Welchen Anspruch habe ich nach 19 jähriger Tätigkeit in einer Firma durch meine krankheitliche Kündigung?

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2 Antworten

Leider sind deine Angaben hier nicht so ganz ausreichend, dass man eine konkrete Antwort geben kann.

Gib doch bitte detailliert an, wer wann was gemacht hat.

Besonders interessant ist natürlich, wie lange du nun krank warst, wann du Urlaub nehmen wolltest, wurde dir beantragter Urlaub nachweislich abgelehnt, was war mit Lohnfortzahlung und für welchen Zeitraum, etc.

Wenn ein Arbeitgeber Fehler besonders eines Arbeitnehmers findet, muss es sich hier noch lange nicht um Mobbing handeln. Ein Feedback zu Arbeitsquantität und -qualität ist durchaus auch in anderen Betrieben üblich und auch notwendig.

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Kommentar von eilenna123
09.12.2015, 15:33

Hallo Skychecker! Danke für dden Kommentar. Es begann in meiner Firma Anfang 2013 mit der für mich nervlichen Belastung an. Meine Kolleginnen und ich wurden Videoüberwacht, die Kassen manipuliert, Lohn nicht mehr auf das Konto ausgezahlt, sondern bar. Habe dies meinem Chef schriftlich mitgeteilt, dass ich nicht damit einverstanden bin. Ich arbeitete immer meine festen Tage 2xdie Woche und mußte mir meinen Lohn im Geschäft abholen. Mein Dispo wurde mir dadurch gekündigt, da es sich um kein Gehaltskonto mehr handelte. Ab 2014 eröffnete mir mein Chef, dass ich keinen U-Anspruch, sowie Lohnfortzlg. im Krankheitsfall mehr hätte. Mein Arbeitsvertrag wurde nicht geändert und ich habe nicht dafür unterschrieben. Daher hatte ich für 2014 keinen Urlaub beantragt und ab November bis Februar gab es keinen, da in dieser

Zeit das Weihnachtsgeschäft (Post), sowie Inventur vorrangig waren.

Im Februar war ich 3 Tage (wegen grippalen Infekt und fehlender Stimme) krankgeschrieben. Ich habe meine Bescheinigung und einen Auszug der gesetzlichen Bestimmungen der Firma übergeben.

Den Krankenstand bekam ich trotzdem nicht bezahlt (kämpfe heute noch). Den Urlaub für 2014 hätte ich bis März 2015 nicht nehmen können 1. da es hieß ich bekomme keinen, 2. zeitlich nicht mehr möglich. Auf meinen Stundenzetteln stand er aber als Guthaben bis dato drauf. Als ich in die Klinik mußte, habe ich meiner Chefin gesagt, dass ich am 2.6. noch arbeiten würde, da ich sonst keine Stunden zusammen hätte. Sie sagte ich solle auch am 1.6. für sie arbeiten, dann würden noch ein paar dazukommen. Am 3.6. ging ich dann in die Klinik, Grund: Erschöpfungsdepression. Ich bekam nach 6 Wochen meinen Lohn und da wurde mir ebenfalls ein Arbeitstag nicht bezahlt mit der Begründung, "ich hätte dich an diesem Tag nicht eingeteilt, da du sonst über die 450,--€ gekommen wärst." Wo ist da die Logik, warum mußte ich dann den einen Tag für sie arbeiten? Mein Chef bekam von der Knappschaft 80% der 6 Wochen zurückerstattet.  Am 15.7. verließ ich die Klinik und am 18.7. begann ich wieder mit der Arbeit. Mir wurde kurzfristig mitgeteilt, dass ich die Woche darauf zusätzlich für eine Kollegin einspringen müßte. Da ich an diesem Tag jedoch nicht arbeiten konnte (hatte schon einen Termin) und dies der Chefin und dem Chef mitteilte, legten sie mir dies als Arbeitsverweigerung aus. Ich bekam wieder meine Attacken und mein Arzt schrieb mich  krank. Am selben Tag las ich , dass die Firma....eine Aushilfe sucht. Ich teilte meinem Chef schriftlich mit, was der Grund sei und schickte ihm meine Kündigung zum 15.11.2015. Meine Abrechnung bekomme ich Ende Dezember (Urlaubsanspruch 2015). Soll ich vor das Arbeitsgericht?

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Du hast selbst gekündigt. Da besteht kein Anspruch auf einen etwaigen finanziellen Ausgleich.

Der Urlaub und die Entgeltfortzahlung kann allerdings nicht vom Chef gestrichen werden. Das ist eher gesetzlich geregelt und liegt nicht im Ermessen des Chefs.

Allerdings muß der Urlaub auch beantragt, genehmigt und genommen werden.

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Kommentar von eilenna123
09.12.2015, 15:53

Ja, ich habe nach 3-monatigem Krankenstand selbst gekündigt. Meine Arbeitstelle machte mich (unter Anderem) krank und ich bekam keine Leistungen, weder von der Krankenkasse als auch von meinem Chef, da ich bei meinem Mann mitversichert bin. Mein Körper streikte bei dem Gedanken, da wieder hingehen zu müssen. Ich habe mich in den 19 Jahren für die Firma zu stark engagiert auch in meiner Freizeit. Es wird einem nicht gedankt. Leider ist es so!

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