Welcher Arzt könnte am ehesten Entlastung gebrauchen?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Neben allen sonstigen geschriebenen: Ja, auch Toluna ist Schuld dran, daß die Ärzte überlastet sind.

Wenn hier einer, meines Erachtens nach löglich, erstmal anfragt, was es sein könnte, ist hier oft die STANDARTantwort: "Gehe zum Arzt"

Ja, ich gebe die Antwort auch gelegentlich, aber es ist bei mir keine Standartantwort.

Es gibt durchaus Fälle, wo ich auf Hausmittel, Psysiotherapeuten.... usw. verweise, weil das halt nicht einen Artbesuch erfordert.  Manchmal sage ich auch: Ist nicht dingend, aber zeige das mal einem Arzt, wenn Du eh hinkommst, könnte das und das sein, aber besser ist es, wenn man das direkt sieht.

Ja, manchen Fällen würde ich am liebsten selbst eine Krankenhauseinweisung ausstellen, wenn ich könnte.

Aber es gibt auch Fälle, da ist so eindeutig kein Arzt erforderlich, daß man sich mit ein wenig Erfahrung schon echt so weit aus dem Fenster lehnen kann , daß man sagen kann: "nein, du mst nicht zum Arzt. Mache das und das "

Ich bin durchaus der Meinung, daß es besser ist, eher mal mehr zum Arzt zu gehen als einmal zu wenig und gerade dann ist es so ernst, daß der Tod folgt. und leider kenne ich zuviel Hypochonder (von Ärzten als solche angesehen), die wenig später tot waren.

Ein wirklicher echter Hypochonder, dem ich selbst noch nie persönlich begegnet bin, ist (Bezug auf eine andere Antwort hier) ganz nebenbei auch echt ernsthaft krank und hilfebedürftig. Der leidet wirklich. Nur ist bei dem halt die Therapie eine andere. Das geht dann echt in Richtung Psychoptherapie. Was er lernen muß, ist ein gesundes Verhältnis zu seinem Körper zu entwickeln, Aber er muß gleichzeitig auch lernen, nicht ins Gegenteil zu verfallen, Schmerzen in Zukunft zu ignorieren......

ICH bin sicher kein Hypochonder,aber auch bei mir wurden manchmal für echte Beschwerden keine Ursache gefunden, was nicht heißt, daß die nicht da waren. O.K. vieles vereschwand dann auch von selbst wieder. Jeder Körper, der nicht ganz krank ist, hat immense Selbstheilungskräfte.

Aber das letzte Mal, als ich echt sterbenskrank war, ich wollte gar nicht mehr zum Arzt- mir war es vorher schon schlimmer gegangen und die Ursache wurde nicht gefunden und ja ich war auch wegen des Problems, das ich nun hattre, schon ein paar Mal beim Arzt gewesen- das Problem tauchte seit JAHREN immer wieder auf- die Ursache wurde nie gefunden.Ja, ich galt schon fast als Hypochonder.

Diesmal war meine Tochter anwesend und sie schleifte mich FAST mit Gewalt zum Arzt- zum Glück- die Erkrankung war von einem chronisch- rezidierenden Zustand in einen hochakuten Zustand übergegangen. Einweisung ins Krankenhaus- Not-OP- ja ich habe überlebt, wie Ihr an meinem Schreiben hier seht. Aber das war jetzt echt witzig: die OP- Ärzte wunderten sich, wie stark ich im Nehmen sei, daß ich erst so spät im Krankenhaus gelandet war- Überall im Bauchraum Verwachsungen, aus Zeiten, wo das Problem schon vorher aufgeflammt war (nur da war ich halt der Hypochonder). Nein , so hart im Nehmen , nur bis dahin hatte ich halt die "nette "Aufgabe des Hypchonders(-;, Dass ich keiner war, bewies echt erst der OP-Befund.



Allgemeinarzt, Orthopäde und Psycho-Allerlei, denke ich mal. Wahrscheinlich sind noch mehr davon betroffen.

Ich dachte, die Ärztekammer wäre entscheidend für die Verteilung: wann wo welcher Arzt sich niederlassen darf. Dann hätten ja auch diese Verantwortung dafür zu tragen.

Die Pharmaindustrie wird wohl auch in jeglichen Bereichen der Medizin kräftig mitmischen.

Ärzte hätten wohl schon auch Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren, es anders zu gestalten, aber das hätte womöglich ungewollte Folgen wie z.B. weniger Verdienst. Vielleicht nehmen sie ja die langen Wartezeiten der Patienten gerne in Kauf? Also was ich so (auch Erzählungen anderer) beobachten konnte ist, dass Ärzte durchaus möglichst viel Geld verdienen wollen.

Obwohl, also das könnte doch auch Abhilfe schaffen:

http://www1.wdr.de/fernsehen/aks/themen/arztbesuche-100.html

Selbst mag ich schon Alternativen zur Schulmedizin, ist aber auch zum Teil mit Arbeit, die Mut, Geduld, schonungslose Ehrlichkeit erfordert, verbunden. Muß man halt mögen..... ;-)
Weiter bin ich froh darüber, mir in bestimmten Dingen selbst helfen zu können, da Ärzte wohl auch nur noch schnell schnell Medikamente verschreiben; da kann ich es mir, also wenn noch möglich, dann aussuchen, ob ich bei meinen Symptomen bleibe oder lieber die neuen (Nebenwirkungen) habe.

Die beste Arznei für den Menschen ist der Mensch. Der höchste Grad von Arznei ist die Liebe. Paracelsus

Erst unlängst las ich, dass künftig Patienten nur noch maximal bis zu 4 Wochen auf einen Termin vom Arzt warten müssen sollen ;-) Aber gut, das macht das Wartezimmer nicht lichter.

Die häufigsten Krankheiten, warum die Deutschen zum Arzt gehen sind:

1. Rückenschmerzen

2. Bluthochdruck

3. Fehlsichtigkeit   usw.

Naja, jedem würde wohl dazu etwas Wohltuendes einfallen ;-) Gut, dann machen wir hier jetzt aus und gehen mal raus, an die frische Luft und so ;-) Bis später dann wieder :-)

Tigerkater 22.11.2015, 16:56

Als Mediziner im Ruhestand hätte ich sehr viel zu Deiner Antwort zu sagen, aber ich lasse es lieber, es gäbe nur eine sinnlose Diskussion. Nur zum Fakt : Die Ärztedichte wird von der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung geregelt, nicht von den Ärztekammern !

0

Wenn Du so willst, trifft das auf fast jeden Arzt zu

Zahnarzt - wer seine Zähne gut pflegt, muss nicht so häufig zum ZA

Orthopäden - würden wir uns alle ausreichend bewegen, gut sitzen und in einem guten Bett schlafen, hätten die Orthopäden sicher nicht so viel Patienten

Allgemeinmediziner - vitaminarme, schlechte Ernährung, schlechter Lebensstil, viel Stress dürften oft die Hauptursachen für Erkrankungen sein

Psychologe - würden wir nicht so vereinsamt (vermehrt ohne Sozialkontakte), aber dafür mit mehr Stress, durchs Leben gehen, ginge es so manchem bestimmt besser

Ich könnte die Liste endlos fortführen, bringt uns aber nicht weiter. Ausnahme dürften die Chirurgen sein - gegen eine Fraktur oder eine Blinddarmentzündung kann man nicht vorbeugend angehen. lg Lilo

Silo123 21.11.2015, 11:22

Ich stimme Dir da nicht zu, aber einen Daumen runter gibt es auch nicht.

Ich sehe da nicht so sehr schlechte Zahnpflege als Ursache für häufige Zahnarztbesuche. Ich gebe ehrlich zu, daß ich z.Zt meine Zähne eher schlecht pfleg, aber ich gehe fast nie zum Zahnarzt, nicht mal 2x jährlich zur Vorsorge. Warum? weil ich z.Zt echt keine Zahnprobleme habe, Karies ist seit Jahren kein Problem mehr. Ich weiß nicht mal mehr, wann ich das letzte Mal Karies hatte. Ich muß nur mal deswegen sporadisch zum Zahnarzt, weul halt meine Füllungen, die ich leider zahlreich habe (ich habe echt im Wesentlichen nur noch Zahnruinen) nicht ewig halten,.

WArum hatte ich so viel Karies? Trotz damals echt vorbildlicher Zahnpflege- nach djedem Essen habe ich die Zähne gepuß, intensiv, sogar noch Munddusche und was nicht alles verwendet, ich war echt verzweifelt, weil nie mal nur 3 Monate ohne neue Füllungen.

Angefangen hat alles mit einer Zahnspange, die saß nicht richtig und zerrieb an 2 Stellen den Zahnschmelz- Karies. Dann 2 Amalgamfüllungen. Ab dem Zeitpunkt ging es los, ständig Zahnarzt, immer wieder neue Füllungen- ich war echt verzweifelt- kein Zähneputzen half, in wenigen Jahren hatte ich nur noch Ruinen im Mund. Wenn das so weitergegangen wäre, hätte ich heute ein Gebiß (3.Zähne) Dann wurde ich allgemein sehr krank. Diagnose: höchstgradige Quecksilbervergiftung. Ich ließ echt ALLE Amalgamfüllungen (mit Kofferdamm) entfernen- war echt ein Akt. Viel schneller als mein sonstiger Gesundheitszustand- das brauchte- veränderte sich aber meine Kariesitution. Ich habe seitdem , in jetzt über 20 Jahren exakt EINMAL eine KLEINE! Kariesstelle gehabt, davon abgesehen : NICHTS, auch wenn ich meine Zahnpflege echt runtergeschraubt habe- nein es ist nicht so, daß ich meine Zähne gar nicht mehr putze, wäre ja auch ekelig, aber ich schlurre da mittlerweile echt- der Karies ist WEG. Gelegentlich muß mal eine Füllung erneuert werden, weil sich Spalten bilden, aber auch dann wird nichtmal gebort. Wenn mein Zahnzerfall im Jetzigen Tempo weitergeht werde ich letzendlich tatsächlich mit vollem Gebiß- ohne 3. Zähne  (nur mit ein paar Kronen) sterben- o.k. 2 Zähne sind etwas kritisch- sollte ich die echt wider Erwarten trotzdem verlieren, kommt da aber sicher keine Brücke hin, damit die Nachbarzähne erhalten bleiben.

Warum habe ich also ständig das Wartezimmer von Zahnärzten gefüllt?Weil da einfach jahrelang ohne Sinn und Verstand minderwertiges schädliches Material verbaut wurde,wo es echt besser gewesen wäre, die von Karies befallenen Zähne (durch die Zahnspange) zu ziehen.

Bei meiner Tochter wollte ein Zahnarzt tatsächlich mal Amalgam verbauen (an alten Milchzähnen, die mangels 2. Zahnanlagen verblieben waren. Milchzähne sind halt nicht auf Dauer vorgesehen)- Du kannst Dir vorstellen, wie ich da gleich eingeschritten bin. Auch sie, wird, wenn ihr Zahnzerfall mit jetzigem Tempo voranschreitet, irgendwann mit einem vollständigen Gebiss sterben (sogar ohne Kronen). Sie geht übrigens auch überhaupt mal alle paar Jubeljahre zur Vorsorge und meist geht sie danach ohne bohren wieder nachhause.Ich glaube,sie hat bisher eine KLEINE! Füllung an einem 2. Zahn(die anderen nur an nicht wechselnden Milchzähnen).

Zum 2. Punkt : Das mag! eine Rolle spielen, aber auch die würde ich nicht überbewerten. Eine größere Rolle für dauernde Arztbesuche spielen leider eher die Ärzte selber. Auch augenscheinliche Nichtzivilisationskrankheiten werden selbst in deutlicher Ausprägung nicht erkannt, so daß bis zur Diagnose eine unendliche Odysse erfolgt und die Patienten dann bestenfalls vom Arzt zu hören bekommen, sie sollten das Rauchen aufgeben(wohlgemerkt beim Nichtraucher), mehr Sport machen (wenn eine Gelenkmißbildung besteht, bei der gar nicht Sport gemacht werden kann) , zu einem ausgeprägten Morbus Cushing durch Hypophysentumor wird gesagt: Nehmen sieb, machen Sie Sport,essen sie weniger.

Bis man,wenn man krank ist, die richtige Diagnose bekommt, vergehen bei nicht wenigen Erkrankungen im Durchschnitt 10 Jahre und mindestens10-20 Arztbesuche.

4
Silo123 21.11.2015, 11:25
@Silo123

2.Teil:

Zum Psychologen: Da bin ich eher der Meinung, daß die Ärzte, wenn sie halt nicht wissen, was dem Patienten fehlt (mangels Kompetenz) dann wird der Patient halt zum Psychologen geschickt, egal ob sinnvoll oder nicht. Ich wage zu behaupten, daß eigentlich JEDER Mensch irgendwelche psychischen Probleme hat- und das war schon immer so. Fast jeder hat irgendwas übles mitgemacht (auch im friedlichen Deutschland)- und ja das hat dann auch bleibende Wirkungen/Vertezungen  hinterlassen. Nur muß nicht jedes  ! psychische Problem gleich somatische Wirkungen haben. Schreckliche Erlebnisse zu verdrängen ist eine gesunde Reaktion und oft ist das auch einfach das beste. Nicht immer ist es sinnvoll, verdrängtes wieder auszukramen und verarbeiten zu müssen. Ich selbst habe in meinem Leben schon viel schlimmes, traumatisches erlebt. Aber muß ich das unbedingt ausgraben/ verarbeiten? Weg damit und gut. Nur bei einem Erlkebnis, auf das ich hier nicht eingehen will, da hat es echt viele Jahre gebraucht. Meine Mutter, auch eine Skeptikerin der Psychotherapie, kam da echt zu dem Schluß, daß VIEELEICHT eine Psychotherapie angebracht sei. Dieses Erlebnis hat 15 Jahre meines Lebens nicht so unerheblich bestimmt. Ich wurde auf der einen Seite hart und zynisch, auf der anderen Seite brach ich bei der kleinsten Erinnerung in Tränen aus. Aber auch das habe ich ohne Psychologen geschafft und , ob es mit Psychologen überhaupt schneller gegangen wäre?Ich weiß es nicht.

Aber insgesamt ist unsere Gesellschaft überpsychologisiert und ganz besonders die Ärzte. Hat einer ein Gesundheitsproblem, wo die Ursache nicht so einfach zu klären ist,ab zum Psychologen.

3
LiselotteHerz 21.11.2015, 11:32
@Silo123

Hallo Silo, in beiden Punkten stimme ich Dir völlig zu, ich muss da nur an mich selbst denken. Wegen schmerzhafter Schwellungen an den Füßen ,die mich sehr belasten, laufe ich seit fast 2 Jahren von Arzt zu Arzt, das heißt, ich werde von Arzt zu Arzt geschickt. Letztendlich landete ich in der Klinik für Diagnostik, da sie da auch nichts gefunden haben, empfehlen sie mir jetzt, in eine Klinik für psychosomatische Erkrankungen zu gehen. Noch irgendwelche Fragen? Das ist die extreme Kurzfassung einer Ärzteodysee, die mir aufgezwungen wurde. Allein die DKD hat als Bedingung zur Aufnahme gestellt, dass ich erst noch zu einem Urologen, zu einem Nephrologen, zu einem Rheumatologen und zu einem Dermatologen gehen muss. Bei einem Neurologen war ich auch. Und diese ganzen Untersuchungen haben sie dann grade noch mal gemacht. Wenn ich mir überlege, was diese Doppeluntersuchungen alles gekostet haben und direkt nichts gebracht haben ......

2
Silo123 21.11.2015, 14:13
@LiselotteHerz

Nein, nach dem Bericht habe ich echt keine Fragen, geradezu typisch. Das rührt von einer Ohrfeige, die Du als Kind bekamst, her. Ab in die Pscychotherapie.

Aber jetzt echt mal Ironie beseite.

Erstelle echt mal einen detailiierten Bericht auf "gute Frage net" mit Fotos Deiner Füße im geschwollenen Zustand.(wenn Deine Füße daneben auch mal nicht geschwollen sind, als. 2. Bild die Füße im ungeschwollenen Zustand). Wenn da wirklich deutlich sichtbat sein sollte, ist ein Vergleichsmaßstab, z. B. Zentimetermaß von Vorteil.

ERSTE Fragen, deren Antwort schon im Eingangsbeitrag  beantwertet werden könnten: Wann tritt das auf? Z.B. besonders nach körperlicher Anstrengung?Bei Wärme? Woran machst Du überhaupt fest, daß die Füße geschwollen sind? Optik, Spannungsgefühl? Wie ist der Schmerz?Ziehend, Bohrend? Unspezifisch? Betont morgens nach dem Aufstehen?  Oder mehr nach Belastung? Abends?

Treten Rötungen auf?Sind die Füße allgemein geschwollen oder hast Du eher den Eindruck, daß es sich auf die Gelenke konzentriert?

Wenn Du an geschwollenenen Stellen die mal mit dem Finger eindrückst(2-3 Sekunden), verschwindet der Eindruck sofort(deutlich weniger als 1 Sekunde) , oder verschwindet er allmählich(mehrere Sekunden)?

Das wären die wichtigsten Fragen zu einem guten Vorbericht.

Und von MIR kommt jetzt gleich noch eine ganz gezielte Frage oben drauf, schon vor dem Bericht.(zur Abkürzung) Hattest Du mal irgendwelche Anzeichen von Schuppenflechte? Du wirst  sicher keine markanten Zeichen gehabt haben, dann hättest Du sicher schon die Diagnose, ich denke da eher an dezente Anzeichen. Ausgeprägte Schuppen an der Kopfhaut, u.u. sogar mit blutigen Krusten. Einfach für DICH  nicht einortbare Hautveränderungen an Ellbogen, um den Bauchnabel herum, am Po? Nichts weswegen Du extra einen Arzt aufgesucht hättest, nichts dramatisches, nur verdickte schuppende Hautareale, wo Du nie für einen Arzt bemüht hättest. Die verschwanden soundso nach einiger Zeit, kamen aber immer wieder mal sporadisch wieder, besonders im Winter?  Sie beeinträchtigten Dich nicht besonders. Falls das der Fall war, bitte jetzt laut "Ja" schreien , falls nicht reicht ein einfaches Nein. (-;

Haben Dir die Ärzte eigentlich überhaupt schon die Fragen gestellt,die ich Dir jetzt stelle? Falls nein, waren sie leider nicht an Deinem Problem interessiert!!!!!!An einen Psychologen zu verweisen, geht schneller und bringt mehr Kohle

Eine  Garantie, daß jemand die! Idee hat, kann ich Dir natürlich nicht geben. Aber einen Versuch ist es wert. 9 von 10 Antworten, werden nur sein "Geh zum Arzt", aber es KANN trotzdem sein, daß zufällig einer die rettende Idee hat, sei es weil,er /sie sowas schonmal gesehen hat oder auch selbst betroffen ist. Die Chance ist nicht gerade groß, aber auch nicht so viel geringer als bei einem Arzt. Versuche den Beitrag etwas zu straffen und antworte vor allem auf Nachfragen!!!! (es ist super frustrierend für Leute, die halt nicht nur Standartantworten geben, wenn der Themenersteller nur einen Beitrag erstellt, aber nie wieder reinschaut. Manchmal mag ich wegen sowas gar nicht mehr antworten. Signalisiere mir bitte irgendwie, wenn Du den Beitrag erstellt hast (leider geht hier eine herkömmliche PN nicht) - ich schaue dann mal rein. Ob ich eine Idee habe, kann ich natürlich nicht versprechen. Aber anscheinend hatte ich bei einigen Anfragen hier irgendwie den richtigen Riecher, nach der Rückmeldung zu urteilen.

Versuchs, verlieren kannst Du dadurch nichts. Schlimmstenfalls bist Du danach halt nicht schauer als vorher.

1

Wir sollten über "Dauerrezepte" für chronisch Kranke nachdenken - selbst Menschen, die seit Jahrzehnten auf ein Medikament angewiesen sind, müssen trotzdem für jede Verschreibung wieder zum Arzt! Gilt übrigens auch für die Pille.

Dann könnte man überlegen, ob wirklich JEDER Krankheitstag attestbedürftig ist... Wenn Angestellte in Eigenregie ein, zwei Tage zuhause bleiben dürften, müssten sie sich nicht im Wartezimmer der ultimativen Keimdusche aussetzen und erst richtig krank werden. Allerdings muss man fairerweise dazusagen, dass es wohl zu viele Menschen gibt, die das gnadenlos ausnutzen würden. (Obwohl es auch massenhaft Ärzte gibt, die gelbe Zettel verteilen wie Bonbons.)

Aber am wichtigsten wäre es, den Menschen wieder beizubringen, dass Krankheiten etwas völlig Normales sind. Wenn ich nur die ganzen Erkältungsfragen hier durchlese, wird mir fast schlecht. Jeder ist gleich so krank, dass er nicht zur Arbeit oder zur Schule kann (oder will), und alle suchen Wundermittel, damit die Sache noch am selben Tag wieder vorbei geht...

Wenn Simulanten und Hypochonder Strafe für "Ärzteblockade" zahlen müssten, wäre sicher mehr Platz im Wartezimmer.

Und natürlich bräuchten wir dringend andere Anlaufstellen für einsame, ältere Menschen - wenn nicht mehr nur der Hausarzt zuhört, gehen sie vielleicht lieber einen Kaffee trinken...

TimeosciIlator 21.11.2015, 08:51

Danke für deine Antwort !

Hatte mal meinen damaligen Hausarzt zu jemand im Nebenzimmer brüllen hören: "Sie haben doch gar nichts ! Kommen Sie wieder wenn Sie etwas haben !" :)

Welcher Arzt wäre denn Deiner Ansicht nach so richtig überlastet ? Augenarzt wäre meine, natürlich nur subjektiv geprägte, Vermutung...


0
DODOsBACK 21.11.2015, 08:58
@TimeosciIlator

Allgemein sicher Augenärzte und Psychiater. Hängt aber auch vom Wohnort ab... Und natürlich von deiner Versicherung - Privatpatienten warten meist nicht so lange!

1
Silo123 21.11.2015, 11:28

Simulanten und Hypochonder, wie willst Du die ausmachen?

Ich führe da immer den folgenden Witz an:

Stehen 2 Ärzte am Grab des Hypochonders. Der eine Arzt zum anderen: "Jetzt hat er aber übertrieben"

1
DODOsBACK 21.11.2015, 11:53
@Silo123

Üblicherweise kennen Ärzte ihre "Stammkunden" gut genug...

1
Silo123 21.11.2015, 15:26
@DODOsBACK

DODOSBack, nein ich widerspreche Dir. Lese dazu bitte meine anderen Beiträge zu DIESEM Beitrag. Ich bin da auch sehr auf die Hyochonderproblematik eingegangen. Ja auch ich galt fast als einer, nur weil nie die Ursache meiner immer wiederkehrenden Besxchwerden gefunden wurde. ich war so cA !-" mAL IM jahr echt krank. Niew wurde die Ursache gefunden. Das letzte Mal hat mich meine Tochter schon fast mit Gewalt zum Arzt schleifen müssen, ich! wäre nicht mehr hingegangen ((ich wollte einfach nicht weiter als Hypochonder abgestempelt werden.

Das ganze war DANN Echt hochdramatisch- vorher war es mir aber echt schon schlechter gegangen. Es endete in einer Not -Op- jetzt auch endlich mit Diagnose. Die Op brauchte zig Stunden, weil im ganzen Bauchraum schon zig Verwachsungen erfolgt waren.  Ja, das war keine neue Sache, nur bis dahin war ich halt offiziell Hyochonder gewesen. Als die Operateure nach der OP meinten, ich sei echt hart im Nehmen, war das irgendwie Hohn für mich.  Ich hatte das "Problem" schon zigmal beim Arzt angesprochen, angeblich war nichts. Meine Tochter schleifte mich jetzt echt zu einer anderen Ärztin- sonst wäre ich heute ein toter "Hypochonder", die kannte zum Glück meine Vorgeschichte nicht, Krankenhauseinweisung, sie hat echt Überzeugungsarbeit leisten müssen, um das Durchzusetzen, es war mir vorher schon viel schlechter gegangen. Ergebnis der früheren ärztlichen Untersuchungen ; mir würde nichts fehlen.

Diesmal neue Ärztin, zum Glück war ich NICHT Stammkunde, Not-OP- zig Stunden, weil alles aufgrund der JAHRELANGEN Krankheit sonstwie verwachsen war, ein Spezialteam mit zig Spezialisten, damit die Op gut läuft (nee,  ich brauchte echt keine Zusatzversicherung für Chefarztbehandlung-mehrere Chefärzte verschiedener Abteilungen waren ohnehin dran beteiligt).

Ich sei echt hart im Nehmen, so spät zu kommen, wurde mir danach gesagt, nein ich war nicht hart im Nehmen nur der Hypochonder vom Dienst (-, ich habe echt Glück gehabt, bevor ich abkratzte  ,doch noch an gute, fähige Ärzte zu geraten mit Super - Op- Meine Dankbarkeit an die ist echt grenzenlos. Jeder der beteiligten  Ärzte, wenn die Hilfe bräuchten, ich würde für die alles tun- o.k. ein Mord müßte aber schon SEHR GUT begründet werden(-;, aber ich schulde denen mein Leben- eine Schuld die ich nie abtragen werde können.

Der Hypochonder vom Dienst

1
Tigerkater 22.11.2015, 17:06
@Silo123

Auch durch die Länge Deiner Beiträge werden Deine Behauptungen über die gesamte Ärzteschaft nicht richtiger. An Hand von Einzelbeispielen auf die Arbeit der gesamten Ärzteschaft zu schließen, zeugt nicht unbedingt von großer Kenntnis der Wirklichkeit.

0

Das sind ohne Zweifel die Hausärzte, die offene Sprechstunde anbiete. Wurden diejenigen das abschaffen wäre das Wartezimmer nicht so voll. Viel Geld bekommen die Ärzte hierfür nicht im Gegenteil. Die Ärzte bekommen für Kassenpatienten einen Pauschalbetrag unabhängig wie oft er kommt. Bei meinem Hausarzt bzw. Internisten eird nur nach Termin gearbeitet. Die einzige Zeit wo das Wartezimmer wirklich voll ist, ist zur Blutentnahme Zeit.

Carlystern 21.11.2015, 09:04

Daher nehmen viele Ärzte nur noch Privatpatienten oder bieten in großen Umfang individuelle Gesundheits Leistungen ( IgEL) an.

1

Was du schreibst ist in sich Blödsinn. Das ist kein Angriff gegen dich, dass Problem liegt wo anders. Sachlich ist es richtig, dass man sich um seine Gesundheit zu kümmern hat. Erspart "schwere Krankheiten", die in der Behandlung hohe Kosten verursachen-. Das ist jetzt Deutsche unlogik: Wenn man die Hintergründe des "deutschen Sozialsystems" etwas kennt, dann weiss man, dass sich die Krankenkassen durch Arbeitgeber- und Arbeitnehmerleistungen finanzieren. An sich klar, dass durch den Rückbau zum "Schwellenland" < a la Mexico - Diese Entwicklungphase ist in D ja noch nicht abgeschlossen > die Einnahmen der Kassen entsprechend zurück gehen. Ein deutscher Facharzt erhält pro Quartal ca. 35 Euro pro Patienten. Einfaches Rechenbeispiel: Eien Arzthelferin kostet pro Monat incl. "allem" 2500 Euro. Das heisst: Die gute Frau kostet pro Quartal 7500 Euro. Das nun durch 35 .. Ergibt: 214 Patienten alleine um die Sprechstundenhilfe bezahlen zu können. Damit sind aber noch keine Kosten fuer die Praxis an sich ( Miete ) einberechnet. Auch der Arzt selbst nicht, der ja auch irgendwo wohnen muss und etwas zu essen braucht.. Das heisst: Eine Praxis zu erhalten klappt in D nur noch im "qualitätslosen Massenbetrieb" - Da sitzt jeder noch so motivierte Arzt in der "Zwickmühle" da er per se hohe Verantwortung trägt, aber seinen Job einfach nicht mehr entsprechend machen kann. Richtig ist: Das mit der Prävention. Im "Hartz" Bereich wird Ernaehrungsberatung angeboten. Wichtiger Punkt. Ganz wichtig. Weitere Punkte ( Elementar ) Nikotin und Alkohol: Da wird VIEL gemacht ersteres ist so teuer, dass es im untersten Bereich zum Glück nicht mehr leistbar ist und zweiteres ebenfalls. Behandlungsunits für Folgeerkrankungen gibt es kaum mehr und wird es in Zukunft wohl ueberhaupt nicht mehr geben. Nahrungsergänzungmittel sind umstritten. Als Zusatz zu einer solchen "Hartz IV" Ernährung jedoch zweifelsfrei richtig. Ich spreche hier von diesen "Röhrchen"  vom Lidl mit Calcium / Vitamin D / Magnesium ..... Das sind drei Stück, die kosten für einen Monat 3 Euro und zumindest die sollte man sich wert sein.

Warum wurden denn jetzt mehrere Antworten in dieser Frage beanstandet/versteckt/gelöscht? Ich hatte sie alle gelesen, teilweise auch kommentiert und fand sie in keinstem Fall irgendwie beanstandungsverdächtig. Ihr seid mir ein paar schönne Medizinhelfer !

Ist Euch denn nicht klar, dass verschwundene Beiträge auf das Gemüt der Beitragschreiber schlagen - also vom medizinischen Standpunkt her nur Negatives bewirken und entwürdigend sind ?!?

Support, wenn Du das liest, stell bitte die gelöschten Antworten wieder ein !

Tigerkater 22.11.2015, 17:07

Die " Löscharbeiten " des hier agierenden Support zeugt leider nicht immer von großer Sachkenntnis !!

2

Was möchtest Du wissen?