Welchen Freiberufler Mindestumsatz braucht man für 1800,- mtl. Gewinn?

6 Antworten

Nur mal ein Beispiel als normaler Arbeitnehmer. Wenn Du Brutto 3000,- € verdienst bekommst Du Netto ca. 1800,- € ausgezahlt.

Die Beitragsbemessungsgrenze liegt in der KV in 2008 bei 43600 €. Der Beitrag richtet sich nach der Krankenkasse. Da gibt es noch deutliche Unterschiede! Aber was Du für einen Umsatz für 1800 netto machen mußt kann man so nicht sagen. Was hast Du denn für Kosten, was machst Du überhaupt! Wie sind die persönliche Verhältnisse (Steuer, usw.)!

Hallo Leute, danke erstmal für die Antworten. Natürlich hab ich in der Eile eine Menge Informationen ausgelassen, die entscheidend sind:

  1. Branche: Design (Produktdesign), also Dienstleister, kein Wareneinkauf oder Handel (abgesehen vom Büromaterial) und techn. Equipment wie PC etc.

  2. Lebenshaltungskosten derzeit EUR 1.400,- monatlich (darin ist wirklich alles enthalten, wie z.B. Urlaub, Reparaturen, Reifen und Wartung KFZ usw.

  3. Betriebskosten von EUR 400,- monatlich, die z.B. durch ein zusätztlich nötiges Arbeitszimmer (Wohnungswechsel) entstehen

  4. Also benötige ich insgesamt EUR 1.800,- mtl. zur Deckung der priv. + betriebl. Ausgaben, diese Summe muss ich Netto (also auch nach Steuer) zur Verfügung haben.

  5. Mir ist auch klar, dass es eine ganze Reihe Faktoren gibt, die Einfluß nehmen (Wahl der KV und Leistungsumfang (bei mir liegt die bei 12.5%), in die Rente einzahlen ja oder nein etc.). Ich weiß auch, wieviel Prozentteile auf ESt, KV usw. anfallen.

Mich interessiert allerdings erstmal nur eine grobe Richtlinie, mit der man Pi mal Daumen sagen kann, wieviel Brutto (Rechnungssummen monatlich) man erwirtschaften muss (ohne Materialeinkauf) um dann am Ende mit genannten Kosten bei 0,- zu stehen. Ich habe z.B. von einer Faustformel gehört, nach der man sein jetziges Gehalt zzgl. 20% einnehmen muss, was mir sehr gering erscheint. Eine andere Faustformel spricht von 100% Aufschlag auf das normale Angestelltengehalt, um am Ende (nach Betriebsausgaben, Steuer, Krankenkasse etc.) dasselbe zu verdienen.

Bin ich da ganz auf dem falschen Dampfer, wenn ich nach meiner Rechnung aus einer Nettorechnungssumme von EUR 3.200,- ca. 1.400,- herausbekomme (nach Steuer und KV und 400,- Betriebsausgaben)?

Kommt es zu einer Nachzahlung von KV-Beiträgen, wenn man freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse ist und sich ca. 650 € selbständig im Jahr dazu verdient?

Der fiktive Fall: ein ehemaliger ALG II – Bezieher hat eine Erbschaft gemacht und sich somit vom Leistungsbezug abgemeldet. Er hat sich dann bei der KV freiwillig ohne eigenes Einkommen versichert. Bei der Beitragsbemessung setzt die KV ein monatliches Einkommen von ca. 968 € voraus, obwohl kein Einkommen erzielt wird. Der monatliche KV-Beitrag beträgt ca. 170 € im Monat. Stellt die KV im nächsten Jahr eine Nachforderung, wenn ca. 650 € (im Jahr) auf selbständige Weise (z.B. Internetrecherchen) verdient wurden?

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Werden Aktienverluste bei der Einkünfteermittlung berücksichtigt?

Mal angenommen man hat ein Wertpapierdepot auf dem sich 100.000 € befinden (jetzt als Beispiel) und man tätigt folgende Orders für 2017.

Am 1.1 kauft man VW Aktien für 50.000 und verkauft diese am 10.1 für 150.000. Nach Abgeltung bleiben 75.000 Rendite übrig (100.000 - 25%).

Am 12.1 kauft man Daimler Aktien für 100.000 und verkauft diese am 20.1 für 50.000. Hat also einen Verlust über 50.000 .

Am Jahresende hat man unterm Strich somit ein Gewinn durch Kapitalanlagen über 25.000 € erzielt.

Jetzt versteh ich etwas für folgendes Szenario nicht: Was passiert wenn man z.B. Selbstständig und in der gesetzlichen Krankenversicherung ist. Bei Selbstständigen werden alle Einkünfte aus Gewerbe, Kapitalanlagen, etc addiert und daraus wird dann der zu zahlenden KV Beitrag ermittelt.

Werden in diesem Fall die 75.000 hinzugerechnet (keine Berücksichtigung von Verlusten) oder nur die 25.000 (mit Berücksichtigung von Verlusten) um die Gesamteinkünfte zu ermitteln und um daraus dann am Ende den KV Beitrag zu ermitteln?

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Abzug weiterer Vorsorgeaufwendungen nicht möglich?

Hallo an alle, seid ca. 5 Jahren bezahle ich 42 Jahre, ( Jahresbrutto ca. 31.000 € ) mtl. 50 € in eine Rüruprente. Nun ist mir beim Steuerbescheid vom Finanzamt folgender Satz aufgefallen: Der Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen wurde bereits durch die Berücksichtigung Ihrer Beiträge zur KV und zur gesetzlichen PV ausgeschöpft; ein darüber hinausgehender Abzug der weiteren sonstigen Vorsorgeaufwendungen ist daher nicht möglich. Für weitere Auskünfte sei das Finanzamt nicht zuständig, da ich genauer nachfragen wollte. Wenn ich alle meine Vorsorgeaufwendungen wie sonstige RV und auch die Rüruprente nicht mehr absetzen kann, ( da die Freibeträge ja schon ausgeschöpft sind )lohnt sich diese dann für mich überhaupt noch ???

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In Teilzeit fest angestellt (50%) und zusätzlich Kleinunternehmen anmelden, was ändert sich an den KV-Beiträgen und der Steuer?

Ich werde demnächst in Teilzeit (20St/Wochen) fest arbeiten und da ich ein kleines Kind habe, daher nicht in Vollzeit tätig sein kann und mir das Einkommen so nicht ausreicht, würde ich gerne ein "Einzelunternehmen" gründen welches wenn möglich der Kleinunternehmerregelung unterliegen soll. Ich weiß zunächst überhaupt nicht ob ich damit Geld verdienen werde oder eben nicht und kann da keine Prognosen machen (es handelt sich um Beratung und Dolmetschen für Ausländer).

Wenn ich also beim Gewerbeamt das Kleinunternehmen anmelde und zunächst keinen Kunden habe aber ab Oktober anfange fest in Teilzeit (50%) zu arbeiten, wie wirkt sich dies auf meine Steuern aus und auf meine KV-Beiträge? Als Kleinunternehmer darf man ja bis 17000€ Umsatz steuerfrei erzielen und wie ist das wenn man aus der Teilzeitanstellung etwa 14500€ brutto im Jahr verdient?

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Einkommensgrenze für Familienversicherung als freiberulicher Student

Hallo ihr Finanz- und Versicherungsgenies :)

Folgendes Szenario: Ich, Studentin 23 Jahre alt, familienversichert habe Januar-Juli 2013 400€-Job ausgeübt, und möchte August-Dezember 2013 freiberuflich bei einem Fotografen als Assistentin arbeiten. Es kann gut sein, dass ich dort pro Monate ca 1000€ verdiene. Nun gibt es für die Familienversicherung die Grenze von 370€/Monat, bzw 4440€/Jahr. Natürlich möchte ich familienversichert bleiben.

Frage 1: Zählen die Einkünfte aus 400€Job mit in die 4440€ mit rein oder ist das schon seperat irgendwie abgerechnet?

Frage 2: Wird diese Grenze wirklich pro Monate gerechnet oder geht es um die Jahresbilanz, also könnte ich auch 4 Monate lang je 1000€ verdienen, wenn ich sonst nichts verdiene?

Danke schonmal :)

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