welchen betrag darf der vermieter fordern, wenn er kopien der nebenkostenabrechnung zukommen lässt?

8 Antworten

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Pro Kopie sind 0,25 € angemessen.

Es ist immer zweckmäßig nur Kopien für die Positionen anzufordern, deren Betrag bestritten oder angezweifelt wird.

das stimmt - auch für den fall eines zukünftigen streitfalls - damit der streitwert nicht so hoch angesetzt wird für die prozesskosten.

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@fourxxx

Danke für den Zusatz, dabei ist mir dann noch eingefallen:

Wer Zweifel an einzelnen Forderungen einer Abrechnung hat, sollte auf jeden Fall die unbestritteten Kosten zahlen.

Für unbestrittene Kosten besteht kein Zurückbehaltungsrecht bei einer Nachforderung.

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Der Vermieter hat dem Mieter an dessen Wohnort die Einsichtnahme zu ermöglichen, wie ist sein Problem (über Hausverwaltung, Hausmeister). Macht er das nicht, gilt das als Verweigerung und damit ist die Nachzahlung in den strittigen Positionen nicht fällig. Damit entfällt das Problem Kosten für Kopien. Der Mieter hat dann das ausdrücklich jüngst vom BGH bekräftigte Recht, selbst die Originalrechnungsbelege zu fotografieren und damit danach ausreichend Zeit, die Richtigkeit zu überprüfen.

Das solltet ihr nicht bezahlen, der gute Mann hat nen Vogel.

25 - 30 c pro Kopie ist angemessen + ggf. Porto für den Brief. Teilt ihm das mit, gleichzeitig würde ich ihm schreiben (oder sagen), dass die Abrechnung nicht geprüft und daher auch nicht bezahlt werden kann, wenn ihm das lieber ist.

Ansonsten wisst ihr eventuell wieviel Kopien zu machen sind und könnt diese im voraus zahlen.

Wegen der Kautionsabzüge solltet ihr was unternehmen, wenn diese eurer Meinung nach unangemessen sind.

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