Welchen Sinn hat es im Leben gegen Schwierigkeiten anzukämpfen?!

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Liebe/r Heyihrda,

Deine Frage ist einerseits Ratsuche und andererseits Meinungs- und Diskussionsfrage. Wichtig ist es bei dieser Art Fragen den ratsuchenden Charakter ins Zentrum der Frage zu stellen, damit die Community weiß, dass es Dir um mehr als eine Diskussion, welche durchaus auch sehr tief sein kann (aber nur im Forum erlaubt ist) geht.

Herzliche Grüsse

Amelie vom gutefrage.net-Support

17 Antworten

Viktor Frankl hat mal geschrieben, daß wir in Wahrheit nicht an der (vermeintlichen) "Sinnlosigkeit" des Lebens verzweifeln, sondern an unserer Unfähigkeit, die unendliche Sinnhaftigkeit des Lebens intellektuell zu begreifen....

ich denke er hat Recht... unsere Gehirne können einfach nicht eine 'logische' Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens, möglichst auf deutsch und in twitter-Länge, produzieren, die sie wie kleine Computer ausspucken.... Dafür sind sie einfach nicht geschaffen.

Man muß da echt in sich gehen, und sich fragen, was ist wirklich mein Problem, meine Frage? Ist wirklich alles so 'sinnlos', oder erträgt mein System einfach die Größe des Ganzen nicht, in das ich zu 100% eingebettet bin. Auch der Tod ändert nichts an dieser Tatsache.... Oder bin ich in Wahrheit vielleicht einfach nur unerfüllt, vermisse ich Liebe in meinem Leben, auch Selbst-Liebe? Oder hat mich jemand sehr verletzt? etc etc....Oft sind DAS nämlich die eigentlichen Fragen, vor die wir Menschen alle möglichen andere Probleme schieben, weil die weniger schmerzhaft sind, sie zu betrachten.. Der große quälende Weltschmerz in den man sich dann hineinsteigert, ist oft viel viel leichter zu ertragen, als die Verletzung durch einen anderen Menschen, die man erfahren hat, oder die Wut auf ihn/sie... oder einen Mangel an Liebe und Zärtlichkeit im eigenen Leben... Oder Gefühle der Minderwertigkeit und der Scham... etc

Es gibt einen wundervollen 5000 Jahre alten ägyptischen Text, 'Gespräch eines Lebensmüden mit seiner Seele'. Dort werden genau diese Themen angesprochen. (Du siehst, daß selbst damals schon die Menschen um einen 'Sinn' rangen). Die Seele, dargestellt durch den Seelenvogel 'Bha', spricht zu dem Verzweifelten, der immer neue 'Gründe' angibt, sich doch endlich umbringen zu dürfen - er will Bha quasi überzeugen, daß es doch besser wäre, einfach zu sterben, wegen all dieser 'Sinnlosigkeit', vor allem wegen des 'Leidens ohne Sinn'.... Aber Bha sagt ihm immer wieder, daß der Mensch (bzw das menschliche Gehirn) einfach nicht erkennen KANN, worum es letztlich in diesem 'materiellen' Universum geht und was hier in Wahrheit geschieht. Erst später im Totenreich, wird man verstehen, auf eine nicht-menschliche, nicht-limitierte Weise (der Seelenvogel ist ja das zukünftige Selbst des Menschen nach dem Tode, also quasi sein höheres Ich, seine wahre Identität).

Der Mensch darf nicht so einfach den geheimnisvollen Prozeß, in dem er drinsteckt beenden, nur weil er intellektuell 'keinen Sinn' mehr zu sehen glaubt... Er ist Teil eines unendlichen Sinns.

Seine Sinnesorgane zeigen ihm aber nur einen winzigen Aussschnitt der eigentlichen ultimativen Wahrheit.... Richard Dawkins beschreibt in seinem Buch 'Der Gotteswahn' ja auch diese 'Mutter aller Burkas' in der wir alle drinstecken: der winzige Schlitz, das kleine Sichtfenster auf die Realität, die uns die Sinne geben, und der kilometerlange, undurchsichtige Rest des Schleiers, der nichts von dem an uns heranläßt, was in Wahrheit noch alles so 'abgeht' im Universum (bzw in der Realität, von der das Universum vielleicht nur ein winziger Teil ist)

Eine einzelne Zelle des Körpers, zb irgendwo am Knie, hat ja auch intellektuell NULL Ahnung, warum sie tut was sie tut - sie wird niemals wissen, dass sie in einem "Menschen" steckt, der gerade mit jemandem spricht oder vielleicht im Wald spazieren geht etc etc So können auch wir nicht mal erahnen, wem oder was wir dienen mit unserem kleinen Leben. Aber dass wir es persönlich nicht begreifen können, heißt noch LANGE nicht, dass es 'sinnlos' ist.

Und je mehr man Dinge im Leben tut, die einen wirklich glücklich machen, desto weniger quält einen auch die Sinnfrage - und natürlich dass man Liebe schenkt und erhält - dann ist die ganze Sinnquälerei, die ohnehin intellektuell niemals beantwortet werden kann, einfach nicht mehr so im Vordergrund, oder verschwindet ganz. Denn das Leben schenkt einem Gefühle der Erfülltheit, die man nicht hinterfragen kann, so stark können die sein.

Welchen Sinn hat es zu essen und trinken, wenn wir eh bald wieder hungrig sind ? Ich tu's, weil's schmeckt und fände es schade, wenn ich von einmal Essen für immer satt wäre. Genauso ist es mit dem Leben. Tu, was dir "schmeckt" und du wirst die Vergänglichkeit lieben lernen. Gerade das Vergängliche hat Wert für uns, weil es mit uns und unserer eigenen Vergänglichkeit auf einer Ebene ist, das Ewige ist zu groß für uns.

Eine verflixt schwere Frage, die du stellst! Die einen aber zum Nachdenken zwingt. Du hast in einem Recht: Nur der Glaube an Gott gibt dem Leben einen Sinn. Die Atheisten (zu denen du ja zählst) können allenfalls in der Lebensmaxime von Josefka63 einen Grund finden, weiterzuleben. Aber von dieser Maxime hältst du ja nichts. Ich schlage folgendes vor: Tue doch einfach so, als gäbe es Gott. Auch wenn du als Atheist noch so grinsen wirst, noch so tausend Eide darauf schwörst, dass du dich niemals, um alles in der Welt nicht, von der Existenz Gottes überzeugen lässt, eins musst du, wenn du dich nicht völlig von der Vernunft verabschieden willst, anerkennen: Bewiesen ist der Atheismus nicht; er ist – wie auch die Existenz Gottes – gar nicht beweisbar! Nehmen wir mal die Naturgesetze, nach denen ja das Universum und alles Leben organisiert sind. Sie könnten von Gott stammen. Woher sollen sie sonst kommen? Die Alternative lautet: sie waren schon immer da. Also gibt es eine Ewigkeit, aus der die Naturgesetze bis in unsere Zeit hervorgekommen sind. Dass es die Ewigkeit gibt, beweist unsere Vorstellung von der Zeit, die anfangs- und endlos ist. Gott soll in der Ewigkeit existieren (von Ewigkeit zu Ewigkeit, heißt es). Könnte doch sein; könnte aber auch nicht sein; m.a.W.: unser Verstand kann mit seinen Beweismöglichkeiten auf diese Frage keine Antwort geben, weil er nur in der Erfahrungswelt Erkenntnisse gewinnen kann. Die Welt jenseits unserer Erfahrungen, also die Ewigkeit oder die Sphären jenseits der 100 Milliarden Galaxien, gehören nicht zu unserem Erfahrungsbereich. Da muss aber etwas sein; nur 100%-ig wissen wir es nicht. – Also, ich gehe davon aus, du erkennst an, dass Gottes Existenz nicht ganz auszuschließen ist, wenngleich ich zugeben muss, dass uns dort, wo wir Gott suchen – sagen wir: jenseits der Fixsterne und der Milchstraßensysteme – immer nur das Nichts entgegenstarrt. Es könnte aber doch sein, dass Gott zu groß für uns ist, sodass wir eben nur ein Nichts wahrnehmen (siehe unsere Winzigkeit auf einem Staubkorn innerhalb eines Arms der Milchstraße und demgegenüber die gigantischen Ausmaße des Universums. Gott müsste ja, als Schöpfer der Welt, größer als das Universum sein. Man könnte auch sagen: Gott ist deshalb für uns ein Nichts, weil er gar nicht als Körper (Materie) existiert, sondern als eine geistige Kraft. Gott ist Geist, sagt man oft. Die geistige Kraft in uns, die Vernunft, die Lebenskraft, die Energie, die in uns wirkt, sodass wir uns bewegen können – woher kommt das alles? Könnte irgendwoher, rein zufällig den Lebewesen eingegeben worden sein, könnte aber auch von Gott stammen. Beides ist m.E. möglich, aber nicht zu beweisen; auch und vor allem die Zufälligkeit nicht! – Ich rate deshalb: Auch wenn du ungläubig bist, gehe mal besser davon aus, dass es Gott gibt, im eigenen Interesse. Denn wenn du – als verzweifelter Atheist – nur noch den Ausweg des Selbstmordes siehst, könntest du nach dem Tod eine Überraschung erleben: Du stehst auf einmal vor Gott. Natürlich könnte es auch sein, dass deine Seele auf ewig im Nichts versinkt. Das Vertrackte ist nur: Ganz sicher, dass Letzteres passiert, kannst du nicht sein.

Deine Antwort ist eine der Wenigen, die genau die Problematik perfekt zusammefassen und mir einige Denkanstöße gegebenhaben! Danke!

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Es gibt einen Gott, aber für dich und für viele andere eben nicht so wie die Menschen oder die Religionen ihn interpretieren. Menschen im Allgemeinen haben nur das Problem, dass sie nur an etwas glauben können was sie sehen. Sie nutzen Bilder, Statuen, etc. um sich an etwas festhalten zu können! ... aber wenns ihnen hilft, dann hat dieser Glaube seine Aufgabe erfüllt. Du suchst nach dem tieferen Sinn, und den gibt es auch, aber eben nicht in Form von Bildern oder desgleichen. Und genau darin liegt er eigentlich. Wir wissen, dass der Glaube Berge versetzen kann, aber nur sehr wenige wissen, wo sie ansetzen sollen diese Kraft zu finden. Schau in den Spiegel, beobachte dein Unterbwußtsein, und du wirst sehen, an was du glauben sollst. Gib deinem Unterbewußtsein einen Namen. Das verblüffende ist, dass es Religionen gibt, die in ihren Büchern nichts anderes beschreiben. Aber die meisten Menschen nicht verstehen, was wirklich darin steht. Ich ein Zitat aus der christlichen Bibel: " Gott ist in dir, Gott ist mit dir, Gott ist überall" so stehts geschrieben, also wo haben wir ihn zu suchen? Jeder für sich hat die Möglichkeit an sich zu glauben, an andere zu glauben und an die immer wieder neu entdeckten Wunder, die, die Natur für uns bereit hält, passend dazu ein schöner Spruch: "Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller seiner Überlegungen".Max Planck. >>>

Achso.. zu der Frage, was danach kommt, das kann wohl keiner sagen, aber wahrscheinlich genau das, was jeder für sich selbst glaubt und wünscht. Wenn unser Hirn nicht mehr arbeitet, das Unterbewußtsein geht noch ein stück weiter und das ist bewiesen.... Ein versuch wäre es ja wert :)

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Ich stimme dir nicht ganz zu. Ich glaube auch nicht an einen Gott, ganz sicher nicht. Aber ich denke das Leben hat einen Sinn. Es hat irgendeinen Sinn dass wir hier sind. Und selbst wenn nicht, so what?

Uns allen ist eine bestimmte, kurze Zeit gegeben und das ist genau der grund weshalb wir uns anstrengen sollten. Wenn wir die Ewigkeit Zeit hätten, DANN hätten wir keinen Grund Hindernisse zu umgehen, ein schönes Leben zu haben, Sinn IM leben zu finden, weil wir ewig für alles Zeit hätten. Heute will man das nicht machen, man will sich dem problem nicht stellen? wenn man ewig Zeit hat, kein problem. man kann's ja noch nächstes Jahr machen. Oder nächstes Jahrzeht. Oder nächstes Jahrhundert, sogar nächstes Jahrtausend.

Uns allen ist JETZT ein Leben "geschenkt" worden. Klar, wenn du tot bist bist du tot, dann ist es dir echt SCHEIß EGAL ob dein Leben glücklich war. Aber der Tod ist nur "das Ziel". Das Leben ist "der Weg".

Der weg ist das ziel, verstehst du?

Deinem Gedankengang kann ich nicht folgen. Wieso hat der Sinn DES Lebens mit einem Glauben an einen Gott zu tun. Mal abgesehen davon, dass es Gott – wenn es ihn denn gibt – völlig egal ist, ob Du an ihn glaubst oder nicht. Grundsätzlich ist der letzte Ursprung des Seins nicht beweisbar. Ich persönlich glaube an einen solchen Ursprung, aber beweisbar ist es genausowenig und für ein erfülltes Leben auch nicht wichtig.

Dein Dilemma ist, dass Du ständig in der Zukunft lebst. Egal ob Sinn IM Leben oder Sinn DES Lebens. Du denkst immer nur an zukünftiges und verpasst dabei das Wesentliche: Den wirklichen Sinn des Lebens. Und der ist simpel und einfach. Zu leben. - Und das – dass ist aus Deinen Worten sehr deutlich ersichtlich – hast Du noch überhaupt nicht. Und bevor Du nicht weißt, was Leben überhaupt ist, ist es gar nicht möglich über Sinn oder Unsinn des Lebens nachzudenken.

Ich finde es es so furchtbar, dass fast alle Kinder dieser und der letzten Generation Leben, wirkliches Leben, gar nie kennengelernt haben. Es gibt nichts Grausameres als die Worte „unsere Kinder sollen es mal besser haben als wir es hatten.“ ein Lumpen, der die Kreativität entfaltete ist mehr Wert als jede Barbie-Puppe. Und jeder, der in meine Elitetruppe aufgenommen wird, muss zunächst beweisen, dass er aus dem Nichts etwas aufbauen kann. Geld ist so unwichtig, dass ist ein angenehmes Nebenprodukt, aber die wirklichen Werte, die kannst Du nicht käuflich erwerben.

Die Frage ist auch nicht, ob Du kämpfen sollst oder umschiffen. Das tust Du am besten nach Deiner Veranlagung. Die Frage ist, ob Du überhaupt etwas tust. Den Sinn des Lebens kannst Du erst verstehen, wenn Du in Situationen geraten bist, die über das Messbare hinausgingen, in denen Dein Verstand, Dein Handlungsregulus ausgeschaltet wurden und Du ausgekuppelt, dem Schicksal hilflos oder vertrauensvoll ausgeliefert warst.

Du stirbst ständig, nicht nur irgendwann. Während Du meine Zeilen liest sterben in die rund 200.000 Zellen ab und werden neue geboren. Der Tod, von dem Du sprichst ist nur ein Übergang. Aber darauf kommt es nicht an. Es kommt darauf an was Du aus Deinem Leben machst, egal ob kurz oder lang. Wenn Du Lust und Ekstase, Leid und Aufgabe kennengelernt hast, wenn Du das Gefühl kennengelernt hast, das sich einstellt, wenn Du über das Messbare hinausgegangen bist. , dann wirst Du verstehen, was es heißt, gelebt zu haben.

Ich habe 15 Jahre mit einer angeblich unheilbaren Krankheit gelebt, die man nicht in den Griff bekommen hat. Keinen Tag wusste ich, ob ich den anderen erlebe. Aber das spielte nicht die Rolle, da ich schon lange gelernt habe, jeden Tag so zu leben, das er der letzte sein kann oder noch 1.000 solcher Jahre folgen können. Familie, Beziehung, Glück?, sind Steine oder Stätten auf dem Wege. Sie kommen und vergehen. Das Einzige was zählt ist das Sein, das lustvolle Sein. Eine Lust, die Dir keine Droge geben kann, sondern nur wirkliches Erleben. - Und das wird Dir nie gelingen mit einer Kreditkarte in der Tasche.

Mich inspirieren Frauen. Ein Frau hat mich zu folgendem Gedicht inspiriert. Wer schon wirklich gelebt hat oder doch den Hauch des Lebens schon gespürt, wird dieses Gedicht verstehen:

Der Lebenszweig

Glitzernd im Winde, so seh' ich dich steh'n, Baum des Lebens in strahlender Pracht. Mächtig sich streckend zu lichteren Höh’n, Ausdruck unendlicher Macht. Und doch auch so lieblich, so zärtlich, so sanft, ganz wie ein Elfenreigen, neigst du dich lächelnd der Erde zu, Ausdruck unendlichen Schweigens.

Und doch wabert's und locket’s und prustet und zischts, es klinget und jauchzet und stöhnet. Der Schmerz mit dem Glücke sich sprudelnd vermischt, es betet und liebet und höhnet.

Berauscht steh ich sinnend und nehme wahr des Lebens unendliche Gaben. Da streift mich ein Zweig, ist mir ganz nah, will ganz mich mit Lebenssaft laben.

Er zittert und locket und duftet und stöhnt. „Komm“, hör ich's leise rauschen. „Zum Zweig auch du werd’, mit dem Leben versöhnt. Der Liebe, der Freiheit lauschen.“

Ich tauche hinein in das Lebens Flut, umarme den Zweig der Zweige. Verlasse die Härte, den Schmerz, die Wut, spür nur noch unendliche Freude. Bin nicht mehr und bin, ein Wogen und Weben. Bin Farbe und Klang und Feder. Bin endlich des Lebens eigener Sinn, verschmelz' im unendlichen Äther.

Bin Zweig mit dem Zweige, verschmolzen im Glück. Bin Tanz und Extase, will nie mehr zurück, bis Leben zum Leben sich neige.

Bin Formen und Farbe, will immer verweilen. Doch frage ich dich: Wer schreibt dann die Zeilen?

Danke. Du hast sehr viel Text geschrieben, wo ich allerdings ein wenig den Inhalt vermisse?! Ich soll nicht in der Zukunft leben, sondern im Jetzt? Meinst du das? Und wenn ja, dann meinst du Mediation ist das richtige, Achtsamkeitsmeditation? Und was für eine Elitetruppe, bitte?

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@Heyihrda

Was ich meinte ist ganz simpel: Du kannst es gar nicht verstehen, solange Du nicht wirklich gelebt hast. Und das hast Du nicht. Du hast funktioniert. Das ist alles. Ich habe mir die Mühe gemacht es Dir über verschiedene Facetten verständlich zu machen, aber das ist vergebene Liebsmüh, weil Du gar nicht verstehst um was es geht. Wer bereits das Leben erfahren hat, der hat meinen Text sicher begriffen.

Menschen greifen auf ihrer Suche nach der Erfahrung des Lebens oft zu Drogen und verbauen sich damit gerade die richtige Erfahrung. Richtiges Erleben entsteht erst, wenn Du entkuppelt bist. Das Funktionieren nicht mehr unter Kontrolle hast.Und erst dann wirst Du verstehen ob und warum sich etwas lohnt.

Du bist zwar schon schlauer mit Deiner Erkenntnis, als viele Andere, die einfach die Schablonen als gegeben hinnehmen. Aber gelebt hast Du deshalb trotzdem noch nicht.

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@Enki40

JA und wie lebe ich nun? du redest mehr oder minder um den heißen Brei. Sag mir doch wie "ich mich enkupple"?

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@Heyihrda

Ich kenne Dein Leben, Dein Umfeld nicht. Kennst Du den Weg der Zimmerer? Sie gehen 7 Jahre auf Wanderschaft. Sie nehmen kein Geld mit und wenn sie Nahrung wollen, dann fragen sie nach Arbeit. Und für ihre Arbeit nehmen sie nur Nahrung und Schlafen. Versuchs mal.

Oder gehe einen der Jakobswege nach dem gleichen Prinzip.

Entkupple Dich mal aus Deinem bisherigen Leben. Die größte Bewusstseinserweiterung habe ich immer erreicht, wenn ich mich aus den bisherigen Bahnen ausgekuppelt habe. Sei es freiwillig, sei es, weil ich den bisherigen Weg nicht mit meinem Gewissen in Einklang bringen konnte, sei es weil das Schicksal mich dazu gezwungen hat.

Versuch es. Mache mal etwas ganz anderes, aber so, dass Du nicht zurück kannst, zumindest nicht gleich. Du wirst Dinge erleben, die Du nicht für möglich gehalten hast und der Sinn des Lebens bekommt für Dich eine ganz andere Wertigkeit. Etwas, was man nicht in Worten beschreiben kann. Dies ist so unmöglich, wie man niemandem das Gefühl des Fliegens erklären kann, der nur den Boden kennt.

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wenn unsere Vor´fahren so gedacht hätten " ach s.cheiss drauf,irgendwann sind wir eh tot" dann wären wir heute nicht! Es geht ja nicht um dasein des einzelnen Menschen,sondern sich immer weiter zu entwickeln (Forschung usw:) das wir irgendwann mal die Möglichkeit haben die Erde zu verlassen um die Menschheit irgendwo anders im Universum das überleben zu ermöglichen. Was hätte der Tod für einen Sinn wenn es keinen mehr gibt,der sich an die Toten erinnern könnt

Ja und? wäre das nciht vielleicht besser? DAs ist ja kein evidentes Argument, was du bringst. Der Tod hat aus meiner Sicht nur den biologischen Sinn - irgendwann zu alt, irgendwann zu schwach - Frischfleich muss her. Philospohisch hat er für mich keinen Wert, ich wäre lieber unsterblich. Erst dann kannst du Sinn DES Lebens suchen und finden!

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@Heyihrda

lies nochmal...habe geschrieben das es nicht um den einzelnen Menschen geht,sondern um die Menschheit an sich,warum man sich im Leben bemühen sollte die Welt zu verbessern...und das kann jeder auf seine eigene Art & Weise,man brauch nicht unbedingt viel Geld dafür.Aber wenn ich mir deinen Käse so durchlese den du von dir gibst mbzw deine Einstellung dann kann ich mir vorstellen,das du für ein Träumer und Faulpelz bist.Sich hier in Deutschland auf die Faule Haut legen und sich wünschen " ich will nur durch meinen Gesang Reich werden,Arbeit ist doof" Jede weitere Diskusion hat mit einen Menschen wie du es bist,keinen Sinn,da ist mir meine Kostbare Zeit zu Schade.Heul weiter rum und Träum von deinen Gesang...geh doch zu DSDS,oder warste da schon ,das du jetzt so Depri bist ? Hat Onkel Dieter dich runter gemacht ? Brauchste nen Taschentuch ?

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@KerstinBausL

Danke für deine Antwort. Ich habe dich nie persönlich angegriffen und dir steht es nicht zu nur an Hand von Fragen über meinen Charakter wahrheitsgemäß urteilen zu können. Daher: Überdenke deinen Ton, dieser wird dir im Leben viele Schwierigkeiten bereiten können. Danke! :-)

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Vermeidung größerer Schwierigkeiten.

Genau darin liegt der Sinn in Religionen, du lässt dich auf etwas ein, was dir zunächst nicht logisch erscheint um Halt im Leben zu bekommen, indem du an etwas glaubst. Wenn du dich nicht überzeugen lässt wirst du irgendwann fallen, ich sehe darin auch den Grund für diese "Volkskrankheit" genannt Depressionen. Ob dir der Glaube wirklich etwas bringt und sich rentiert musst du selber herausfinden, ich weiß da nicht mehr als du. Ich kann dir nur sagen woran ich glaube.

lg Monti

Der Nensch wächst an seinen Aufgaben und und damit verbundenen Schwierigkeiten; das bedeutet für mich, daß mir das überwinden eines Problems das Selbstbewußtsein positiv beeinflußt. Du gehst dadurch künftige Aufgaben mit mehr Selbstvertrauen an. - Und die Menschheit hat nur zu ihrer heutigen Stärke gefunden, weil irgendwelche Menschen nicht vor Problemen verzweifelt sind, sondern nach Lösungen gesucht haben. Die Wissenschaft sagt zwar auch, daß es die Feiglinge waren, die sich letztendlich in der Evolution durchsetzen konnten, weil die Mutigen, bei ihren Benühungen, sich den Herausforderungen zu stellen, oft Schaden nahmen, wahrend die Zögerer überlebten.--- Ich denke, daß man gewisse "Erfolgserlebnisse" braucht. um zufrieden sein zu können, denn sie fördern die Produktion von Glückshornonen.

Ja, das hat mit der Sinn IM Leben der Masse zu tun. Aber was ist mit Sinn des Einzelnen, über das Leben hinaus? Du lebst also um den anderen Menschen etwas gutes zu tun, indem du zögerst und damit die Welt verbesserst? Habe ich das richtig verstanden? :)

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@Heyihrda

Nein, ich gehöre eher zu denen, die immer wieder Nackenschläge bekommen und den Kampf letztendlich verloren haben; und nun zu müde sind über die alltäglichen Anforderungen hinaus noch andere Kämpfe auszuführen. Trotzdem versuche ich, indem ich hier einige meiner Erfahrungen oder Problemlösungen bekannt gebe, meinem Leben trotz alledem noch kleine Erfolgserlebnisse abzuringen und ihm einen Sinn zu geben. Ich habe in meinem Text eigendlich nur Realität und Wissenschaft zu vergleichen versucht und meine Schlußfolgerung dazu geschrieben. Der Mensch braucht Herausforderungen um überhaupt Leben zu können. Das fängt schon als Baby an, denn aus dem Versuch irgendwelche Dinge erreichen zu wollen lernt man sich zu äußern und fängt an zu krabbeln bzw. zu laufen. Bei erreichen eines Zieles werden Glückshormone freigesetzt, die uns zufrieden machen. Das reicht um einigermaßen glücklich zu sein. Verzeifeln oder alles sinnlos finden kann man eigentlich nur, wenn man seine Wünsche, Ziele oder Erwartungen zu hoch ansetzt und dadurch ständig Schiffbruch erleidet. Versuch es mal, ob dir ein kleines realisierbares Projekt gelingt und beschreib mir mal, wie du dich hinterher gefühlt hast als du es positiv beendet hattest, das Gefühl kann durch Teamerfolg noch verstärkt werden . Ich denke, du wirst dich stolz und zufrieden fühlen. Und dieses Gefühl so oft wie möglich zu erreichen finde ich, sollte der Sinn jedes einzelnen Lebens sein.

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@Camouflage65

Jetzt glaube ich zu verstehen, worauf du hinaus willst: - Ich sehe den Sinn des Inividuums, in dem Dienst, den es an der Evolution leistet. Auf den Menschen übertragen, sehe ich es so, daß jeder eigendlich die Aufgabe hat sich zu reproduzieren. Darüber hinaus ergibt sich durch die individuelle Lebensführung ein Erfahrungsschatz, den man an die folgende Generation und andere im sozialen Umfeld weitergibt um diesen einen Wissensvorsprung zu verschaffen, damit sie sich nicht ewig mit "Der Erfindung des Rades" beschäftigen müssen sondern sich weiter entwickeln können. In gewisser Weise erreicht dadurch jeder, der sein Wissen an andere weitergibt eine Art von "Unsterblichkeit!" Man sagt ja nicht von ungefähr, daß gewisse Kenntnisse über die Generationen vererbt wurden.

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  • In einem hast du recht, wenn es keinen Gott gibt ,dann ist das Leben sinnlos ,natürlich kann es auch gut sein eine Familie ,Freunde,guten Jop ,interessante etz...zu haben aber das wäre auch schon alles .

  • Aber auch wenn du nicht an Gott glaubst,und es gäbe doch einen Gott ,(was du dich entschieden hast nicht glauben zu wollen ), so gäbe es dann eben doch eine Leben nach dem Tode und auch du hast das ewige Leben das du irgendwo verbringen wirst . Die Frage ist dann nur,wo ...wirst du als jemand der nicht glauben will diese Ewigkeit verbringen ??

  • Also wenn ich nicht an Gott glauben würde ,dann würde ich mein leben ganz anders führen ,ich würde nicht mich täglich anstrengen ...wozu sollte ich das tun ? Ok ich würde sicher keinen Menschen umbringen ,aber wenn ich ehrlich bin ,entspringt fast alles gute das ich tue aus meinem Glauben heraus .

  • Hätte ich keinen Glauben dann wäre ich, Hedonist ,Egost,was sonst ,wozu denn sonst .....? Denn meisten Anstrengungen wären zu nichts gut,warum sollte ich denn sinnlose Dinge tun?

  • Das was du durchmachst ist schliesslich und entlich die** Verzweiflung der Gottlosigkeit** Für viele sind wir ehrlich ...endet dies dann im Selbstmord ,denn wie du sagst es ist ein grosses Dilemma.

  • Und du kannst für dieses Dilemma keinen Ausweg finden denn Ohne Gott macht das leben keinen Sinn,ausser du kapitulierst ,strekst die Waffen und machst es wie Anslem von Canterbury welcher sagte :"Ich glaube um zu erkennen" *!

DAs klingt mehr sehr fanatisch, was du da schreibst. Es gibt genug glückliche Leute ohne einen Gott und es ist nicht zwingend notwenig daran zu glauben. Und nur um zu glauben, um sinn zu finden, ist ziemlich erbärmlich. Religion ist schön und gut, aber darauf sein leben aufbauen?... seh ich nicht so. außerdem hat mich die kirche sehr sehr enttäuscht, und Gott hat sich nie zu Gesicht blicken lassen, ob er jetzt eine mystische Kraft, eine nackte Frau, ein alter Mann oder ein brennender Busch ist...

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@Heyihrda

Fanatisch.....??

Ich kenne keinen einzigen der Ohne Gott lebt und "Glücklich" ist . Hingegen kenne ich viele Menschen die Gott an erster Stelle setzten im Leben und eine grosse Zufriedenheit im Herzen haben ....

Deine eigene Frage straft dich ja Lüge ...!

Lerne zu deinem eigenenVorteil unterscheiden zwischen der Missetaten irgendwelcher Kirchenmitgliedern (Funktionären )und der Liebe Gottes .

Gott lässt sich nicht einfach so blicken wie irgendwer ...er zeigt sich dem jenigen der Ihn mit ganzem Herzen ihn sucht !

Als gelegendlicher Wunscherfüller tritt er nicht auf ,denn er ist kein Coca Cola Automat .

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Du brauchst keinen Gott, um für Deine berechtigten Interessen zu kämpfen. Für manche Dinge ist die Zeit auch noch nicht reif - Du wirst andre Wege finden, um sie zu verwirklichen.

Der Sinn des Lebens besteht nicht nur in der Fortpflanzung und im glücklich sein, sondern auch darin, eine Aufgabe zu bewältigen, zu der wir dank unserer Talente berufen sind.

und was bringt mir die aufgabe persönlich, wenn ich tot bin? Nichts.

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Schaue dir dieses Video an und durchdenke ganz bewusst jeden Gedanken für dich selbst. Sei bemüht, keinen davon vorschnell zu verwerfen oder abzuweisen. Die Antwort auf deine Frage kannst du nur IN dir selbst finden. Du bist von der Antwort keinen Steinwurf entfernt. Was dich daran hindert, diese auch zu sehen, sind deine Überzeugungen, dein bewusster und unbewusster Glaube/Wissen, denn dies kreiert dir deine Realität, die du nicht so siehst, wie sie ist, sondern so, wie sie dir aufgrund deiner Gedankenschleier erscheint.

jojo halt viele Zitate, die mehr oder minder ganz cool sind oder auch nicht. das letzte zitat finde ich grauenhaft (achte auf deine gedanken, denn sie werde deine worte etc.) wen dem wirklcih so wäre, dann wären alle Menschen Mörder, weil jeder schonmal an sowas gedacht hat, und jeder wäre grauenhaft. Diese Verallgemeinerungen im Video stören mich auch (Von wegen: "Nichts ist wertvoll, wenn du dich nicht selbst erkennst" Bitte? Wer soll das wissen? Für mich ist das alles zu spirituell, nicht faktisch. fällt mir schwer sowas zu begreifen, weil es für mich nicht rational ist.

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Warum brauchst du einen Gott bzw. den Glauben an einen Gott um an ein Leben nach dem Tod zu glauben und somit den Sinn des Lebens zu verstehen? Du kannst auch an ein Leben nach dem Tod glauben ohne an Gott zu glauben, an Himmel und Hölle und den ganzen Kirchenkram. Mach mal eine Rückführung bei einem erfahrenen Hypnotiseur, da wirst du interessantes erleben.

Wieso Hypnotiseur?

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@Heyihrda

Weil Rückführungen unter Hypnose gemacht werden. Nicht so eine Showhypnose, eine fachmännische.

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Ist kein Widerspruch. Immerhin dauert es voraussichtlich noch eine gute Weile, bis wir tot sind und bis dahin hab ichs lieber positiv-sinnerfüllt als depressiv-negativ. Weil 60 Jahre lang gut drauf sein einfach schöner ist als 60 Jahre Apathie :-)

Nund? ist doch wurscht ob du glücklich oder depressiv stirbst. tot ist tot. Also ist da sehr wohl ein Widerspruch, du verbindest nämlich gerade Sinn IM Leben mit Sinn DES Lebens, was ja nicht machbar ist.

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@Heyihrda

Seh ich nicht so. Es braucht keinen "höheren Sinn" weil ich selbst meinbem Leben den Sinn gebe. Und ich will die Zeit bis zu meinem Tod eben gute Laune haben. Nicht für andere und als Beitrag für die Ewigkeit, sondern einfach nur für mich. Und auch wenn Das Leben an sich keinen Sinn hat, enthebt mich das nicht meiner "Aufgabe", mein eigenes Leben selbst zu leben und zu gestalten. Und zwar meinem Willen gemäß angenehm :-)

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@Josefka63

Gemäß dem Zitat: "Das Leben ist sinnlos, trotzdem mach ich weiter!"

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@Heyihrda

So ungefähr :-)

Man kann auch aus allem etwas Posiives ziehen. Nietzsche hat einmal sinngemäß gesagt, dass ihm der Gedanke an die Möglichkeit des Selbstmordes durch manche schwere Nacht geholfen habe...

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Damit man ein schönes Leben hat, bevor man verreckt.

Aber wozu? Wieso soll man das Glück suchen oder es ausleben, wenn es dir doch nichts bringt?!

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Wer nicht kämpft hat schon verloren

Wer es nicht versucht wird nie erfahern ob er es geschafft hätte

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