Welchen Nachnamen müsste das Kind haben?

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11 Antworten

Ich selbst bin in einer Situation, meinen Namen ändern lassen zu wollen. Es stellt sich bei deinem Fall die Frage nach einem echten und hier wohl eher emotionalen Bezug zu einem Namen. Ich selbst habe mich gefragt, welchen Stammbaum ich weiterführen möchte - ich als Mann kann das sagen, weil bei einer Heirat meist der Name des mannes angenommen wird. Bei einer Frau, wo sich eventuell auch das nochmal ändert wird schwierig. Daher wäre der Bezug zur Geburt wohl am treffensden!!

Katzentatze 03.11.2008, 09:24

Also S.? Danke

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G., da sie so getauft wurde, aber sie kann sicher irgendwo beantragen, dass sie den Namen ihrer Mutter annehmen kann

Das kann Dir nur das örtliche Standesamt erklären. Normalerweise so, wie es auf der Geburtsurkunde steht....LG

Was ich nicht versteh ist G. ist doch der Nachname der Mutter nach der Heirat, da das Kind nicht adoptiert wurde vom Mann der Mutter kann es auch nicht G. heißen, auf einen Nachnamen kann man nicht taufen, meines Erachtens heißt das Kind S. den Nachnamen der Mutter bei der Geburt.

W. ist definitiv falsch, als die Mutter ihren Geburtsnamen annahm hätte Sie den Antrag zur Übernahme ihres Geburtsnamen für ihre Tochter stellen müssen.

Katzentatze 03.11.2008, 09:25

Wird sie weniger freuen. Danke.

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das kind heisst so wie es auf der Geb.urkunde steht. der name des kindes kann nur durch eine adoption geändert werden und wenn die mutter 5 mal heiratet und sich 7 mal scheiden lässt.

Masoud53 03.11.2008, 17:32

Vielleicht G,Oder K und späterXY ungelöst...

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Das Problem beim Verstehen der Frage entsteht dadurch, dass viel drin steht, was nicht dazugehört.

Ob irgendwer im Knast saß, ob der Erzeuger verschwindet, ob ein Säugling im Krankenhaus vom Personal so oder so genannt wird, ob jemand getauft wurde, ob das Kind auf dem Spielplatz so oder so genannt wurde, ob die Geschwister anders heißen, ob die Mutter mehrmals verheiratet war.... usw. usw. - gehört eigentlich nicht zur Sache und tut auch nichts zur Sache.

Irgendwann ist mal jemand zum Standesamt gegangen und hat die Geburt gemeldet. Damals wurde das Kind mit Vor- und Nachnamen bei dieser Behörde registriert. Wenn danach nicht irgendwann ein Antrag auf Namensänderung bewilligt wurde, heißt die Person immer noch so!

herrboe 03.11.2008, 09:26

Und wenn die Person schon 40 ist, hat sie vor 24 Jahren einen Personalausweis bekommen für den sie auch ihre Geburtsurkunde vorlegen musste. Empfehlung: Einfach mal auf den Perso gucken, dann fällt einem auch wieder ein, wie man heißt. ;-)

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Katzentatze 03.11.2008, 09:32
@herrboe

Im Perso steht W. Sie wurde aber G. getauft. Und Behörde sagt, sie heißt darum eigentlich G.

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Katzentatze 03.11.2008, 09:30

Auch wenn es später anders getauft wurde?

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heinmueck 03.11.2008, 09:39
@Katzentatze

Taufe ist ein religiöser Begriff.

Das Standesamt ist keine "Kirchenbehörde" sondern eine staatliche Institution auf die man sich schon verlassen kann!

Was religiöse Gruppierungen mit Kindern machen (Taufe o. ä.) ist Privatsache.

In Deutschland gibt es eine Trennung von Staat und Kirche. Es gilt nur der staatlich registrierte Name.

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Katzentatze 03.11.2008, 09:43
@heinmueck

Dann versteh ich aber die Behörde nicht. Denke, um es absolut richtig abzuklären sollte sie besser zu einem Anwalt. Vielen Dank.

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heinmueck 03.11.2008, 09:50
@Katzentatze

Interessant wäre natürlich auch gewesen welche Behörde auf diese Idee gekommen ist.

Anwaltssuche? Hier: http://anwaltauskunft.de/

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Katzentatze 03.11.2008, 10:00
@heinmueck

Das Einwohnermeldeamt, als ein neuer Perso wegen Verlust beantragt wurde. Denen kam da irgendwas seltsam vor und haben wohl nachgeforscht oder so. Auf jeden Fall sollte sie dazu Stellung nehmen, hat alles aufgeschrieben, die entprechenden Papiere (waren noch mehr wegen Vaterschaftsanerkennug, etc.) kopiert und als Beleg beigefügt. Und dann kam die Antwort, dass sie eigentlich G. heißen würde.

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heinmueck 03.11.2008, 10:12
@Katzentatze

In Deiner Frage hast Du geschrieben: "Sie bekommt ein 2. Kind. Beide Kinder werden dann zusammen auf den Namen G. getauft."

Eine solche Taufe wird von der Religionsgemeinschaft bescheinigt. Diese Bescheinigung muss man aber bei keinem Standesamt, bei keinem Einwohnermeldeamt oder sonstwo vorlegen. (Auch Ungetaufte müssen gegen über dem Staat nicht nachweisen, dass sie nicht getauft sind.)

Das Einwohnermeldeamt gesteht ja nun ein, dass es sich vor 24 Jahren bei der Ausstellung geirrt haben will und begründet das mit Urkunden (Taufbescheinigungen), die die Behörde gar nichts angehen und nur versehentlich eingereicht wurden.

Vielleicht sollte Deine Bekannte das Einwohnermeldeamt anschreiben und die Taufbescheinigungen zurückverlangen. Ausserdem sollte die Behörde mal erklären, nach welchem Gesetz Kirchen berechtigt sein sollen Familiennamen zu vergeben.

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Kurz und knapp- Verbindlich ist die Eintragung in der Geburtsurkunde. Die dortige Angabe ändern zu können, bedarf in D eines äußerst erhöhten Bürokratieaufwandes.

In meinem jugendlichen Leichtsinn würde ich S sagen, da G ja schlecht geht weil der Vater sie ja nicht adoptiert hat.

Katzentatze 03.11.2008, 09:33

Sie ist aber G. getauft worden.

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Ally32 03.11.2008, 09:35
@Katzentatze

Was steht denn in der GEburtsurkund? Das zählt im Endeffekt. Der Taufname ist dabei uninteressant

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Katzentatze 03.11.2008, 09:38
@Ally32

Das weiß ich jetzt so nicht. Werde ihr mal sagen, dass sie nachschauen soll. Danke.

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Ich weiß es nicht, kann nur raten, dass die Tochter sich einen Anwalt für Familienrecht nimmt.

Katzentatze 03.11.2008, 09:21

Meinen wir auch. Danke

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Das Kind heißt S.

Denn Vater und Mutter hießen S. nach der Geburt des Kindes. Also heißt das Kind auch S. So ist es richtig, alles andere geht wahrscheinlich nicht.

Katzentatze 03.11.2008, 09:28

Trotz dass das Kind auf G. getauft wurde und mit dem Mann S. in keinem Verwandschaftverhältnis steht? Danke.

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moon73 03.11.2008, 09:43
@Katzentatze

Bin ganz durcheinander gekommen, das Kind kam ja erst nach der Trennung mit S. zur Welt, das Kind muß so heißen,wie die Mutter bei der Geburt des Kindes hieß, denn zu der Zeit gab es ja aktuell keinen Vater oder? Aber zum Zeitpunkt der Geburt hieß sie ja noch S. Leider :(

Und Taufnamen zählen doch auch gar nicht, daß verstehe ich nicht, daß bei der Taufe die Familiennamen geänder worden sind?

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Katzentatze 03.11.2008, 09:48
@moon73

Das sind ja auch die Dinge, die uns so verwirrt haben. Alle möglichen Papiere sind auf andere Nachnamen ausgestellt. Je nach dem, in welcher Lebenssituation die Mutter gerade war. Hat man scheinbar füher nicht so drauf geachtet bei den Behörden. Und da wir auch nicht denken, dass der Taufname eine Rolle spielt, verstehen wir auch jetzt die Behörde nicht, warum die sagen, sie heiße eigentlich G.

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Also ich lese und lese aber ich komme auf kein Ergebnis!

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