Welchen Anspruch auf Weihnachstgeld habe ich bei einem Arbeitgeberwechsel?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nach §20 hast Du bei einen Anspruch von 0 und bei B bestenfalls 2/12. Dieses Weihnachtsgeld ist eine "Treueprämie".

Das ist wohl leider in der Tat so - ich will es aber eigentlich nicht glauben.

Ich finde diese Regelungen aber echt ungerecht und ich frage mich einmal mehr, was die Arbeitnehmervertreter eigentlich bei den Verhandlungen zum TVÖD gemacht haben.

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@Paulsmuehle

Wie schon gesagt! Es ist eine Treueprämie. Und die muss halt auch an bestimmte Fristen gekoppelt sein!

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Im öffentlichen Dienst hat man früher den Weihnachtsgeldanspruch "mitgenommen". - Aber leider liegen meine Erfahrungen vor dem TVÖD. Wie es jetzt ist, kannst Du gewiß im Personalamt erfragen.

Hallo, betriebliche Sonderzahlungen sind normalerweise Tariflich vereinbart, so wie Uebrigens eine Menge Sachen, wie Urlaub wennes mehr als 15 wektage sind. Anspruch hast du auf solche Dinge nur wenn du als Gerwekschaftsangehoeriger in einem tariflich gebundenen Betrieb arbeitest, dann Gewerkschaft fragen. Ist eine Anforderung nicht erfuellt, muesstest du dich nach den Betriebsvereinbarungen erkundigen. Darueber sollte der Betriebsrat bescheid wissen. Jedenfalls sind solche Dinge nicht allgemein beatwortbar, das ist nach Betrieb, Tarifabschluss, Region und oft auch der Willkuer des Arbeitgebers unterschiedlich. Viel Glueck!

''wie Urlaub wennes mehr als 15 wektage sind''

  • Warum dass denn? Allein der gesetzliche Mindestanspruch sind ja schon 24 Werktage/Kalenderjahr.

''Anspruch hast du auf solche Dinge nur wenn du als Gerwekschaftsangehoeriger in einem tariflich gebundenen Betrieb arbeitest''

  • Auch das triffts nur zu einem Drittel. Anspruch auf Leistungen aus einem Tarifvertrag hat man auch, wenn es einzelvertraglich vereinbart ist oder wenn der Tarifvertrag allgemeinverbindlich ist.
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@bitmap

Hast dur Recht, sind jetzt 4 Wochen, da bin ich etwas hinterher. Danke fuer den Hinweis, bitmap ;-)

Zu zweitens: Ich weiss was du meinst, aber wir reden von zwei verschiedenen Dingen: Ein Tarifvertrag gilt als solcher zwischen den abschliessenden Parteien, und das sind Gewerkschaft und Arbeitgeberverband, und somit deren Mitglieder. Wenn jemand eben diese Bestimmungeneinzelvertraglich regelt (oft der Fall) dann ergibt sich sein Recht eben aus diesem Einzelvertrag und nicht aus dem Tarifvertrag. Normalerweise werden Die tariflichen Vereinbarungen vom Arbeitgeber auf alle Beschaeftigten angewendedt, ob in der Gewerkschaft oder nicht. Warum? Wenn Gwerkschafter 6 Wochen und die anderen nur 4 Wochen Urlaub haetten waeren alle in der Gewerkschaft, oder? Das ist nicht das Interesse de Arbeitgebers. Also: das RECHT ist eines, die PRAXIS eine andere. Im allgemeinen gilt eben bei dieser Frage zu sehen, welche Rechtliche Grundlage fuer die betriebliche Sonderzahlung anzuwenden ist, da gehe ich von oben nach unten vor: Gesetzliche Bestimmungen, Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung, Einzelvertrag. (Aber das ist jetzt auch in Bezug auf die urspruengliche Frage irrelevant)

Also ich finde das hier ganz gut dargestellt: http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsgeld

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