Welchen Nutzen hat die Hardy-Weinberg-Regel?

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1 Antwort

Es stimmt, dass es solche Idealpopulationen nicht wirklich gibt. 

Trotzdem kann man damit die Häufigkeit der Heterozygoten bei einem autosomal dominanten Erbgang berechnen. Ein Hardy-Weinberg Gleichgewicht wird allerdings nicht über mehrere Generationen herrschen, wenn das Merkmal z.B. Selektionsvor- oder Nachteile hat.

Deshalb werden  in der klassischen Populationsgenetik die zusätzlichen Faktoren Fitness und Mutationshäufigkeit mit einbezogen. 

Hier kannst du das nachlesen:

http://compbio.charite.de/tl_files/Lehre/Molekulargenetik_II/dias/hardyweinberg.pdf

Oder hier, etwas einfacher:

http://flexikon.doccheck.com/de/Hardy-Weinberg-Gesetz

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