Welchen deutschen Schriftsteller muss man in Deutsch lesen, sonst versteht man ihn nicht?

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3 Antworten

Also ich denke deine Frage zielt besonders auf Autoren, die einen sehr eigenen Sprachstil haben, so dass eine Übersetzung nicht genau wiedergibt, was sie aussagen wollten. Spontan fielen mir dazu Max Frisch ein, der sehr mit Sprache im Denken spielt, Kafka, der sehr eigen ist, aber auch Büchner, vorallem im Lenz, der absurde Bilder mit stechenden Beschreibungen kombiniert!

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Ich stellte in der vergangenen Zeit vermehrt fest, dass sich in den letzten Jahren die deutsche Sprache sehr stark verändert hat. Mir fällt es besonders bei den Kinderbüchern auf.

Es gibt ganz tolle Kinder- und Jungebücher von Erich Kästner. Leider verstehen heute viele Kinder seine Bücher nicht mehr. Das liegt zum Teil auch am Wortschatz. Ein Begriff wie "Schutzmann" sagt den jungen Menschen nichts mehr.

Um auf deine Frage zu kommen. Ich denke bei Fachbüchern für das Studium ist das wichtig. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass es viele Bücher nur im Original und nicht in Übersetzung gibt. Bei Quellenverweisen oder Verweisen kommt man möglicherweise an Grenzen, denn Deutsch ist eine sehr präzise Sprache und wortreich. Ich kann kein Italienisch. Aber bei der englischen Sprache fehlen mir oft entsprechende Vokabeln für die 1:1 Übersetzung und ich muss auf Beschreibungen ausweichen. Beispiele:  Durchzug, heimelich

Früher war es glaube ich auch üblicher im Orignal zu lesen. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, galt es damals als angemessen für das Mathestudium russische Werke zu kennen.


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Goethe`s Faust I und II .

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