Welchen Sinn macht die Regel, dass es nur 78 Wochen Krankengeld gibt?

10 Antworten

Hallo,

der Sinn besteht darin, dass ein Versicherter bei AU bis zu 78 Wochen Krankentagegeld von der Krankenkasse bekommt. Nach einem jahr mit negativen Gesundungsprozeß besteht die Möglichkeit die Erwerbsminderungsrente zu beantragen.

Sollte das Krankentagegeld unbegrenzt sein, dann werden wir Beitragsätze um 30% haben, das werden Arbeitgeber und die Versicherten nicht mitmachen wollen, du sicher auch nicht.

Deshalb ist es nicht weiter erheblich, da eine andere Leistung den Versicherten auffängt. Sollte er dann die Wartezeiten nicht erfüllen, wird er von der Grundversorgung aufgefangen. Das ist nicht viel, zum überleben reicht es.

Es steht jedem frei, sich privat zusätzlich zu versichern, wer gut verdient hat, hat dann auch die Möglichkeit umfangreichen und bedarfstgerechten Versicherungsschutz zu kaufen.

Das SGB VI regelt eine lebenslange Altersrente, eine befristete Erwerbsminderungsrente und das trifft auch für Hinterbliebenenrenten zu.

Wie schon beschrieben, es muß bezahlbar bleiben.

Beste Grüße

Dickie59

In anderen Ländern gibt es meist gar keine Lohnfortzahlung, in Deutschland ist man da schon recht gut dran mit 78 Wochen. Danach geht man davon aus, dass man nicht mehr so schnell gesund wird und dann eine Erwerbsunfähigkeitsrente zumindest befristet beantragt werden muss.

Oft wird man bei Krankengeldbezug sogar dazu gezwungen, diese Rente zu beantragen, wenn die Reha nicht erfolgreich war. Die Krankenkasse hat nicht das Geld, so lange zu zahlen, da müssten die aktiven Arbeitnehmer wesentlich mehr Beiträge zahlen, damit das möglich ist, unbegrenzt Krankengeld zu zahlen.

Krankengeld und auch Alg2 gibt es aber auch nur, wenn zu erwarten ist, dass die Arbeitskraft wieder hergestellt werden kann. Sozialhilfe und Rente gibt es, wenn das nicht mehr zu erwarten ist, denn da ist man nicht mehr krank, sondern dauerhaft arbeitsunfähig.

Wenn deine Freundin von je her schon kränklich ist und nun schon seit 3 Jahren an Krebs erkrankt, dann ist das natürlich sehr traurig für sie, aber in solchen Fällen, auch wenn sie nicht selbst verschuldet sind, kann die Allgemeinheit halt lebenslang nur auf Basis der Grundsicherung aufkommen, man kann halt nicht erwarten, dass Lebenslang Beiträge gezahlt werden in der Höhe von Einkommen, dass man gerade mal ein paar Jahre selbst erwirtschaftet hat.

Das Leben ist leider nun mal nicht gerecht und es gibt eben nur die zwei Möglichkeiten, entweder man lernt und macht eine gute Ausbildung und arbeitet dann für sein Geld oder man schliesst Risikoversicherungen rechtzeitig ab, um Risiken auszuschliessen. Für alle anderen gibt es eben nur eine Grundsicherung.

Wieso gibt es Krankengeld nichT unbegrenzt solange derjenige krank ist.

Weil dies irgendjemand bezahlen müsste. In dem Fall die Beitragszahler. Die Behandlung wird weiterhin gezahlt. Nach 78 Wochen ist man gesund oder eben berufsunfähig.

Obwohl sie vorher Mega viel verdient hat.

Ist ein grammatikalisch vollstänider Satz. Dann hätte sie ja auch davon eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können und hätte jetzt genug Einkommen.

Gute Besserung!

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