Welcher 3D-Drucker?

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2 Antworten

Was Du Dir als Einsteiger zulegen willst, musst Du erst mal selber klären. Also allgemein. Magst Du es zu basteln (inklusive auch mal zu löten), zu tunen, Probleme zu beheben, dann ist ein Bausatz geeignet. Willst Du das nicht, so ziemlich gleich loslegen und "nur" Probleme beheben müssen (das kommt auch bei Desktop Geräten vor!), dann hol Dir einen zusammengebauten 3D Drucker.

Es gibt aber nicht nur Schwarz und Weiß, sondern auch viel Grau. Halbe Bausätze, wie der Anycubic i3 Mega, der gerade sehr angesagt ist, oder die von Wanhao (i3 v2.1 und i3 plus). Letztere sind vom Preis etwas über 350 Euro.

Der Mecreator2 und der i3 X scheinen relativ gut zu sein, wenn man sich die Bewertungen anschaut/durchliest. (Macken hat so fast ziemlich jeder 3D Drucker. Auch die teuren.)

Beliebte Bausätze sind z.B. auch der Anet A8, Anet A6, Geeetechs Pro B, Tevos' Tarantula oder Creality CR-10.

Der Prima Creator P120 ist in den USA (unter einem anderen Namen) extrem populär. Falls der Bauraum ausreicht. Ansonsten wird es schwer, neben dem Mecreator2, noch Empfehlungen für ein Fertiggerät auszusprechen. Unter 350 Euro gibts halt nicht so viele. Der Qidi Tech X-One ist über 400, soll aber sehr gut sein. Kleiner Bauraum, leider. Aber Plug 'n' Play.

Delta 3D Drucker Bausätze würde ich einem Anfänger nicht so empfehlen.

Wichtig ist auch zu überlegen, was Du genau drucken willst. Nicht, dass Du Dich danach ärgerst, dass Dein Gerät dazu nicht in der Lage ist.

Frag Dich z.B. auch:

-maximale Düsentemperatur über dem was Du für Deine Materialien benötigst ja/nein

-beheiztes Druckbett ja/nein

-fremdes Druckmaterial nutzbar ja/nein

-stabil ja/nein

-ohne Computer drucken möglich ja/nein

-Open Source Hardware/Software ja/nein

-Service gut/schlecht/im Ausland

Gucke Dir bei Bausätzen besonders an, ob es Gleichgesinnte gibt. Also Communities. Falls Fragen auftauchen...

Also, um es direkt auf den Punkt zu bringten: Ein 3D-Drucker ist nichts für "schwache Nerven". Es ist halt nicht so etwas wie ein Tintenstrahl-Drucker. Man muss halt wirklich sich mit dem Thema befassen wollen.

Gute, teure Drucker können einen beim Boartd-leveling durch ein installiertes Auto-Leveling unterstützen, aber es bleibt auch dann ein Ding, was Hirnschmalz erfordert. Was kann überhaupt gedruckt werden, wie muss ich die Modelle vorbereiten (im Slicer), so dass sie auf meinem Drucker vernünftig rauskommen.

Für mich hat sich das aber total gelohnt, und ich habe einen CTC-Dricker-Bausatz bei Ebay erworrben, für gerade mal 160€. ich habe mitlerweile so 20 bis 40 Euro draufgelegt, für Elektronik-Updates und Ersatz für Düsen und Hotend.

Aber ich halte es imme rnoch für lohnend, sich mit dem 3D-Drucker zu befassen.

AlexBier 14.07.2017, 08:45

Würdest du eher einen bausatz oder ein fast fertiges modell (nur mehr ein paar schrauben aber der rest ist schon zusammengebaut) für Einsteiger empfehlen?

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Minihawk 14.07.2017, 10:01
@AlexBier

Ich für meinen Teil bin froh, dass ich einen Bausatz gekauft habe. Da kann man dran rumschrauben, auch mal Material entfernen, wenn man etwas Platz braucht (Z.B. für die Klemmen, die meine Glasscheibe auf dem Druckbett befestigen).

Der Zusammenbau ist nicht schwer, aber man bleibt eben dran. Der Extruder des CTC ist Sondermüll (nicht das Hotend, sondern der Filament-Transporter), man findet aber bei Ebay günstigen und besseren Ersatz.

Andere Leute zihen ein nahezu fertiges Modell vor. EIn Kollege aus einem Modellbauforum hat das Teil gekauft

https://hobbyking.com/de_de/mini-fabrikator-v2-3d-printer-silver-eu-plug.html

und war ganz zufrieden. Es kann aber nicht die Größe drucken, die die Prusas erreichen (Prusa ca. 200x200x180mm, Fabricator 100x100x100mm).

Der Versand aus dem EU-Warenhaus ist auch recht günstig.

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