Welchen Nebenjob währen der Ausbildung?

8 Antworten

Kellnern wäre möglich. Hast du schon mal mit deim Chef gesprochen? Mehr Gehalt für ne Stunde länger arbeiten? Vorsicht, du brauchst das Einverständnis wenn du neben der Ausbildung tätig bist, obs wen stört steht aufm anderen Blatt.

Ein Einverständnis des AG ist nicht notwendig. Man sollte allerdings den AG informieren.

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Grundsätzlich gibt es in der deutschen Gesetzgebung keine Nebenjob-Regelungen, die speziell für Auszubildende gelten. Entscheidend ist vielmehr, wie alt Ihr seid. Jugendliche sind nach dem Gesetz Personen, die über 15, aber noch unter 18 Jahre alt sind. Für sie gilt das Jugendarbeitsschutzgesetz. Ab 18 ist man dagegen erwachsen und unterliegt den Regelungen des Arbeitszeitgesetzes.

In beiden Gesetzeswerken wird das Thema Nebenjobs übriges nicht direkt angesprochen. Denn wie viele Jobs ein Mensch hat, ist grundsätzlich seine Privatsache – da mischt sich der Staat nicht ein. Allerdings werden in den Arbeitschutzgesetzen maximal zulässige Arbeitszeiten definiert, die indirekt die Möglichkeiten zur Ausübung von Nebenjobs stark einschränken.

Arbeitgeber informieren?

Wie Ihr seht, gibt es eine ganze Reihe von Arbeitszeit- und Pausenregeln, welche die Möglichkeiten von vorneherein einschränken, neben der Ausbildung noch einen Nebenjob zu haben. Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob Euch der Ausbildungsbetrieb verbieten kann, einen Nebenjob anzunehmen. Die Antwort lautet grundsätzlich: Nein. Steht ein solches allgemeines Nebenjob-Verbot im Ausbildungsvertrag, dann ist das juristisch betrachtet eine unzulässige Klausel. Grundsätzlich verbieten darf der Ausbildungsbetrieb nur Nebenjobs, die in einem Unternehmen stattfinden, das in direktem Wettbewerb zu Eurem Hauptarbeitgeber steht.

Allerdings kann der Arbeitgeber im Ausbildungsvertrag fordern, dass er über Nebenjobs zumindest informiert wird. Diese Informationspflicht ist dann für Euch bindend. Und auf diesem Weg kann der Ausbildungsbetrieb bestimmte Nebenjobs auch untersagen – wenn er nämlich geltend machen kann, dass der Nebenjob die Ausübung des Hauptjobs negativ beeinträchtigt.

http://www.baustoffwissen.de/wissen-ausbildung/praxis-ratgeber/rechte-und-pflichten/darf-ich-als-azubi-einen-nebenjob-haben/

Weitere Infos:

http://www.ausbildungsstellen.de/ratgeber/6-tipps-fuer-den-nebenjob-waehrend-der-ausbildung-was-muss-ich-beachten.html

Bist Du volljährig? Wenn nicht, wird es schwierig, da dann das Jugendarbeitsschutzgesetz Anwendung findet und die Arbeitszeit auf max. 40 Std./Woche begrenzt ist.

Solltest Du volljährig sein, darf der Nebenjob nicht bei der Konkurrenz sein, die Arbeitszeitgesetze (tägliche/wöchentliche Höchstarbeitszeit, Ruhezeit....) müssen eingehalten werden und der Nebenjob darf sich nicht nachteilig auf die Ausbildung auswirken.

Vielleicht findest Du was z.B. am Samstag im Getränkemarkt, Tankstelle, Supermarkt, Kino.......

Achja und schon wieder kämen die vielen Arbeitslosen nicht zum Zuge. Da ja dann lieber eine unausgebildete eingestellt wird. Ausbildung ist wichtiger.

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@herzilein35

Achja und schon wieder kämen die vielen Arbeitslosen nicht zum Zuge

Wer hindert sie sich zu bewerben? Vielleicht ist mancher AG froh, er findet jemandem der z.B. an einer Tankstelle immer Samstag und Sonntag 10 Stunden arbeitet. Das ist dann nur kein Minijob mehr.

Ausbildung ist wichtiger

Hast Du meine Antwort gelesen? Da steht doch, dass der Minijob der Ausbildung nicht schaden darf.

Außerdem habe ich die Frage beantwortet und nicht ungefragt meine Meinung kundgetan (was i.d.R. sowieso nichts bringt).

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@herzilein35

Tja... wenn "die vielen Arbeitslosen" sich nicht bewerben, wird eben eine unausgebildete Kraft eingestellt.

Und so nebenbei: Wer braucht zum Zeitungen austragen oder an der Tanke arbeiten eine Ausbildung?

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