unternehmen zu arbeiten, dafür finanzieren die dir dann die Ausbildung zum Rettungssanitäter und den entsprechenden Führerscheinen etc.
Du machst dann in den ersten Monaten die Ausbildung zum RettSan und fährst dann deine Zeit im Kranken- und Behindertentransport ab. 

Für jemanden der die Einstiegsvoraussetztung zum NotSan (mind. mittlerere Reife) nicht hat, also eine Alternative für einen Job im Umfeld des Rettungsdienstes...

Rettungsassistent ist höher. Ursprünglich längere Ausbildung und mehr freigegebene Maßnahmen/Kompetenzen, auch mehr Gehalt. Wird aber seit 3 Jahren nicht mehr ausgebildet. Nachfolgeberuf ist der Notfallsanitäter falls das von Interesse ist.


und was ist der Unterschied ? machen dich die gleiche arbeit

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@micky1504

Der Unterschied liegt im übertragenen Verantwortungsbereich und den medizinischen Maßnahmen. Der Rettungssanitäter darf zB. nicht verantwortlich auf einem RTW im Regelrettungsdienst eingesetzt werden (Beifahrer darf er machen), sondern nur hauptverantwortlich in der Krankenbeförderungen.

Außerdem darf der RA wegen seines Ausbildungstandes mehr Medikamente verabreichen und Maßnahmen anwenden (wenn der ärztliche Leiter das freigibt.)

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mmhhh verstehe ich nicht ich hab mich beworben als Sani und die reden von einer 2 Jährigen Ausbildung

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@micky1504

Kann ich nichts zu sagen. Vielleicht ein individuelles Ausbildungskonzept einer Hilfsorganisation, die das Ganze bißchen ausdehnt um dich als günstige Arbeitskraft zu haben, im Gegenzug dafür das sie die Kurse/ C1-Führerschein und ähnliches finazieren. So was gibt es manchmal.

Oder meinst du Notfallsanitäter, das wäre dann was gänzlich anderes.

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Aso mmhhh ok ich warte mal ab

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