Welchen Ort der Entbindung würdet ihr euch wünschen und weshalb (Abstimmung)?

...komplette Frage anzeigen

Das Ergebnis besteht aus 15 Abstimmungen

Krankenhaus 40%
... 26%
zu Hause 20%
Geburtshaus 13%

20 Antworten

...

Ich spreche aus der Sicht einer angestellten Hebamme mit rund 30 Jahren Berufserfahrung im Krankenhaus.

Sehr selten habe ich schwere Komplikationen oder Notfälle erlebt, die nicht vorhersehbar waren und die bei einer außerklinischen Geburt fatal geendet hätten.

Aber sehr oft erlebe ich Komplikationen (und sich daraus entwickelnde Notfälle), die letztendlich erst durch Interventionen im Krankenhaus entstanden sind.

Insofern möchte ich die "Sicherheit" im Krankenhaus als trügerisch bezeichnen - eine risikoarme Schwangerschaft vorausgesetzt.

Ich kann Kitharea nur beipflichten: Sprechenden Menschen kann geholfen werden - diese müssen aber gut informiert sein.

Damit meine ich aber nicht solche Gebärende, die mit einem vorgefertigten, zweiseitigen Din-A-4 "Geburtsplan" ankommen und den "abarbeiten" wollen - die Erfahrung lehrt mich, dass dies meist in einer "schrecklichen" und oft operativen Entbindung endet.

Sondern Frauen, die in sich hineinhören, fühlen, was ihnen guttut, auch mal "Anweisungen" hinterfragen und intuitiv handeln.

Verstehe mich bitte nicht falsch, die meisten angestellten Hebammen machen einen tollen, einfühlsamen Job - aber keine ist davor gefeit, nicht auch mal in Routine zu verfallen.

Ich persönlich halte eine Geburt im Krankenhaus mit "meiner" Beleghebamme, die mich und den Schwangerschaftsverlauf kennt (so habe ich meine Kinder geboren) oder eine Geburt in einem hebammengeleiteten Kreißsaal (von denen es in Deutschland leider viel zu wenig gibt) für die besten Optionen.

Alles Gute für dich!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
DontCopy 08.11.2016, 08:04

oder eine Geburt in einem hebammengeleiteten Kreißsaal (von denen es in Deutschland leider viel zu wenig gibt) für die besten Optionen.

vielen Dank für die Info! Hab davon noch nie gehört und siehe da in meiner Gegend gibt es einen solchen Kreißsaal sogar.

Zumindest steht dort folgendes:

Sie möchten sich bei der Geburt Ihres Kindes nur von einer Hebamme begleiten lassen, dabei aber auf die Sicherheit einer Geburtsklinik nicht verzichten? Dann ist unser Zusatzangebot der "Hebammengeleiteten Geburt" das Richtige. Bei der "Hebammengeleiteten Geburt" werden Sie ausschließlich von einer Hebamme betreut, im Hintergrund steht die Sicherheit eines Perinatalzentrums Level 1 für Sie bereit.

[...]

Nach der Geburt finden täglich Hebammenvisiten auf der Wochenstation statt.

Ist das so etwas wie du es meintest? Hört sich das deiner Meinung nach gut an?

0
Krankenhaus

Für mich hat allerhöchste Priorität: Der Gesundheitszustand/ die aktuelle Risikobewertung für die werdende Mutter und das Ungeborene.

Erst dadurch entscheidet sich (für mich) wo das Kind geboren wird.

Beispiel von mir damals: Mit meiner damaligen Situation wäre es äußerst lebensbedrohlich für mich und mein damals noch Ungeborenes gewesen woanders als in einem Krankenhaus das Kind via Notkaiserschnitt holen zu lassen.

Ich würde also erst mal das Krankenhaus/ die Krankenkäuser anschauen und mir Erfahrungsberichte dazu besorgen. Dann würde ich auch schauen ob eine Kinderklinik angegliedert ist. Wir hatten damals das Glück das direkt eine Frühchenintensivstation angegliedert ist. Ich musste also nur einmal quer durchs Gebäude (und das war schon anstrengend genug mit der Naht am Bauch).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Geburtshaus

Ich wollte beide Male eine geburt im Geburtshaus. Nicht zu Hause, wir wohnten in einer viel zu engen Wohnung, wo jeder Mensch mehr...nee man wär sich nur gegenseitig auf die Füße getreten, muss ja nicht sein.

Beide Male kontne ich es nicht und ich ärgere mich immernoch. Ich hab das gefühl, als hätt ich die geburten nicht so erleben können, wie ich sie erleben wollte. In gemütlicher Atmosphäre, umgeben von Menschen, die mich schon ind er Schwangerschaft begleitet haben, mit denen ich vorher über alles reden konnte.

Gut, beim ersten Kind hab ich mich viel zu lange nicht drum gekümmert und zu spät erfahren, dass die Hebamme, die mich in der Schwangerschaft begleitet hat, keine Geburten begleitet (darf sie aus Versicherungstechnischen Gründen nicht). Da bekam ich dann auch shcon in der 32. Woche Wehen und ab da war klar, dass ich im Krankenhaus entbinden werde. Es ging schnell, es war unheimlich steril und die Hebamme rannte die ganze zeit hin und her, zwischen mir und noch einer anderen Frau, die gerade dabei war, zu entbinden. Und kein Mensch redete mit mir. Es war meine erste Geburt und ich hatte ne scheiß Angst, vor allem auch, weil das Kind ja zu früh kam.

Bei der zweiten Geburt hab ich mich rechtzeitig um ein Geburtshaus bemüht, ich wollte nicht nochmal sowas unpersönliches erleben. Ich wollte eine Wassergeburt, ich wollte "delayed clamping" (das heißt man wartet, dass die Nabelschnur aufhört zu pulsieren, eh man sie durchtrennt), Ich wollte meinen Mann dabei haben und meine Tochter (sie wollte dabei sein). Ich wollte nach der Geburt das Kind halten können. Das hatte sich dann erledigt, als auch sich dieses Kind 4 Wochen vorm Termin mitten in der Nacht entschied, kommen zu wollen (diesmal ohne dass sich das schon vorher angekündigt hatte...3 Tage davor war noch alles so, wie es sein sollte). Und wieder ging es sehr schnell, ich hätts nicht mehr zum Geburtshaus geschafft, also wieder Krankenhaus. Und die Hebamme gab mir nicht die Zeit, die ich gewollt oder gebraucht hätte. Ständig fummelte sie an meinem Muttermund rum, um den zu weiten "Bis 6 Uhr ham ses geschafft." nicht weil der Ablauf so wunderbar verlief, neinnein, sie wollte das Kind einfach noch vor Schichtwechsel draußen haben. Für mich zu schnell und fürs Kind zu schnell. Dieses hatte die Lungen noch voller Fruchtwasser (eigentlich leeren sich die Lungen wärend des Geburtsvorganges, damit das Kind dann Luft holen kann). Er konnte nicht atmen und wieder sagte mir keiner, was gerade los ist. Sie nahmen das Kind, trennten die Nabelschnur und brachten es schnell weg. Ich hab gedacht ich werd irre, weil ich nicht wusste, was das soll. Erst nach Schichtwechsel erbarmte sich die neue Hebamme, mir zu sagen, was mit meinem Kind ist (dem gehts gut, der brauchte nur Starthilfe...aber wenn einem das keiner sagt, ist das die Hölle).

Beim ersten Kind gab man mir das Baby erst nach einer Stunde in den Arm, das zweite hab ich erst 8 Stunden nach der Geburt wieder gesehen und da durfte ich ihn nicht nehmen. Das hätt beides nicht sein müssen, zumal bei der zweiten Geburt alles gut gewesen wäre, wenn man mir einfach eine Stunde mehr Zeit gegeben hätte, aber nein, das Kind soltte ja vor 6 Uhr da sein...

Also wenn man sich für Krankenhaus entscheidet, dann sollte man sich genau erkundigen, wie die da arbeiten, mit anderen Müttern reden, die dort entbunden haben. Ich hatte leider keine Auswahl.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Krankenhaus

Ich habe zwei wunderbare Kinder - und sie in zwei verschiedenen Krankenhäusern entbunden (aufgrund eines Umzuges).

Ich persönlich war jedes Mal mehr als nur zufrieden. Die Hebammen waren nett und fähig (sie wussten genau, wann sie wie mit mir umgehen mussten), die Ärzte und Schwestern sehr freundlich und immer ansprechbar.

Ich hatte keine Risikoschwangerschaften, trotzdem war es mir gerade für meine erste Geburt wichtig, dass ich notfalls eine Neonatologie in der umittelbaren Nähe hatte und nicht im Falle eines Falles von meinem Kind getrennt werden würde. Viele Komplikationen treten nunmal unter der Geburt auf - da kann die Schwangerschaft noch so sorgenfrei gelaufen sein.

Und gerade für "den Fall des Falles" würde ich persönlich niemals freiwillig zu Hause oder im Geburtshaus entbinden. Ich brauche einfach für mein persönliches Sicherheitsgefühl Ärzte, Schwestern und eine Intensivstation in der Nähe... Zu viel in meinem engsten Freundeskreis ist schon schief gelaufen, als das ich mich in anderer Umgebung jemals so vertrauensvoll in eine Geburt "fallen lassen könnte" als in einer Klinik.

Btw. habe ich beide Kinder natürlich entbunden, keine PDA oder sonstwas gehabt.

Wichtig für die einzelne Schwangere ist aber in jedem Fall das Bauchgefühl. Und wenn sich jemand gar nicht vorstellen kann, in einer Klinik zu entbinden, und eben weiter nichts dagegen spricht, in einem Geburtshaus oder zu Hause zu entbinden, dann bitte. Das ist eine ganz persönliche Entscheidung, die jeder (jede) selber treffen muss.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
...

Ich kenne diese Geschichten von den Krankenhäusern - ich war mündig genug mich auch unter heftigsten Schmerzen noch gegen gewisse Dinge zu wehren aber ich kenne auch die Geschichten von den Frauen denen das nicht gelang.
Ich fände es wichtig, dass eine Frau sich eine Vertrauensperson sucht die bei der Geburt - wo auch immer - dabei ist und die intervenieren kann wenn die Mutter nicht mehr im Stande dazu ist.
Die Geburten meiner Söhne waren beide im Krankenhaus - beim 1. Sohn wunderbar - beim 2. musste ich mich quasi gegen Alles wehren. Die Vorstellungen gingen zu weit auseinander. Mein bester Schutz in dieser Zeit war das Wissen, gut vorbereitet gewesen zu sein und alle möglichen "Problemchen" mit denen man konfrontiert wird mitunter zu kennen und davon gehört zu haben. Zu verdanken hatte ich das meiner Geburtsvorbereitung. Die Dame war bestens informiert über das, was einem da an Ärzten und auch Hebammen entgegenschlagen könnte - was zum Problem wird - wie man reagieren soll. Es war ein reiner Frauenkurs mit einem Kursabend Männer dabei. Es war gut so - weil es keine Tabus gab.
Ich kenne es, wenn einem ständig jemand sagen will was richtig und was falsch ist - je besser informiert man ist desto weniger ausgeliefert kommt man sich vor. Wenn Ärzte zb. absichtlich die Herztöne falsch interpretieren um das Baby früher zur Welt zu bringen als es selbst will und so Dinge.
WENN etwas passiert ist man natürlich im Krankenhaus besser dran als zu Hause - aber ich vermute auch eine Hebamme zu Hause kann das gut entscheiden. Letztendlich kann alles davon richtig oder falsch für einen sein. Ich kann nur empfehlen sich jemanden zu suchen der einem alle Informationen gibt was natürlich auch etwas vom Glück abhängt UND sich wen zu besorgen der dabei ist und notfalls eingreift und unterstützt. Ich bin inzwischen nicht mehr der Meinung, dass der Vater dabei sein "muss". Das muss jeder selbst wissen - aber Männer sind in diesen Situationen oft genauso hilflos.
Würde ich noch ein Kind bekommen würde ich mich für ein Geburtshaus entscheiden. Aber auch nur weil die 2. Geburt wirklich schlimm war - nicht die Geburt selbst aber die Personen die dabei waren. Der Arzt - die Hebamme - alle. Und die blöden Geschichten die einem reingedrückt werden von wegen Sterberaten - jeder der mal drüber nachdenkt weiß, dass 0,01% Unterschied nicht viel sind - aber es wird vieles so dargestellt als würde man sein Kind quasi umbringen wenn man es nicht so macht wie die das gerne hätten.
Eine gute Geburtsvorbereitung ist die Basis - eine Person die hilft zur Not ist der Erste-Hilfe-Kasten.

Das Alles gilt nur für wahrscheinlich Komplikationsfreie Geburten - wenn von vorneherein Komplikationen zu erwarten sind würde ich in jedem Fall ein Krankenhaus bevorzugen. Eines mit Neonatologie

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bei einer Geburt, bei der keine Komplikationen zu erwarten sind, würde ich heute die Geburt zu Hause wählen. Vorausgesetzt man hat eine gute Hebamme.

Was du gelesen hast entspricht der Wahrheit. Das bekommt man auch bei Weiterbildungen  so vermittelt.

Gynäkologen sind kritisch zu betrachten, Frauenfreunde sind sie nicht.

Also zu Hause oder im Geburtshaus gebären nur wenn es notwendig erscheint würde ich in eine Klinik wählen. Alternativ gibt es auch die Ambulante Geburt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also ich habe leider auch im krankenhaus nicht allzu gute Erfahrungen gemacht. Die Hebamme dort war super, und die Ärzte auch nett und zuvorkommend, aber ich habe mich trotzdem unwohl gefühlt. Es lag 16 Stunden in den wehen und habe dann doch einen kaiserschnitt bekommen. In dem moment war ich natürlich froh, das das baby auf die welt kommt, egal wie, aber im Nachhinein habe ich schon öfter überlegt, wo der Punkt kam, an dem nichts mehr ging.

Ich habe irgendwann Wehenhemmer bekommen, weil ich mich ausruhen sollte. Ich denke oft darüber nach, ob das der normalen Geburt das Genick gebrochen hat, weil danach nichts mehr so richtig in die Gänge kam.

Dazu kommt dann das Wochenbett. Da habe ich mich wirklich als junge Alleinerziehende Mutter verlassen gefühlt. Die Krankenschwestern waren teilweise unterirdisch. Weil meine Tochter nicht sofort an der Brust getrunken hatte, musste ich ihr die Muttermilch mit dem Löffel füttern.

Ich denke, wenn man eine entspannte Schwangerschaft hatte und eine super Hebamme hat, die Erfahrung hat und einen unterstützt ist eine Hausgeburt eine super Sache. Selbst wenn es zu Komplikationen kommt, kommt man Heutzutage doch schnell mit dem Krankenwagen ins nächste Krankenhaus.

Ich persönlich würde es beim nächsten Kind in Erwägung ziehen....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Krankenhaus

Ich habe im Krankenhaus entbunden. Gab keinerlei Probleme, bis auf einen unsensiblen Arzt.  Lag am Wehengerät (noch bevor ich in den kreissaal kam) und hatte, natürlicher Weise,  entsprechende Schmerzen. 
Dann kam ein Arzt , fragte mich wie es mir geht. Und auf die ehrliche Antwort "Ich habe Schmerzen"  bekam ich ein "Stellen sie sich nicht so an, sie bekommen ein Kind"  zu hören.

Nun ja, ansonsten war alles gut, ich habe nichts weiter zu bemängeln gehabt. 
Und letzendlich ist ein Krankenhaus auch gut, falls doch mal irgendwas unvorhergesehenes passiert.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Krankenhaus

Krankenhaus. Zwei Mal gemacht, zwei Mal für gut befunden.

Aus mehreren Gründen.

Ich wollte gerne, dass meine Kinder in dem selben Krankenhaus zur Welt kommen, in dem ich zur Welt gekommen sind.

Die Betreuung während und nach der Entbindung war super, herzlich, fürsorglich. Die Atmosphäre war dem Wohlbefinden der Mama förderliche.

Im Falle von Komplikationen wäre der Gang zur OP nicht weit. Etwaige verschreibungspflichtige Medikamente oder Spritzen sofort vom betreuenden Arzt verabreichbar.

In beiden Fällen gab es eine Dammfissur, die sofort chirurgisch behandelt wurde.

Wer heute noch Kreißsääle mit Schlachthausromantik in Verbindung bringt, war lange nicht mehr in einem.

 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
...

Das ist natürlich schwierig zu beantworten, kommt immer uf das Krankenhaus drauf an und die dort behandelnden Ärzte und Krankenschwestern..

Ich finde es nicht schlimm wenn Frauen zuhause oder an einem ungewöhnichen Ort entbinden möchten, trotzdem wäre das für mich nichts da man vorher nie weiss welche Komplikationen auftreteten können. In einem Krankenhaus ist man meiner Meinung nach besser aufgehoben.

Als ich schwanger wurde hatte ich genauso diese Fragen und Ängste, dann habe ich mich dazu entschlossen in einer Privaten Klinik zu entbinden und auf Wunsch mit Kaiserschnitt. Ich würde es immer wieder so machen, die Schwestern und Ärzte waren rund um die Uhr erreichbar, ich hatte mein privates Zimmer und somit meine Ruhe. Die Kosten für das alles musste ich natürlich selber tragen da die Krankenkasse keine Extrawünsche bezahlt, trotzdem werde ich es beim zweiten Kind genauso machen. Ich kenne viele Frauen welche in "normalen" Krankenhäusern entbunden haben und ganz ehrlich die meisten haben schlechte Erfahrungen gemacht. Ich spare mir den Stress lieber.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Geburtshaus

Ich habe keine Kinder, aber wenn ich die Erfahrungen vergleiche, die Freundinnen von mir gemacht haben, dann würde ich bei einer normalen Schwangerschaft ein Geburtshaus wählen und nur bei zu erwartenden Problemen ein Krankenhaus.

Leider gibt es wegen der Versicherungsbeiträge nur noch wenige Hebammen, die freiberuflich Geburten anbieten, von daher werden viele Frauen keine Wahl mehr haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Als ich letztes Jahr mein Sohn bekommen habe, habe ich auch im Krankenhaus entbunden. Ich wurde da sehr gut behandelt als ich dort ankam bis ich wieder gegangen bin. Hätte ich wohl Zuhause entbunden würde mein Sohn vielleicht wohl nicht mehr leben.. Weil mitten bei der eröffnungsphase bei jeder wehe sein Herz immer schwacher wurde und immer aufhörte zu schlagen. Ich finde es schon wichtig im Krankenhaus zu entbinden schließlich kann immer was passieren womit man nicht mit rechnen kann.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich finde so in Vorhinein kann man das nicht so genau sagen. 

Es gibt viele Frauen die eine genaue Vorstellung haben wie die Geburt sein soll, das finde ich zB nicht richtig, man sollte so gut wie möglich für alles offen sein. Man sollte für sich das richtige Krankenhaus entscheiden. Und zum Geburtsvorbereitung sollte man auch gehen. 

Mir zB ist es wichtig das Ihnen eine vaginale Geburt wichtig ist und nicht gleich mit dem Messer kommen weil es gerade so lange dauert, außer die Werte usw fallen. Gute stillberaterinnen vor Ort ist mir auch wichtig. Ich habe bis dato null Erfahrung mit Geburt und Pflege eines Babys, da ist es mir lieber die Hebammen vor Ort helfen mir.  

Ich bin in der 40SSW und werde in einen KH entbinden. Von Geburtshaus habe ich noch nie was gehört. Und zuhause finde ich beim ersten Kind bisschen riskant. Das würd ich vl beim zweiten Kind machen wenn ich weiß was auf mich zu kommt....aber naja ich hab meine Geburt noch vor mir deswegen kann ich es jetzt nicht genau sagen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
...

Nur unter ärztlicher Aufsicht!

Eine Geburt ist kein Spaziergang im rosaroten Traumgarten. Ja, es kann durchaus schon einmal passieren das eine Hebamme oder ein Arzt mal etwas forscher wird wenn die werdende Mama nicht so wirklich mitmacht oder halt nicht das tut was der Arzt sagt. Das kann natürlich für ein Sensibelchen schon als seelischer Angang angesehen werden.

Ich persönlich würde mich ohne ärztliche Hilfe nicht sicher fühlen. Der Ort ist mir dabei ziemlich schnurz solange man mir nicht mit irgendwelchem Esotherik- oder Psychokram kommt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Bewusstuss 07.11.2016, 11:23

Eine hexe die sich der schulmedizin verschreibt und die Esoterik ablehnt :)

0
eostre 08.11.2016, 09:28

Bei einer Geburt ist im Normalfall kein Arzt anwesend. 

0
Krankenhaus

Früher hatte ich genau die selben Bedenken wie du und wollte gar nicht im Krankenhaus gebären. Im Nachhinein war ich aber froh, dass ich mich fürs Krankenhaus entschieden habe. Denn es ist genau so wie du es sagst: Läuft die Geburt nicht nach Schema A ist der Weg ins Krankenhaus oft zu lang. Wenn alles ganz normal verläuft kannst du dein Kind auch Zuhause in der Badewanne bekommen. Aber keiner hat eine Kristallkugel daheim und kann sehen ob man ins Krankenhaus muss oder nicht. Außerdem hatte ich große Angst und es war gut Menschen um mich zu haben, die genau wussten was sie taten. Deshalb würde ich immer wieder im Krankenhaus gebären.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
zu Hause

Ich bin m wenn das für dich ein unterschied macht und nicht schwanger . Ja ich kann deine Gedanken nachvollziehen weil ich und meine Freundin das auch schon durch hatten aber da ist ja auch noch die Hebamme da und ja eigentlich sollte man vor der Geburt wissen ob alles io ist natürlich kann auch mal was schief gehen oder übersehen werden da kommt es jetzt darauf an wie weit weg ist das nächste Krankenhaus. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich habe meine kinder beide im krankenhaus bekommen.
Hausgeburt hätte ich zuviel angst falls doch etwas ist und geburtshaus ist einfach nicht meins.
Ich habe mir beim meinem ersten Kind 3 Krankenhäuser angesehen und das genommen, in dem ich mich am wohlsten gegühlt habe.
Dort kam auch meine Tochter zur Welt.
Ich kann NICHTS negatives berichten.
Hebammen, Schwestern, Ärzte alle Topp in jeglicher Hinsicht.
Jeder muss das für sich selbst entscheiden und ein bisschen aufs Bauchgefühl hören...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Krankenhaus

Definitiv Krankenhaus, meine Tochter musste nämlich leider per Kaiserschnitt geholt werden. Ich persönlich fühle mich dort sicherer.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
zu Hause

Erste Geburt im Krankenhaus, danach nie wieder! 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
DontCopy 07.11.2016, 15:28

Warum?

0
eostre 08.11.2016, 09:26
@DontCopy

Ich kam in der 36.Woche morgens um 4 mit blasensprung dahin, war gerade 21 und ziemlich ängstlich. 

Die Schwester war ruppig und nahm mich nicht ernst. 

Mein Mann wurde von Tür zu Tür geschickt um Formalitäten zu erledigen, konnte mich also nicht unterstützen und erfuhr auch erstmal nichts. 

Ultraschall und Untersuchung und Untersuchung erfolgten erst um 7 nachdem die Herrschaften gefrühstückt hatten,  essen und trinken bekam ich erst zum mittag. 

Ich wurde über nichts informiert und musste 4x das zimmer wechseln.

Ich sollte Formulare für Kaiserschnitt, Einleitung und pda unterschreiben, als ich um Aufklärung und zeit zum lesen bat verschärfte sich der Ton noch mal. 

Meine Hebamme durfte nicht kommen und meine Angehörigen erhielten keine Auskünfte. 

Gegen 15 Uhr begannen die wehen, ein ctg wurde angeschlossen und zeigte keine wehen an-ich wurde also als simulantin und memme abgetan. 

Um 22 Uhr kam meine Mutter und fand mich völlig weggetreten, schweißgebadet und wimmernd im Bett vor.  Sie scheuchte die diensthabende Schwester und hebamme zu mir, diese schauten nur aufs ctg und kommentierten "das zeigt nichts also ist auch nichts".

Meine Mutter ließ nicht locker bis die oberschwester sich endlich vom Kaffee erhob und ich in den Kreißsaal kam-das ctg dort zeigte kräftige wehen in 2 Minuten Abstand an. 

Auf die bitte meinen Mann zu holen hieß es nur"da passiert noch lange nichts, den holen wir morgen früh! " hätte meine Mutter ihn nicht selbst geholt,dann hätte er die Geburt verpasst. 

Ich konnte vor Schmerzen nicht mehr vom kreißbett herunter, wurde angeschrien und keine meiner Äußerungen bzw wünsche fand Gehör. 

Auch den Einlauf bekam ich ohne Einwilligung oder Vorwarnung- nettes Gefühl. 

Die Hebamme zerrte mich in die Positionen in die ich sollte, die bitte um beinschalen wurde erst nach ernstem reden meines Mannes widerwillig und unter fluchen erfüllt,mein Unwille mir die Oberschenkel unter presswehen bis zum Kinn zu ziehen zog ein donnerwetter der Hebamme nach sich und anstatt mir ordentliche Anweisungen zu geben bekam ich wehenhemmer,damit die gute Frau mal "5 Minuten Ruhe" hat. 

Die Geburt kam damit zum Stillstand und ich bekam die schuld. Da sich keine presswehen mehr einstellten kam die ansage, ich solle doch einfach drücken,  damit "das hier mal ein Ende hat".

Dammschnitt und ziehen am Kopf des Kindes krönten diese Geburt. 

Ich habe danach noch 6 weitere Kinder geboren, zu hause und im geburtshaus aber dieses Trauma habe ich nie überwunden. 

Meine Schwägerin brachte ihren Sohn in einem anderen kkh zur Welt, ein gesundes Kind, welches unter der Geburt zu wenig Sauerstoff bekam und nun schwerstbehindert ist, die Tochter meiner Schwester wäre bei der Geburt fast gestorben, weil die Hebamme erst noch die anderen Babys umziehen wollte und keine zeit hatte. Es endete in einem notkaiserschnitt, nach dem meine Schwester Monate lang körperliche Probleme hatte, dem Baby wurde dabei das Schlüsselbein gebrochen und beide Schultern ausgerenkt. 

Eine Kollegin verstarb 7 Tage nach einem unnötigen kaiserschnitt an inneren Blutungen obwohl sie die ganze zeit im Krankenhaus war und eine Freundin wurde dermaßen geschnitten, dass sie bis heute, jahre später,  nicht richtig sitzen und gehen kann. 

Krankenhäuser sind für kranke-nicht für schwangere. 

1
zu Hause

Beide Kinder zu Hause zur Welt gebracht. Leichte und kurze Geburten. Michel Odent: Geburt und Stillen fand ich sehr hilfreich.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?