Welchen Straftatbestand erfüllt es, Asche von einem Toten außerhalb eines Friedhofs zu verstreuen?

7 Antworten

Möglichkeiten gibt's, google einfach mal "Urnenbefreiung" oder ähnliche Begriffe.
Einen Straftatbestand (der strafrechtlich durch ein Gericht verfolgt wird) wird man dadurch gar nicht erfüllen. Je nach Bundesland wird man eine Verwaltungsübertretung (auch bekannt als Ordnungswidrigkeit) begehen, was im Falle des Erwischtwerdens natürlich auch unangenehm ist und teuer werden kann.
Da es aus hygienischer Sicht keine Bedenken gibt, wird niemand gefährdet und sofern man nicht in unmittelbarer Nähe von Wohngebieten oder Nutzflächen agiert, wird man auch keine großen privaten Interessen verletzen. Die Pietät ist mE auch gewahrt, schließlich wird ja ein zu Lebzeiten geäußerter Wunsch der verstorbenen Person erfüllt.
Eine Anleitung zur Umgehung gesetzlicher Bestimmungen wird vermutlich gegen die Nutzungsrichtlinie dieser Website verstossen und die Betreiber in Schwierigkeiten bringen können. Aber wenn Du nach den oben erwähnten Begriffen ("Urnenbefreiung" oder "freie Aschenverwendung" oder "Asche verstreuen" ...) mit Google suchst, findest Du sicher eine Möglichkeit, die ohne Risiko für die Familie und billiger als ein Grab ist.

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Sehr gute Antwort !

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In D herrscht Friedhofszwang, d.h., dass die Asche oder der Leichnam auf einem Friedhof beigesetzt werden muss. Es gibt Bestattungsformen, bei denen ein Teil der Asche anders verwendet wird (Diamant-Bestattung, Weltraum-Bestattung), jedoch läuft das über den Bestatter.

Eine andere semilegale Möglichkeit ist es, den Verstorbenen über einen deutschen Bestatter in den Niederlanden oder der Schweiz zu kremieren.

Das Portal Postmortal setzt sich dafür schon seit Jahren ein. Dort bekommst Du auch Adressen. http://www.postmortal.de/Bestattung-Beisetzung/Alternativen/Umweg/umweg.html

Schau mal hier, dort werden ganz legale Lösungsmöglichkeiten aufgeführt:

http://www.mdr.de/fakt/141130.html (Einäscherung in den Niederlanden u. Rücknahme der Asche nach D)

Oder google einfach mal unter dem Schlagwort 'Urnenschmuggel'.

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Hat man schon jemals erforscht, was mit der Asche passiert,

nachdem die Urne seebestattet wurde? Gibt es Studien darüber? Ich weiß, dass die Urne aus Muschelkalk ist und sich innerhalb von 48 Stunden auflöst. Auch wird sie ausserhalb der Fischfangzone ins Meer gelassen.

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Verbleibt die frei gewordenen Asche auf dem Meeresboden und vermischt sich mit dem Sand?

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Oder wird die Asche von Fischen gefressen?

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Noch eine Möglichkeit wäre, dass die Asche den Meeresalgen genau die Nährstoffe liefert, die sie zum Wachstum brauchen.

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Oder wird sie mit den Wellen weg geschwemmt und einzelne Partikel machen eine lange Reise durch die Weiten der Meere und Ozeane rund um den Erdball? Das wäre eine beruhigende Vorstellung für mich!

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Es interessiert mich, weil ich meinen Mann hab seebestatten lassen. Das Gleiche wird mit mir passieren.

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Ich bitte um ernsthafte Antworten!

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Wem "gehoert" die Urne?

Mein Vater ist im letzten Jahr verstorben. Er und ich hatten seit Jahren keinen Kontakt.

Wir sind zwei Geschwister und haben beide das (verschuldete) Erbe ausgeschlagen. Meine Schwester hat bei ihm gelebt.

Er hatte eine Mitbewohnerin, die sich in seinen letzten Jahren um ihn gekümmert hat und seine gerichtliche Betreuerin war. Meine Schwester ist aufgrund ihrer psychischen Erkrankung da rausgehalten worden.

Seine Mitbewohnerin (nennen wir sie der einfach mal Frau X) hat laut Aussagen meiner Schwester eine sogenannte Generalvollmacht über den Tod hinaus erhalten, welche besagt, dass sich Frau X (natürlich über ein Bestattungsinstitut) um Einäscherung und Verstreuen der Asche in einem Schweizer Bergbach kümmern soll und darf.

Die Urne war auch in der Schweiz.

Dort wurde der Frau X aber aus welchen Gründen auch immer die Urne ausgehändigt, was dort legal sei mit der Auflage, die Urne hier in D zu bestatten.

Jetzt steht die Urne in ihrer Wohnung und sie macht keinerlei Anstalten, die Urne irgendwo beisetzen zu lassen.

Auch wenn ich keinen Kontakt mehr zu meinem Vater hatte, wünsche ich ihm, das er seine "letzte Ruhe" findet und bestattet wird.

Frau X argumentiert, dass sie 5 Jahre Zeit habe, ihn zu bestatten und da sie diese Vollmacht habe und wir das Erbe ja ausgeschlagen haben, uns nicht mal sagen müsse, wann und wo sie gedenke, das zu tun. Und sie würde uns das auch nicht sahen

Ist das wirklich so? Sie könnte ihn bestatten ohne uns zu sagen, wo? Meine Schwester leidet sehr unter der Vorstellung, dass ihr der Ort nicht mitgeteilt werden soll. Und wer prüft eigentlich, was wirklich aus der Urne wird?

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