Welchen Wirkungsgrad hat ein alter Fischer-Holzheizkessel?

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5 Antworten

Vielleicht kannst Du hier mal nachfragen:

http://www.fischer-heiztechnik.de/

Rainer

Das wäre eine Möglichkeit, allerdings weiß ich nicht, ob ich genauere Informationen noch rausfinden kann oder ob es überhaupt so viel Auswahl bei den Modellen von damals gibt. Trotzdem danke für den Tipp, da werde ich es mal versuchen. DH

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Nach langem hin und her konnte mir der Herr von Fischer tatsächlich helfen, es handelt sich um einen Dobra-Kessel mit ca. 75% Wirkungsgrad. Danke für die Antwort!

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Hallo Raketenfritz,

ein moderner Holzvergaserkessel erreicht einen Wirkungsgrad von über 90 %, wobei die CO- und Staubwerte auch noch erheblich besser sind. Sollte deine Holzheizung noch keinen Pufferspeicher haben, dann würde ich damit beginnen, nach dem neuen Bundesemissionsschutzgesetz von 2010 muss die Größe des Pufferspeichers wie folgt berechnet werden: Kesselleistung in KW x 55 Liter/kW oder 12 Liter x Brennstofffüllmenge des Holzkessel. Die zweite Variante ist die sinnvolle, da ich mit der Holzmenge die Puffertemperatur bestimmen kann ( bei ausreichender Kesselleistung ). Mit dem Pufferspeicher verbessert man nicht nur den Wirkungsgrad einer Holzheizung, man erreicht auch einen höheren Komfort, da der Scheitholzkessel nicht ständig bestückt werden muss und der Holzkessel kann unter Volllast seine Wärme abgeben, außerdem sollte noch eine Rücklaufanhebung ( Laddomat od. Termovar-Ventil ) eingebaut werden. Wenn ein Pufferspeicher zusätzlich in eine Holzheizung eingebunden wird, dann muss man auch bedenken, dass sich eine größere Wassermenge, bei Temperaturerhöhung, ausdehnt und deshalb braucht man auch ein größeres Membran-Ausdehnungsgefäß. Weitere Informationen findest du unter www.solgross.de

Danke für die Antwort, aber das wusste ich alles schon, das hilft mir nicht weiter...

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Liebe/r solgross,

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Hallo, warum stellt nicht mal jemand die Frage, welchen Wirkungsgrad ,ein Pufferspeicher hat. Beim Aufheizen von 6 - 50 Grad ist der gleich Null. Und für 2000 Liter Puffer gehen schon mal zwei Schubkarren drauf. Da mein Festbrennstoffkessel (Guß) ohne Rücklaufanhebung - die da sowieso völliger Quatsch ist - einreguliert bei einer Vorlauftemperatur von 60-70 Grad läuft. Wozu sll ich dann noch 2000 l Wasser zusätzlich aufheizen. Gut ich muß bei Holz dann öfter nachlegen. Dann kommt eben ein Eimer Kohlen drauf und der Fall ist für den Abend erledigt. Und dann laßt mal euren Puffer wieder abkühlen - dann heißt es wieder 2000 l von 6- 50 Grad umsonst aufheizen. Die Dinger helfen nur den Installateuren. Grüße Frank

Die Erwärmung von 15° (kälter wird es in dem Raum auf keinen Fall) auf vielleicht 40° (Flächenheizungen kommen mit niedrigeren Vorlauftemperaturen aus) ist eine einmalige Sache, danach wird nur der obere Temperaturbereich bedient, sodass die Verluste weitaus geringer sind als von dir beschrieben. Die 2000 l erwärmtes Wasser bringen zum einen zusätzlichen Komfort, mehr Flexibilität (wir sind nicht alleine im Haus und die Oma kann den großen Kessel nicht effektiv beheizen) und eine verbesserte Auslastung des Kessels, also weniger Teillastbetrieb (der ja oft mit unvollständiger Verbrennung einhergeht und damit zum einen lästige und (umwelt)schädliche Abgase und womöglich sogar Kondenswasser erzeugt).

Wer den ganzen Tag daheim ist und kein Problem damit hat, regelmäßig nachzulegen und das Regeln über die Brennstoffzufuhr selbst zu übernehmen oder wer beispielsweise noch einen Ölbrenner hat, für den stellt der Betrieb eines Festbrennstoffkessels ohne Pufferspeicher sicherlich eine Alternative dar, ich kenne aber niemanden, auf den das zutrifft (und nur einen, der überhaupt ohne Speicher heizt, der hat aber einen Ölbrenner, der im Bedarfsfall dann einspringt).

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wow mächtig. 30 -40 kW ist VIEL für Holz, glaube wir haben 24kW für 3 Etagen.

was genau willst du mit dem Wirkungsgrad anfangen? - wenn man den ofen dann falsch "bedient" erreicht man den eh nicht.

Es hängt also in vielmehr mit "richtiger" Einstellung und Nutzung zusammen.

Denke mal man will weniger Holz verbrennen, aber gleiche Wärme daraus ziehen?

Also muss der Wärmetransport stimmen, das geht z.b. nicht wenn auf den Wänden (wärmeübertrager) cm dick Ruß und Asche sitzt, diese isolieren recht gut. Also "freibrennen" und mit genug luft verbrennen.

Soviel zum Alten Ofen,

der neue wird wohl einen besseren Ausbrand haben - mehr Wärmeenergie freisetzen - und bessere Wärmeübertrager - also mehr Wärme entnehmen und dann durch den Schornstein pusten.

Also der Wirkungsgrad wird schon besser sein, ob sich die Investion so schnell rentiert, ist fraglich.

Ok, danke für die ausführliche Antwort. Wirklich viel Ruß haben wir nicht und bedienen tun wir ihn soweit ich weiß auch ziemlich ordentlich. Ich weiß, dass die Leistung sehr hoch ist, aber bei uns ist nicht optimal isoliert (altes Bauernhaus) und eine recht große Wohnfläche plus Warmwasser kommt auch zusammen. Wenn wir den Kessel neu gekauft hätten, dann hätten wir vielleicht auch nen schwächeren genommen, aber ein Bekannter hat ihn ausgebaut und dessen Haus ist etwa genauso groß, sodass wir uns dachten, das müsste in etwa passen. Wirklich nachgerechnet hat da keiner. Rentieren muss er sich übrigens nicht schnell, es geht hauptsächlich um etwas mehr Komfort, beim Holzvergaser bräuchte man nicht so oft nachfüllen, müsste weniger Holz holen, hätte weniger Asche und müsste vor allem nicht schon so früh im Jahr wieder neues Holz machen, dann würde unser jetziger Vorrat bis in den Frühling reichen und wir könnten Holz machen, wenn das Wetter besser ist, ohne Stress. DH

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Guten Abend Raketenfritze, dazu müßten die Besitzer solcher Kessel, das Messprotokoll ihres Schornsteinfeger, nachlesen! Denn da wird nicht nur die Abgastemparatur sondern auch der Wirkungsgrad angegeben! Ich vermute, dass Du bei Deinem Kessel mit einem Wirkungsgrad von 65 bis 70 % rechnen kannst. Mit freundlichem Gruß, Hk. PS. Den Wirkungsgrad beeinflußt auch wie gut der Brennstoff (Holz) abgelagert wurde!

65-70%? Wow, das ist ja gar nicht so schlecht, wir hatten (natürlich nur geschätzt und ohne genauen Hintergrund) eher mit um die 50% gerechnet. Soweit ich weiß, steht im Messprotokoll nichts drin, sonst hätte das mein Vater schon nachgeschaut, aber ich schau da selbst nochmal... Danke für die Antwort, DH!

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