Welchen Mitarbeiter würdet ihr entlassen?

Das Ergebnis basiert auf 9 Abstimmungen

Mitarbeiter A 55%
Mitarbeiter B 44%

16 Antworten

Mitarbeiter A

So einfach und nur anhand dieser Infos läßt sich das für mich nicht beantworten. Da würde für mich auch noch eine Rolle spielen, welcher von beiden schon länger in der Firma ist und letztlich auch, welcher insgesamt den besseren Stand hat.

Aber ohne, daß sich einer von beiden etwas zu Schulden kommen läßt, kann vermutlich keinem so ohne Weiteres gekündigt werden.

Tendieren würde ich aber eher zu Mitarbeiter A, denn auch wenn er vielleicht mehr Umsatz macht, so spielt der menschliche Faktor eine große Rolle und es nützt nichts, solche Leute zu halten, wenn dafür andere gute Leute abspringen.

Also lieber Mitarbeiter B etwas stärker fördern und motivieren, denn Potential scheint ja auch bei ihm vorhanden zu sein.

Aber wie du einen von beiden einfach so loswerden willst, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

B ist länger in der Firma (Gründungsmitglied quasi), ruht sich deshalb auf seinem sicheren Posten aus, ist mit dem zufrieden, was seine Provision abwirft, hat keinen Drang nach oben, macht mehr oder weniger Dienst nach Vorschrift. Lässt sich von A ständig provozieren, verbreitet deshalb nur noch schlechte Laune, beschwert sich ständig, darunter leidet auch seine Arbeit. Lässt sich von A die Kunden wegschnappen, ist aber zuverlässig und selten bis nie krank.

A ist erst seit einem Jahr in der Firma, ist "geldgeil", hat schon sehr gute Kundenkontakte mitgebracht, ist ein echter finanzieller Gewinn für das Unternehmen, maßlos von sich überzeugt, eingebildet, flog wegen sexueller Belästigung aus der vorherigen Firma raus. Habe es trotzdem mit ihm versucht, weil er so viele Kundenkontakte mitbrachte und bis auf die Putzfrau nur ein weibliches Wesen in der Firma ist. Hat sich bisher noch nicht wirklich etwas zuschulden kommen lassen. Alle Attacken bisher "nur" verbaler Art, ist kein Teamplayer. Gelobt angeblich Besserung. Ist ebenfalls nie krank. Die einzige weibliche Mitarbeiterin ist die Chefin, der ist er aber (noch) nicht zu nahe gekommen.

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@ollikanns

b ist dann auch easy ersetzbar, jemand übernimmt seinen bestand und pflegt den, mehr tut er auch nicht

a bekommst du auch begrenzt zum teamplayer erzogen, wenn du ihm zeigst, dass es sich finanziell auszahlt, wenn man eine gewisse arbeitsteilung auf die kette bekommt

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@ollikanns

Wichtig ist aber auch um wieviel % Umsatzsteigerung durch A es sich handelt.

Ich persönlich würde immer A wählen, habe einen Betrieb an sowas zugrunde gehen sehen, A ist geblieben B,C,D sind gegangen, der Rest war ständig unzufrieden. Zum Schluss gründeten Kunden ein eine Internet Community in der sie sich über die ständigen Lügen und Halbwahrheiten von A informierten.

Das Tragische an der Sache A hatte ein so imenses Fachwissen, das er es nicht nötig hatte so ein Verhalten an den Tag zu legen.

Ich verstehe es bis heute nicht, es war einfach nur unnötig und für alle Beteiligten zum Nachteil.

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@Grautvornix

Jemanden mit einer solchen Vergangenheit wie A überhaupt einzustellen ist schon auch etwas fragwürdig. Sexuelle Belästigung ist zwar ein weitläufiger Begriff und da wird oft auch gerne mal eine Mücke zum Elefanten gemacht, aber wenn jemand deswegen gleich fliegt (obwohl er so gut ist), dann muß er sich schon ordentlich was geleistet haben.

Und was sich jemand einbildet, der erst ein Jahr in der Firma ist und sich schon aufführt wie der Rotz am Ärmel, würd ich auch gerne wissen. Auch wenn er noch so gut ist, sowas ist einfach ein absolutes No-Go und es wäre falsch, das auch noch zu belohnen.

Ich kann den unternehmerischen Aspekt zwar auch nachvollziehen, aber so ein Ekel in der Firma, der mit jedem aneckt, kann sich doch eigentlich kein Betrieb wirklich leisten auf Dauer.

B ist schon lange dabei und daher auch besser einschätzbar im Gegensatz zu A. Wer gibt dir also die Sicherheit, daß sich A tatsächlich umkrempeln läßt?

Letztlich besteht bei einer Kündigung von B auch das Risiko, daß A von allen anderen geschnitten und sabotiert wird und die Kollegen versuchen, ihn rauszuekeln. Das schafft nur böses Blut.

Und dann geht A vielleicht von selbst woanders hin und du bist beide los. Ich halte es also für sehr riskant, alles nur auf A zu setzen.

Auch wird B sich nicht so einfach grundlos kündigen lassen. Ich glaube, da würdest du jeden Prozess vor dem Arbeitsgericht verlieren.

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@Franz577

Ach so, und weil du hier die "Chefin" erwähnt hast:

Steht die noch über dir bzw. hat die nicht auch noch ein Mitspracherecht in Bezug auf diese Personalentscheidung?

Wie steht sie selbst zu A und B bzw. wer ist außer dir und ihr noch ein Entscheidungsträger, wenn es um Personalfragen geht?

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Mitarbeiter A

Menschlich:A

Unternehmerisch: B

Logisch: A

Weil sich dann die anderen besser fühlen, und die anfallenden Verluste geringer werden könnten. Ausserdem könnte eine Entlassung von B Mitarbeiter A in seinem Verhalten bestätigen und er würde evtl. noch ekeliger werden.

Eine Entlassung von B würde den Betriebsfrieden stören, der " gute" geht, der "böse" bleibt. Wenn B dann noch besser motiviert wird, ist alles gut.

Mitarbeiter A

Ma A, weil daraus weitreichende Folgen enstehen können, er mobbt Kollegen, diese fehlen deshalb,Firma macht Verluste.

Kollegen sind unmotiviert ,kommen nciht gerne zur Arbeit, weil sie wissen das das schwein wider da ist.

Schlechte Stimmung könnte sich auf den ganzen betrieb ausbreiten und evtl merken auch Kunden das.

Hinzu kommt noch die Frage ob er sich bei den Kunden den Ma gegenüber auch so verhält.

Nein, die Kunden mögen Mitarbeiter A. Es ist ein rein internes Problem.

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Bewertung Zwischenzeugnis / Arbeitszeugnis

Hallo, ich würde gerne eure Meinung (gerne Experten-Meinung) bzgl. einiger Ausschnitte meines Zwischenzeugnis hören. Welche Gesamtnote kommt hier in etwa raus? Danke für jeden Antwort.

In den ersten Sätzen wurden lediglich meine Tätigkeiten beschrieben, was die Firma macht und ein paar Daten zu meiner Person. Dann kommt die Bewertung im Wortlaut:

"Alle ihm übertragenen Aufgaben erledigt Herr X zuverlässig und gewissenhaft und stets zu unserer vollen Zufriedenheit.

Wir kennen Herrn X als interessierten und aufmerksamen Mitarbeiter. Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten ist stets korrekt und loyal, mit den Kollegen arbeitet Herr X gut zusammen.

Dieses Zwischenzeugnis wird auf Wunsch von Herrn X erstellt. Wir danken ihm für die bisher gezeigten Leistungen und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit."

ENDE

Vielen Dank!!

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Arbeitszeugnis - Ich brauche Hilfe!

Ein Mitarbeiter benötigt ein Arbeitszeugnis. Er war nur recht kurz in der Firma beschäftigt und ich möchte ihm wirklich ein gutes Zeugnis geben. Deswegen brauche ich ein paar Ratschläge. Bisher habe ich:

Arbeitszeugnis

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Herr XXX hat bei uns im Bereich Trockenbau und Innenausbau gearbeitet. Zu seinen Aufgaben gehörten:

  • Erstellung von Trockenbauwänden

  • Spachtelarbeiten

  • Verlegen von Bodenbelägen

  • Maurer- und Putzarbeiten

  • ....(muss ich mir noch überlegen)

Herr XXX war ein motivierter, belastbarer und ausdauernder Mitarbeiter. Er verfügt über eine umfangreiche Berufserfahrung und sehr gute Fachkenntnisse im Bereich Trockenbau.

Herr XXX führte alle Arbeiten stets gewissenhaft, selbstständig und sorgfältig zu unserer vollen Zufriedenheit aus. Seine Arbeiten waren stets von hoher Qualität.

Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen war höflich, teamorientiert und einwandfrei.

Herr XXX hatte bei uns einen befristeten Arbeitsvertrag für die Dauer eines Großauftrags. Wir hätten sehr gerne länger mit ihm gearbeitet.

Wir danken ihm für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihm für die Zukunft und seinen beruflichen Werdegang alles Gute.

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Ich gehe nicht mehr gern zur Arbeit?

So irgendwie ist alles schief gelaufen ich war ca 2 Jahre in einer Bäckerei angestellt 1€job) dann habe ich eine halbtags stelle wo anders gefunden die waren aber nicht zufrieden mit mir das gute war ich konnte zurück zur Bäckerei das ist aber nebensächlich Es war in der Bäckerei immer schön viel Arbeit gute Laune doch seit ca einer Woche ist alles anders erst dachte ich Öl liegt vielleicht daran das viele neue da sind auch eine neue mitchefin (falls man das so nennt) Aber es lag nicht daran die Mitarbeiter sind unzufrieden sie lästern was das Zeug hält sind immer mies gelaunt meckern wegen jedem bißchen werden unfair behandelt und nur noch Streit an jeder Ecke ich verstehe das einfach nicht Es sind die selben Kollegen wie sonst auch was ist den nur los mittlerweile gehe ich nicht mehr gerne hin was früher nie der Fall war als ich das alles der Sozialarbeiterin die bei uns auch schon länger angestellt ist es ihr sagte würde sie plötzlich wütend und sagte das geht uns 1€jobbern gar nix an.... Ich versteh die Welt nicht mehr jeden Tag mit Bauchweh zur Arbeit ich brauche das Geld und finde schlecht was anderes(ich habe es versucht) aber dank dem Terror der zurzeit herrscht haben die Menschen Angst vor psychisch kranken weil die ja alle unter einem kamm scheren was Sol ich nur tun?

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Probleme nach Führungswechsel - wer hat Rat?

Ich arbeite in einem Betrieb mit (formal) flacher Hirarchie (Wohlfahtsverband). Wir hatten vor ca. einem Jahr einen Wechsel auf der Führungsebene und seitdem knirscht es im Gebälk.

Vorher gab es eine Chefin, für alle Abeilungen. Jetzt gibt es eine neue Chefin für alle Abteilungen und für unsere Abteilung eine neue "Sous-Cheffin".

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Passiert dann ein Fehler oder hat man Kritik war es "nur ein Missverständnis".

Die Eigenverantwortung wird eingekürzt auf nicht nachvollziehbare Art. Man weiß garnicht mehr, was man jetzt selbst entscheiden darf und gelegentlich gibt es einen auf den Deckel, weil man etwas entschieden hat ohne Rücksprache. Gleichzeitig werden Aufgaben die wir zuvor selbst gemacht haben von den Vorgesetzten übernommen ohne das mit uns zu kommunizieren.

Entscheidungen die vorher im Team getoffen werden kommen jetzt von oben.

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Wir haben hintenrum gehört, die Chefin sei von der alten Stelle "weggelobt worden" und es seien dort Mitarbeiter wegen ihr psychosomatisch krank geworden. Sie sei intrigant und machthungrig. Das deckt sich mit unseren bisherigen Erfahrungen und der Krankenstand ist seitdem sie da ist auch deutlich höher.

Wer hat Rat für mich?

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Bekomme einfach keinen Job

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Wäre um Ratschläge froh, wie ich wieder Motivation bekomme??

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