Welchen evolutionären Vorteil hat der Atheismus?

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25 Antworten

Wenn man Evolution nicht nur auf Individuen bzw. Arten beschränkt sondern auch auf die menschliche Gesellschaft bezieht, liegt der evolutionäre Vorteil der Wissenschaft darin, dass sie eine Weiterentwicklung der Gesellschaft ermöglicht, die zu Wohlstand für alle führt und nicht nur für den Adel und den Klerus.

Streng religiöse Gesellschaften stecken immer noch im Mittelalter. Herrscht jedoch Religionsfreiheit, stirbt die Religion aus und die Gesellschaft kann sich weiterentwickeln.

Dass die Welt aus dem Nichts und ohne Grund entstanden sei kann auch nur jemand behaupten, der keine wissenschaftliche Bildung hat. Kein seriöser Wissenschaftler würde behaupten, vor dem Urknall sei Nichts gewesen. Das behaupten nur ungebildete Gläubige, um sich damit selber ihren völlig absurden Märchenglauben schön zu reden.

Im Übrigen stellen Gläubige die völlig abstruse Behauptung auf, die Welt sei aus dem Nichts geschaffen worden und das durch die Märchenfigur antiker Ziegenhirten. Warum solche Fantasien, für die es keinen einzigen Beleg gibt, weniger abstrus sein sollen, als eine Theorie, die tausendfach belegt wurde, ist rational wohl ebenfalls nicht fassbar.

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Kommentar von mulano
27.02.2017, 18:24

die zu Wohlstand für alle führt und nicht nur für den Adel und den Klerus.

Ist das so? Geht es den Menschen in den ärmeren Regionen der Welt heute wirklich besser als noch vor 50 Jahren? Gentechnik wird z.B. von den Verfechtern auch als vorteilhaft bezeichnet, ist aber in Studien schon längst widerlegt worden.

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Ich könnte mir vorstellen, daß es in Zukunft wichtig wird. Je besser, weitreichender, gewaltiger unsere Waffen werden, desto wichtiger wird es, nicht die Verantwortung an irgend welche imaginären Freunde abzugeben und sich in deren Namen zu töten. Tun wir das weiter, sterben wir aus...

Aber ich möchte hier warnen: Nicht alles läßt sich mit Evolution erklären und auch wenn manche Erklärungen verlockend und einleuchtend klingen sind sie nicht sehr wissenschaftlich, wenn man sie nicht überprüfen kann.

Ich persönlich denke, das wir viele Mechanismen im Gehirn haben, die wirklich einen evolutiven Vorteil verschaffen: zum Beispiel die Absicht anderer erkennen zu können oder uns als Familie zusammengehörig zu fühlen. Religion scheint in diesen Systemen zu parasitieren, indem sie z.B. Dingen hinter denen keine Absicht steckt eine zuspricht und einen "Gottvater" der immer für dich da ist, sogar nach deinem Tod anbietet. Es ist also gut möglich, daß diese Ideen nur ausnutzen was mal zum überleben aus anderen Gründen wichtig war...

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Kommentar von mulano
28.02.2017, 22:31

Ich könnte mir vorstellen, daß es in Zukunft wichtig wird. Je besser,
weitreichender, gewaltiger unsere Waffen werden, desto wichtiger wird
es, nicht die Verantwortung an irgend welche imaginären Freunde
abzugeben und sich in deren Namen zu töten. Tun wir das weiter, sterben
wir aus...

Wenn man es sieht...
Doch könnte man auch sagen das Religion das Zusammenleben friedlicher gestaltet. Die großen Religionen verbieten eigentlich das töten. Nur weil ein paar Fanatiker meinen sie müssten im Namen Gottes töten sollte man das nicht auf alle anderen Gläubigen übertragen. Die sind nämlich meist sehr interessiert daran den Frieden aufrecht zu erhalten.

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Die Evolution "erfindet" überhaupt nichts, denn sie ist kein sentinentes Wesen. Das Wort beschreibt nur den Vorgang der natürlichen Entwicklung.

Religionen sind nichts weiter als Instanzen welche die Abergläubigkeit der Menschen ausnutzen um Profit zu machen.

Nicht an die Evolution zu glauben, ist als würdest du nicht an Steine glauben. Sie ist unumstößlich bewiesen und solange kein Beweis ihrer Falschheit auftaucht, wird sie das auch bleiben.

Und nur Urknallgegner sprechen von "Entstehung aus dem Nichts und ohne Grund", denn das ist ein rein religöses Prinzip.

Immerhin verbreiten Religionen den Mythos aus dem Nichts sei ohne jeglichen Grund und ohne Ursache ein ausserirdischer kosmischer Zauberer entstanden, der, wieder ohne Grund und aus reiner Willkür einfach so die Erde und das Universum geschaffen hätte.

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Ich glaube zwar nicht an die Evolution...

oder dass die Erde eine Kugel ist oder man Sauerstoff zum Atmen braucht oder der Mond existiert....

und die abstrusen Theorien der Weltentstehung aus dem Nichts

was daher kommt, dass man dafür Bildung braucht statt Märchen - ok, letztere sind einfacher zu merken, ersteres eher kompliziert, das schnallt nicht jeder.

Ich meine die Evolution hat die Religion doch nicht umsonst "erfunden"?

Hat sie ja auch nicht, denn die Evolution erfindet gar nichts.

Die Evolution ist eine Beschreibung eines Prozesses, keines kosmischen Phantoms wie Götter oder Engelsdinger. Für einfacher Strukturierte, die Evolution ist das Rezept, nicht der Bäcker. Ein Rezept erfindet auch nichts, Menschen erfinden Dinge, wie z.B. Götter.

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Kommentar von mulano
28.02.2017, 22:12

Für einfacher Strukturierte, die Evolution ist das Rezept, nicht der Bäcker.

Danke, dass du das für Menschen mit schlichtem Geist in einfach verständliche Worte gefasst hast. Jetzt habe ich es auch begriffen. ^^

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Wieso fragst du überhaupt, wenn du nicht an die Evolution glaubst?
Und überhaupt hat der Atheismus wenig bis gar nichts mit Evolution zutun, dabei handelt es sich nämlich um Prozesse, die sich über Jahrmillionen hinziehen und bestimmte Merkmale herausbilden. Der Atheismus ist einfach eine Ansicht, der seit der Moderne immer mehr Leute folgen, da keinen Gott mehr brauchen, um sich die Welt zu erklären. Was natürlich nicht heißen muss, dass es keinen gibt. Das hat mit dem Fortschritt der Wissenschaft zutun, aber auch mit den heutigen Lebensumstände. In Ländern, wo es den Leuten schlechter geht, glauben meist auch mehr an Gott.

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Der Atheismus ist eine Glaubensrichtung wie jede andere auch.

Insofern hat er weder Vorteile noch Nachteile (höchstens den Vorteil, dass Atheisten keine Kirchensteuer bezahlen).

Letztlich aber muss der Glaube, zu dem du dich bekennst, sich aus dem ergeben, was du selbst als wahr und richtig zu erfühlen glaubst.

Evolution und Atheismus haben rein gar nichts miteinander zu tun. Lies dazu 

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Grüß Dich mulano!

Nicht egal!

Der Atheismus ist der Aufklärung verpflichtet und fühlt sich aufgerufen, wenn er nicht nur dagegen ist (gemeint ist Religion), einen Weg zu weisen, der Philosophie, Wissenschaft und eigenes Erleben zusammen führt, wenn er gefragt wird. Diese Zusammenführung steht dabei unter der Kontrolle der Vernunft. Und letztere sagt, das es eben nicht egal ist, ob man die bisherigen Kenntnisse der Weltentstehung als abstrus empfindet.

Also, lass die Vernunft walten!

Wenn nicht, kannst Du nicht erwarten, ernst genommen zu werden. Und beschweren kannst Du Dich dann auch nicht darüber, weil das ja dann durch Dich verursacht wurde.

Aber da kann ich ein wenig helfen, das es so nicht passiert!

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Naja ob du dadran glaubst ändert nichts an der tatsache, dass die evolution stattfindet! Die evolution befasst sich mit der entwicklung des lebens, weltanschauungen sind kein teil der evolutionstheorie! Aber ok, du willst die vorteile des atheismus gegenüber dem theismus hören und wie beides entstanden ist! Meiner meinung nach gibt es religionen und den glauben, weil menschen die schwielen des alltags nicht ertragen können und sich eine parallele phantasierealität schaffen, die ihnen hoffnung gibt, sowas kennt man von drogenabhängigen! Gläubige wollen die realität nicht und sie haben angst vor ihr, sie können schläge und erniedrigung ertragen, aber sich mit der wirklichkeit abzufinden, dass können sie nicht, deswegen verfallen manche auch in starke trotzreaktionen, wenn man sie mit fakten konfrontiert, sowas kennt man auch zu gut von suchtkranken menschen! Der atheismus ist der versuch den normalzustand wieder herzustellen, d.h. Der zustand bevor man mit aberglauben vergiftet wurde und bietet den vorteil, dass ein mensch sich frei und unbeeinflusst sowie nüchtern entwickeln kann und die realität auch als solche wahrnimmt! Lg

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Kommentar von mulano
27.02.2017, 18:45

Die evolution befasst sich mit der entwicklung des lebens, weltanschauungen sind kein teil der evolutionstheorie!

Natürlich muss die Evolution auch Weltanschauungen erklären können, sonst wäre sie nicht komplett. Nur wer ein (soll jetzt keine Beleidigung sein) hochentwickeltes Gehirn besitz kann an übernatürliches Glauben. Diese Gehirnstrukturen sind wenn wir die Evolution als gegeben hinnehmen durch selbige entstanden.

Gläubige wollen die realität nicht und sie haben angst vor ihr, sie
können schläge und erniedrigung ertragen, aber sich mit der wirklichkeit
abzufinden, dass können sie nicht, deswegen verfallen manche auch in
starke trotzreaktionen, wenn man sie mit fakten konfrontiert, sowas
kennt man auch zu gut von suchtkranken menschen!

Wahrscheinlich ließe sich auch zwischen Atheisten und Drogenabhängigen einen Parallele finden, wenn man sich Zeit nimmt da mal nachzdenken. Fakt ist übrigends auch das die Entstehung von Leben noch nie beobachtet wurde und auch die Evolution stützt sich hauptsächlich auf Vermutungen.

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Kommentar von Lazybear
27.02.2017, 20:34

nein das muss die evolution nicht, genauso wie ein auto nicht fliegen muss, ein auto muss fahren, mehr nicht, kulturelle entwicklungen sind nicht teil biologischer entwicklung! die evolution erklärt auch nicht die entstehung des lebens, sondern die entwicklung von vorhandenem leben und das ist sehr wohl belegte tatsache! ich habe mir zeit genommen und kann zwischen suchtkranken und atheisten keine parallelen finden! lg

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Meine Güte, muss das Leben für Gläubige anstrengend sein. Da quälen sie sich andauernd mit Fragen, deren Antwort sie ohnehin nicht verstehen können, weil sie aus ihrem Gedankengefänfgnis heraus eine Welt ohne Gott überhaupt nicht andenken können.

Evolution hat überhaupt nichts "erfunden". Ihre Entdeckung ist auch nicht schuld am Entstehen des Atheismus (manche glauben ja, man müsste nur die Evolutionstheorie widerlegen, dann hätte man dem Atheismus den Boden entzogen). Aber Atheisten gab es schon lange bevor Darwin, es gibt sie seit Anfang der Menschheit. Die ersten Menschen waren Atheisten, sie mussten die Götter ja erst erfinden.

Man wird nicht Atheist aus der Überlegung heraus, ob es einen evolutionären Vorteil hat, oder weil man glaubt, Atheismus würde "gebraucht". Man wird Atheist, weil einem seine Vernunft keine Wahl lässt und einem die Fähigkeit aufdrängt, zwischen Legenden und glaubwürdigen Geschichten zu unterscheiden. So einfach ist das!

Wenn ich aber die Entwicklung der Gesellschaften betrachte, komme ich zum Schluss, dass Atheismus durchaus einen Vorteil hat: seit die Gesellschaft in grossen Teilen der Welt das Joch der Religionen abgeworfen hat (und das ist noch keine 200 Jahre her), ist sie rasant vorangeschritten. Damit meine ich nicht nur die Wissenschaft, sondern - noch wichtiger - die Entwicklung zu einer menschlicheren Gesellschaft. In den Teilen der Welt, die dieses Joch noch nicht abgeschüttelt haben, herrscht noch immer Unterdrückung und Gewalt.

Ob ein glückliches Leben einen evolutionären Vorteil hat? Ist mir egal, ich bevorzuge es auf jeden Fall.

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Kommentar von mulano
27.02.2017, 19:46

Wenn ich aber die Entwicklung der Gesellschaften betrachte, komme ich zum Schluss, dass Atheismus durchaus einen Vorteil hat

Vor allem sehr viele Nachteile. Zunehmende Gewalt, Unmoral, Materialismus, Hedonismus, Drogenmissbrauch, Gotteslästerung,...

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Evolution erfindet nicht, genausoweing wie Geschichte oder Kultur oder Medizin etwas erfindet. Evolution ist keine Wesenheit. Erfinden tun Lebewesen.

Einen evolutionären Vorteil von Atheismus sehe ich nicht. Evtl. haben Religionen einen Vorteil, denn die sind hirarchisch aufgebaut, und damit lassen sich viele Menschen besser steuern, um etwa eine Krieg gegen andere zu führen.

Ich glaube zwar nicht an die Evolution und die abstrusen Theorien der Weltentstehung aus dem Nichts und ohne Grund

Diese abstrusen Theorien werden gewöhnlich von Gläubigen behauptet, dass Atheisten diesen anhängen würden. Aber dies wurde auch dir schon 100x erklärt, nur du bringst immer wieder den gleichen Schmarrn.

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Die Evolution ist die unwillkürliche biologische Entwicklung. Der Mensch hat sich dieser Evolution insofern entzogen, dass er mit Willen und Verstand die Natur beherrscht. Ungeachtet des Widerspruches von Verstand und Religion sind Ausübungen religiöser Kulte Verstandestätigkeiten und keinesfalls Elemente der Evolution.

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Es gibt ziemlich viel im Leben, gerade wenn man nicht in einer modernen Gesellschaft lebt, das über die Grenzen der eigenen psychischen Belastbarkeit hinausgeht. Wenn die Liebsten einfach so sterben, wenn Kinder sterben, wenn man nichts zu essen hat, weil das Wetter nicht mitgemacht hat, wenn man sich verletzt und es gibt nichtmal was gegen die Schmerzen...

Glaube ist (unter anderem) ein psychologisches Werkzeug, um mit solchen Dingen klarzukommen. Den meisten Menschen in solchen extremen Situationen hilft es, wenn da noch "mehr" ist, wenn der Tod nicht das Ende ist, wenn Leid nicht einfach Zufall ist, sondern irgendeinem höheren Zweck dient.

Atheismus ist meines Wissens nie in einem "Evolutionskontext" untersucht worden, das wäre auch kaum sinnvoll möglich. Dass sich Religion aber an vielen Orten auf der Welt entwickelt hat, dass es selbst in isolierten Ureinwohnergesellschaften irgendeine Form von Glaube gibt, das legt den Schluss nahe, dass Spiritualität einen Vorteil bietet; gleich ob als Anker in der Not, oder als Ersatz für ein "richtiges" Rechtssystem, oder als sozialer Kitt, oder etwas anderes, oder alles zusammen.

Und wenn es aufs Sterben zugeht, wenn es um Leben geht, wenn das Leben Menschen überfordert, dann entdecken viele doch wieder eine Form von Spiritualität, ob nun christlich, buddhistisch, oder esoterische Bauernfängerei...

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Kommentar von mulano
27.02.2017, 18:19

Wenn der Glaube so viele Vorteile bietet warum braucht man dann noch den Atheismus, der ist für ein glückliches Leben dann doch eher kontraproduktiv?

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Atheisten, so wir wir sie heuute kennen sind erst mit der Aufklärung entstanden.  Aus dieser Philosophie entstanden moderne Wissenschaft, Medizin,  Physik etc. 

Durch Medizin, zb Impfen wurden Millionen Menschen gerettet.  Das gesamte Bevölkerungswachstum und gestiegene Lebenserwartung geht auf darauf zurück.   

Religion bringt dich in den Himmel, Wissenschaft auf den Mond.  

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Bis auf den Menschen kamen und kommen alle Spezies, die es je gab und gibt, ohne Religion aus. Die Vorstellungen von höheren Wesen ist wohl dem hohen menschlichen Planungs- und Abstraktionsvermögen geschuldet. Schwer behinderte Menschen haben keine religiösen Vorstellungen, weil die nötigen höheren Hirnfunktionen fehlen. Bei ihnen stehen Grundbedürfnisse wie Nahrung und persönliche Hygiene im Vordergrund. Aber es ist nicht sicher, ob Religion "nur" ein evolutionärer Nebeneffekt ist oder sich funktionell verselbstständigt hat, z. B. als sozialer Kitt. 

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Und schon wieder ein nerviger Kretionisten-Post. 

Egal. Richard Dawkins, mein Lieblingsevolutionsbiologe, erklärt die Entstehung von Religion als Nebenprodukt von etwas, dass evolutionär einen Vorteil bringt: Dem nicht hintefragten Glauben Kinder am das was ihre Eltern sagen. Ist ja klar, wenn die Eltern sagen "Schwimm nicht im Krokodilsteich" ist es vorteilhaft für das Kind, dies zu glauben. Leider entstanden dann als Nebenprodukt religiöse Gedanken, die auch ohne sie zu hinterfragen geglaubt wurden. 

PS: Wenn dich die Evolutionstheorie nicht überzeugt hat, kennst du sie nicht gut genug!

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Der Atheismus hat den Vorteil, dass er sich, im Gegensatz zu Religionen, der menschlichen Intelligenz bedient.
Wir würden immer noch im Mittelalter Leben wenn wir alles glauben würden, was jemand von irgendner Kanzel runterbrüllt und nichts infrage stellen würden.

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Kommentar von mulano
27.02.2017, 18:16

Der Atheismus hat den Vorteil, dass er sich, im Gegensatz zu Religionen, der menschlichen Intelligenz bedient. 

Die Religion bedient sich auch der Intelligenz und ruft zur Forschung auf so heißt es in 1. Thessalonicher 5, 21 "prüfet aber alles..."

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Atheismus ist kulturell, genau wie Religionen. In der biologischen Evolution ist es daher nicht wichtig, welche evolutionären Vorteile Atheismus selbst bringt, sondern welche evolutionären Vorteile ein menschliches Gehirn bringt, welches so beschaffen ist, dass es manchmal zu Atheismus führt.

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Ich meine die Evolution hat die Religion doch nicht umsonst "erfunden"?

Erstmal hat die Evolution garnichts "erfunden".

Wir nennen den Prozess den Arten durchlaufen haben der sie an ihre Umgebung angepasst hat "Evolution" , die Evolution kann nicht denken , sie kann nichts fühlen und sie kann nichts erfinden sie ist ein von Menschen bennantes Phänomen.


Ich glaube zwar nicht an die Evolution und die abstrusen Theorien der Weltentstehung aus dem Nichts und ohne Grund, aber egal.

Nein du setzt für das "Nichts" bloß ein anderes Wort ein und meinst dann zu wissen wie es wirklich gelaufen ist.

Du hast allem anschein nach sowieso 0 Verständniss über die Thematiken über die du hir schreibst was dich ziemlich lächerlich erscheinen lässt.

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So jetzt zu deiner eigentlich Frage.

Religionen wurden in der Vergangenheit dazu benutzt um Menschen zu indoktrinieren und diese auf bestimmte Verhaltensweisen in bestimmten Situationen abzurichten.

Alles in allem sind Religionen aus dem Glauben hervorgetreten , um diesen Glauben in eine bestimmte Form zu Pressen und massenfähig zu machen.

Mit einem einheitlichen Glauben lassen sich Menschen nämlich fabelhaft kontrollieren wenn man ihnen von Geburt an das hinterfragen abgewöhnt und Wissen durch Glauben ersetzt.

Das was Menschen zu der damaligen Zeit so an Religionen faziniert hat und sie an diese gebunden hat waren in erster Linie die vermeintlichen antworten die diese Religionen auf eine vielzahl von Fragen geben konnte.

Wo kommen wir her ? Werden Blitze von Göttern auf uns geworfen um uns zu bestragen ? Was passiert nach dem Tod mit uns ?

Alle diese Fragen konnten Religionen nie richtig beantworten und haben die Antworten auf diese Fragen nur für den Bauernfang benutzt um die breite Masse von ungebildeten Menschen an sich zu binden.

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Um es jetzt langsam auf den Punkt zu bringen , Religionen und Evolution hängen nicht zusammen.

Religionen sind lediglich ein auswuchs von Gruppenzwang der den Sozialen Zusammenhang in Gruppen steigert , aber dafür sorgt dass sich die Menschen geistig limitieren.

Ob das jetzt von Vor oder Nachteil ist wird dir niemand genau sagen können , da da zuviele Faktoren mit reinspielen.

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Kommentar von mulano
28.02.2017, 19:59

Religionen wurden in der Vergangenheit dazu benutzt um Menschen zu
indoktrinieren und diese auf bestimmte Verhaltensweisen in bestimmten
Situationen abzurichten.



Alles in allem sind Religionen aus dem Glauben hervorgetreten , um
diesen Glauben in eine bestimmte Form zu Pressen und massenfähig zu
machen.



Mit einem einheitlichen Glauben lassen sich Menschen nämlich
fabelhaft kontrollieren wenn man ihnen von Geburt an das hinterfragen
abgewöhnt und Wissen durch Glauben ersetzt.

Gut erkannt, nur an deinem Fazit was du daraus ziehst musst du noch ein bisschen arbeiten. Geld wurde ursprünglich auch mal als Tauschmittel erfunden, wird aber zunehmend missbraucht um sich Poltiker,.. zu kaufen. Konzerne wirken bei der Gestezgebung mit, usw. Kannst mal das Buch "Der gekaufte Staat" von Sascha Adamek lesen.

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Keinen. Religion ist Folge der Verdrahtung im Gehirn nach teleologischen Begründungen zu suchen. Mit steigender Bildung gibt es jedoch andere Lösungsmöglichkeiten, Gott fällt somit raus.

Ob du an Evolution glaubst oder nicht ändert nichts an den Fakten.

Von Strom kriegst du auch eine gewischt, ob du dran glaubst oder nicht. Meiner bisherigen Erfahrung nach liegt die Kritik an der Evolution oftmals im erbärmlichen Wissen drüber begründet, also, kannst du Evolution korrekt erläutern wie es jemand kann der sich damit befasst hat?

Oder stammt dein "Wissen" aus wissenschaftsfernen Quellen?

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atheisten müssen die lebenskraft selber in sich finden, ,gläubige bekommen die durch ihre religion

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