Welchen Sinn hat ein Parteibeitritt?

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8 Antworten

Hallo,

Man zieht auf jeden Fall nutzen daraus. Man findet einen Kreis gleichgesinnter mit dem man sich regelmäßig trifft. Oft werden dabei Landes oder Bundesvertreter eingeladen mit denen man diskutieren kann. Du kannst Dich dann auf alle möglichen Posten bewerben (natürlich zunächst auf kommunaler Ebene) Außerdem gibt es von Region und Partei abhängend viele Mitgliedertreffen, bei denen einfach nur entspannt zusammengesessen wird. Auf Demos kann man zusammen auftreten und noch mehr erreichen. Ich habe auch viele Freundschaften aus den Jungmitgliedertreffen gewonnen. Es ist einfach auch eine schöne Atmosphäre. Hinzu kommen je nach Partei noch andere Besonderheiten. Ich als Grüner kann zum Beispiel an der Urwahl teilnehmen und so unseren Spitzenkandidat wählen.

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Ich habe keinerlei Nutzen daraus gezogen. Und ich war in mehr als einer Partei. 

Als ich in keiner Partei war, habe ich mehrere Parteien dazu bewegt, Ideen von mir umzusetzen. 

Vor etwa ca. 20 Jahren liefen mir mehrere Parteien nach. Sie erklärten mir, sie hätten bereits eine Fachfirma damit beauftragt, mir einen neuen Lebenslauf zu erfinden und meinen sogenannten offiziellen politischen Start vorzubereiten. -

Ich fürchte, da sind bis heute noch einige Subjekte beleidigt, weil ich ihnen auf klarem Deutsch antwortete. 

Bei den anderen Parteien bin ich dann so vor zehn Jahren mal vorbei gegangen. Überall tönte mir gleich mal entgegen, wenn überhaupt an Mitarbeit von mir zu denken wäre, dann aber nur in sehr engem Themenrahmen. Hilfe bei den gerade in Arbeit befindlichen Themen wurde bis auf eine Partei abgelehnt. 

Dafür dieses leidige Getöne von erst mal sich hocharbeiten, buckeln. 

Ich habe absolut Nichts gegen Handzettel verteilen, Plakate aufhängen und so fort. 

Übrigens war nach meiner Erinnerung der jüngste Bürgermeister Deutschlands parteilos. Aus von mir genannten Gründen. 

Vorteilhaft war die gewerkschaftliche Arbeit. Dort werden gute Wochenenden angeboten, wo gut gelernt werden kann, eigene Vorstellungen zunächst für sich selbst und dann für die Außenwelt klarer heraus zu arbeiten, vorzustellen, in Struktur und danach in Worte zu fassen. 

Ein Jugendparlament kannst Du auch ohne Partei gründen. 

Um sich in Schüler-Mitverwaltung zu beteiligen brauchst Du ganz gewiss kein Parteibuch. Und die Schüler-Zeitung verlangt auch keines. Beide sind die Übungsfelder für Dein Alter. - Wenn Du noch nicht arbeitest. 

Spare Dir das Geld. Höre lieber regelmäßig dradio. So kommst Du auch vertiefend in wesentliche Themen hinein. Durch zuhören wird Dein Sprachschatz erweitert. 

Investiere das Geld lieber in den Ausweis einer öffentlichen Bibliothek. Und in das eine oder andere Buch zum Thema

gewaltfreie Sprache

dinge anders ausgedrückt

und so fort. Es gibt da ja manche von. 

Und wenn Du eine Idee hast, dann bespreche mit Gleichaltrigen, ob sie auch umsetzbar ist. Ist sie umsetzbar, dann geht direkt auf Parteimitglieder zu,, die dafür zuständig sind, und fordert einfach die Umsetzung ein. Freundlich, fragend

ich wollte mal fragen: warum gibt es eigentlich nicht bei uns vor ort....?

wäre es nicht toll - sinnvoll, wünschenswert... - wenn bei uns vor ort...?

So die Richtung. Je mehr Publikum, je größer die Chance, gehört zu werden. 

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Eine gute Idee. Du bringst Dich und Deine Meinung in die Diskussionen ein.

Deine Befürchtung als Prospektverteiler missbraucht zu werden ist falsch. Zumindest bei uns (FDP/JuLis) wird darauf geachtet, das jeweils ein Juli mit einem, oder zwei der Leute im mitteren, oder höheren ALter gemeinsam was machen.

Die JuLis sind z. B. auch berechtigt beim Parteitag eigene Anträge einzubringen, die dann auch genauso wie andere Anträge diskutiert werden.

Das wird bei denen anderen ebenso, oder ähnlich sein.

Also suche Dir die Partei Deiner Wahl aus und dann frisch ans Werk.

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Meine ganz persönliche Meinung ist, daß man sich durchaus einer Partei nahe fühlen kann, es aber der Objektivität schadet, wenn man sich ein Parteibuch in die Tasche stecken lässt.

Klar, man kann bei Differenzen natürlich auch immer austreten.

Ich war lange Jahre für eine Partei, bis ich mit deren Linie absolut nicht mehr einverstanden war. Das habe ich als aktiver Wähler mit meiner Stimme auch zum Ausdruck gebracht.

Wenn du mitmachen willst, verpflichtet es dich nicht, immer zuzustimmen. Aber wenn du eine Karriere in einer Partei anstrebst, mußt du sehr biegsam sein.

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Du willst dich doch mit deiner Meinung, deinen Argumenten einbringen, Diskutieren lernen, andere überzeugen, Lösungsansätze für Probleme entwickeln. Wenn das nicht dein Anliegen ist, bist du als zahlendes Mitglied gern gesehen  - aber unwichtig.

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DanielDr 26.09.2016, 00:17

Eben genau sowas wäre das woran ich denke. Mir geht es bloß darum, ob mir das (insbesondere aufgrund meines Alters) überhaupt geboten wird.

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Hardy3 26.09.2016, 00:21
@DanielDr

In den Jugendorganisationen der Parteien, aber klar -alle haben so etwas : Jusos,  Junge Union,  Julis (= Junge Liberale) usw.

Bei Jugendlichen ist die Mitgliedschaft in der Regel beitragsfrei

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Den Eintritt in eine politische Partei macht man ja nicht zum Spaß.

Entweder ich verfolge die gleichen ideologischen Ziele und will mich politisch engagieren.

Ob einem das etwas bringt, ist wohl eine Frage der persönlichen Zielsetzung.

Dass man allerdings mit 14 schon über die notwendige Reife verfügt, halte ich mehr für eine Wunschvorstellung.

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DanielDr 26.09.2016, 00:15

Die Frage lautet weniger, ob mir politische Beteiligung etwas bringt, sondern eher, ob ich mich überhaupt politisch beteiligen kann

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Das Mindestalter beträgt normalerweise 16.

Wenn es dir vor allem um persönliche Vorteilsnahme geht, solltest du lieber mehr für die Schle lernen...

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Ehrgeizlinge ranken sich empor, ergattern Posten.

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