Welchen Sinn hat eine Schießsportjacke, wie sie zum Beispiel gestern der Olympiasieger Sieger im Schießen, Henri Junghänel getragen hat?

4 Antworten

Diese Jacken bestehen meist aus dickem Leder. Dadurch sind sie sehr steif und schwer.
Wenn man schon einmal einen KK oder Luftgewehrschützen außerhalb des Schützenstandes in der Kleidung sieht, fluchen viele weil man sich kaum bewegen kann.

Die Funktion der Schießkleidung ist die Unterstützung des Schützen. Durch die Kleidung und die Technik ist die Waffe, bei einem guten Schützen fast so stabil wie aufgelegt auf einem Sandsack.
Ebenfalls entlastet die Kleidund den Schützen, wenn man bei einem 60 Schuss Wettkampf ein KK/Luftgewehr (ca 5-6kg) halten muss ist das schon anstrengend.

Nicht in jeder Disziplin ist solche Kleidung gestattet, z.B. Pistolenschiessen.

Die Jacken ( es gibt auch noch extra Hosen, Schuhe und Handschuhe.....) sind aus besonders steifem Material und z.T. auch noch mit Schnallen einstellbar.

Zweck dieser Rüstung ist, eine möglichst zitterfreie Körperhaltung in der jehweiligen Schußposition hinzubekommen.

Die Klamotten sind aber eben genau auf diese Position ausgelegt, deshalb kann man sich ansonsten in ihnen auch nur eingeschränkt normal bewegen.

Solche Jacken werden allgemein beim Luftgewehrschießen getragen, aber meines Wissens nur da. Stabilisiert den Körper und hilft zu treffen.

Die Rüstungen gibts oder gab es auch in anderen Disziplinen, z.B in bestimmten Vorderladerdisziplinen, sogar beim Ordonanzgewehrschießen oder bei den Unterheblern.

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Welche Waffen darf man als Sportschütze erwerben/besitzen?

Ich trete derzeit einem Schützenverein in Mittelfranken (Freistaat Bayern) als Stammverein bei, wo ich auch ansässig bin.

Der betreffende Verein ist im DSB. Überdies ist er beim Bayerischen Sportschützenbund, beim Mittelfränkischen Schützenbund und im Schützengau Pegnitzgrund.

Zur Verfügung stehen im Verein ein 10 Meter Stand mit 8 Vollelektronischen und einem Lichtgewehrstand, 5x 25 Meter Innenstände und 5x 25 Meter Außenstände und ein 50 Meter Stand mit 4 vollelektronischen Schießständen.

Es wird viel Luftgewehr und Luftpistole geschossen, allerdings auch Sportpisole KK und GK, Sportgewehr KK, Vorderlader, Winchester und Gebrauchs-Pistolen und Revolver. Zumindest, was man den ganzen Zetteln und Beschriftungen ablesen kann.

Jetzt meine Frage, wenn ich 12 Monate Mitglied bin, die Waffensachkunde nachweisen kann und einen entsprechenden Waffenschrank zur sicheren Aufbewahrung vorweisen kann, werde ich meine gelbe WBK für Sportschützen beantragen. Sobald diese dann auch ausgestellt ist, welche Waffen kann ich für den Schießsport erwerben? Dass ich die oben aufgezählten Typen erwerben kann ist mir sowieso klar. Aber wie schaut es aus mit Langwaffen, wie z.B. der Repertierflinte Remington 870 oder einer Schmeisser AR15 M5 oder ähnlichem. An sich ist auf Nachfrage bei einem (einfachen) Mitglied die Antwort gekommen, dass der Verein das von sich aus als vereinseigen nicht mehr anbietet, weil das einfach zu teuer ist und zu geringe Nachfrage besteht. Daher nimmt der Verein auch an keinem Wettkampf mit GK an, jedoch können z.B. Gastschützen oder auch vereinseigene Schützen, die eine solche Waffe besitzen bspw. auf dem 50 Meter Stand schießen. Heißt das nun, nach dem aktuellsten waffenrechtlichen Stand, dass ich mir mit meiner gelben WBK erstmal prinzipiell jede Waffe inkl. Munition innerhalb der Richtlinien zulegen kann, sofern diese in Deutschland für den Schießsport zugelassen ist, unabhängig vom Verein und an welchen Wettbewerben dieser teilnimmt? Und natürlich sofern ich einen für den Typ zugelassenen Waffenschrank/-Tresor vorweisen kann.

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