Welchen Glauben habt Ihr und seid ihr zufrieden damit?

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Das Ergebnis besteht aus 19 Abstimmungen

keine 57%
Christentum 31%
Buddhismus 10%
Hinduismus 0%
Judentum 0%
Islam 0%

27 Antworten

Christentum

Als Kind, hatte ich mich entschieden, in der evangelischen Kirche aktiv zu sein, mit etwa 15 oder 16 Jahren merkte ich im Rahmen des Bibelstudiums aber, dass die evangelische Kirche mir nicht die Fragen beantworten könnte, warum zum Beispiel die Ehe nur bis zum Tod geschlossen wird, wo die Liebe doch die wichtigste Eigenschaft eines Christen (vgl. http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus22,37-40 ) und mit der entsprechenden Vollmacht geschlossene Bündnisse auf Erden wie im Himmel geschlossen bzw. gelöst werden können (vgl. http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus16,19 und http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus18,18 ), die mir im Glauben an Gott am wichtigsten waren. Ich meine, wie kann es mit einem liebenden himmlischen Vater vereinbar sein, wenn man mit Erinnerung an die Liebe als das Schönste überhaupt im Leben die Ewigkeit allein verbringen soll, weil die Ehe nicht mehr gültig sein soll?

Später fand ich eine Kirche (etwa im Alter von 30 Jahren, was mittlerweile 10 Jahre her ist), in welcher verschiedene Ansichten sich mit meinen, begründet auf der Klarheit der Bibel, decken. Selbst die Sichtweise in Bezug auf die in der Bibel als geistige Gaben bezeichneten Potentiale ist ähnlich, wenn auch mit dem Unterschied, dass die Sichtweise allgemein unter den entsprechenden Mitgliedern nicht so konsequent ist, wie es eigentlich, in Anbetracht der Warnung in https://www.lds.org/scriptures/bofm/moro/10.23-26?lang=deu sein sollte. Anhand der letzteren Schriftstelle dürfte deutlich sein, dass ich der Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage angehöre.

Diejenigen, die die notwendige Neutralität in eine entsprechende Einschätzung einfließen lassen, sehen (LDS-)Mormonen ebenfalls als Christen an. Sollte dem nicht so sein, kann man das eigentlich nur als Kompliment ansehen, denn dann ist es sogar so, dass (LDS-)Mormonen nicht nach einem modernen Verständnis des Christentums leben, wie es eigentlich erst seit den verschiedenen Konzilen besteht, sondern nach denen des vielmehr Urchristentums, wie es für Jesus und seine Jünger entsprechend dessen Lehre, Leben und Wirken gewesen ist, gemäß der Klarheit, die es noch immer in der Bibel gibt, die aber in vielen Kirchen zum Teil sehr stark interpretiert und dadurch eingeschränkt wird.

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Buddhismus

Ich bin Buddhist und zufrieden mit dieser Lehre.

Die buddhistische Lehre und Praxis wirkt sich positiv auf mein tägliches Leben aus, da ich es bewusster lebe, anstatt in einen Trott zu verfallen.

Ich habe ein anderes Verhältnis zu mir selbst entwickelt und gehe ehrlicher mit mir selbst um, bin weniger voreingenommen als früher.

Für mich persönlich ist der Buddhismus eine Bereicherung. Wenn andere Menschen eine abweichende Meinung haben, ist das absolut in Ordnung.

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keine

Ich glaube an keine Gottheit, weil ich das immer als Flucht vor Verantwortung sehe. Wenn andere Menschen das anders sehen und aus ihrem Glauben Kraft schöpfen können, freut mich das trotzdem für sie, nur ich kann und möchte das nicht. 

Ob ich mit meinem Unglauben zufrieden bin? Gegenwärtig schon.

Mein Relilehrer sagte dazu immer: "Glauben ist nichts anderes als eine Wette." Falls es tatsächlich keinen Gott gibt, habe ich alles richtig gemacht, aber wenn doch, habe ich wohl die falsche Entscheidung getroffen. Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht ausgeht...

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Buddhismus

Bin sehr zufrieden mit dem Buddhismus.

Keine unglaubwürdigen Lehren, keine Götter, keine Märchen, kein Absolutheitsanspruch, kein naives Glaubenssystem.

Ich muss mich keiner nicht vorhandenen Göttlichen Präsens beugen, muss nichts einfach blind glauben (da einer der Grundsätze des Buddhismus ist alles so gründlich wie möglich selbst zu prüfen), es gibt keine besonderen, einschränkenden Extra Dogmen wie im Islam, oder Christentum die es mir strikt verbieten bestimmte Sachen zu essen oder anzuziehen. Mir wird nicht vorgeschrieben wer mein Feind und wer mein Freund ist bzw. was richtig, oder was falsch ist. 

Zen (einer von mehreren Zweigen des Buddhismus) ist für mich die absolute Freiheit, es gibt in meinen Augen auch keine Lehre die besser für mich geeignet wäre.

Auch das Problemlose Zusammenspiel zwischen Buddhismus und Wissenschaft ist erstaunlich und begünstigt meine Denkernatur natürlich.

Außerdem ist das (für den Westen) meist umgekehrte Logiksystem im Buddhismus äußerst inspirierend. Beispiel:

Im Zen findet man keine Antworten, man verliert die Fragen. - Zen saying.

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Kommentar von DonkeyDerby
09.08.2016, 10:41

Wenn aber doch Buddhismus keine Götter kennt und kein Glaubenssystem, warum ist es denn überhaupt eine Glaubenslehre? Bzw. was ist denn der effektive Unterschied zwischen einem Atheisten/Agnostiker und einem Buddhisten?

Wenn man im Zen die Fragen verliert, ist das denn ein problemloses Zusammenspiel mit der Wissenschaft? Geht uns denn nicht einiges verloren, wenn wir die Fähigkeit zu fragen, verlieren?

0
keine

Als Mann der Wissenschaft glaube ich grundsätzlich nicht und damit bin ich sehr zufrieden, weil ich mich auf Beweise, Logik und Nachvollziehbarkeit verlasse anstatt auf haltlose Aussagen und Gefühle.

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Keinen. Bin aus dem röhm-kath-Verein ausgetreten. Bei deiner Auswahl fehlt noch "anderer". FSM usw. 😁

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ich bin mit meinem glauben sehr zufrieden, denn ich glaube:

- dass sämtliche religionen irgendwann der vergangenheit angehören und die menschheit erkennt, dass sie nur an märchen geglaubt haben, die nur auf lügen und betrug aufgebaut waren und nur dazu da sind, den menschen zu beeinflussen, zu beherrschen und im geiste unfrei zu halten............:)

- dass der mensch in dem moment, wo er seine religionen ablegt, einen weiteren geistigen entwicklungssprung vollbracht hat............:)

- dass JEDER mensch durch seine eigene individualität für alle eine bereicherung sein kann, dass er mit seinen stärken und trotz seinen schwächen zur gesamtheit der natur dazugehört..........:)

- dass wir menschen NICHT die krone der schöpfung sind und die menschheit irgendwann erkennt und vielleicht sogar erfahren wird, dass wir nicht alleine im universum existieren..........:)

- dass wir uns irgendwann im universum ausbreiten und dann vielleicht endlich verstehen, dass wir alles erhalten müssen und reichtum total unwichtig ist............:)

ich glaube also, dass wir doch noch eine chance haben, die aber NICHTS mit einer religion oder erfundenen märchenfiguren zu tun hat, denn nicht gott hat den menschen erschaffen, sondern der mensch sich seine götter selbst...................:)

ich glaube, dieser glaube ist ein guter glaube..................auf alle fälle besser, als manche glaubensbilder von gläubigen..............*g*

habe ich jetzt echt so oft das wort "glaube" geschrieben?..........*zwinker*

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Glaube ist doch auch nix weiter als ein Ersatz für nicht wissen. Die ganzen unterschiedlichen Religionen gleichen sich doch bis auf die unterschiedliche Interpretation aufs Haar. Irgendeine Gottheit scheint uns vorschreiben zu müssen, wie wir Menschen leben sollen.

Das ist altertümlich, rückwärtsgewand und leider (neben dem Imperialismus) auch Auslöser für zahlreiche Kriege.

Da ist das Christentum auch nicht unbedingt "unbefleckter" als der derzeit als teufel gehandelte Islam.

Warum nicht einfach Mensch sein, ohne irgendeinen imaginären "Vorgesetzten" ?



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keine

Da es keinerlei plausiblen Grund gibt, an Götter zu glauben, bin ich auch nicht gläubig. Ich bin sehr zufrieden damit.

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Christentum

Ich glaube zwar nicht an alle Teile der Bibel bzw Stimme ihnen zu aber insgesamt finde ich die Grundwerte des Christentums überzeugend. 

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Christentum

ich bin katholisch - trotz aller Fehler der Kirche bin ich sehr gerne katholischer Christ. 

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keine

sehr zufrieden ohne Gott, Götter und Götzen.

Es kursiert ein eigenartiger Mythos um uns Atheisten der sagt, das wir nichts haben wofür wir leben. Genau das Gegenteil ist die Wahrheit. Wir haben nichts wofür es sich zu streben lohnt. Wir haben alles um zu leben.

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keine

Ich komme hervorragend ohne Religion aus.

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Da feht "Andere".

Wicca. Und ich wärs nicht, wenn ich nicht zufrieden wäre.

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Christentum , aber egal welchen Glauben man hat und welche Religion man hat, man sollte sich stets respektieren, das ist das wichtigste.

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Ich bin in keiner Religion denn ich bin Christ. Keine Religion weil ich nichts tun kann um errettet zu werden. Ich bin sehr glücklich. Einfach nur zufrieden und glücklich.

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Kommentar von kotzmichnichtan
08.08.2016, 21:20

Ich will mich bekehren, was kann ich dafür tun?

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keine

That´s it. Bin auch so glücklich und zufrieden. ;)

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keine

Keinen. Und ich bin sehr zufrieden damit.

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Christentum

Altkatholisch, ist nicht aufgelistet. Ich kann erst nach dem Tod sagen ob sich zufrieden bin. 

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Kommentar von Meatwad
09.08.2016, 17:29

Ich kann erst nach dem Tod sagen ob sich zufrieden bin.

Oha. Na wenns da mal nicht ne böse Überraschung gibt...

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keine

Und bin wunschlos glücklich

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