Welchem Bildungsstand wird heute noch Anerkennung gezollt?

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3 Antworten

Für einige Berufe muss man studieren. Die bekommt kein Real- oder Hauptschüler. Ich hätte z.B. ungern einen Arzt, der nicht Medizin studiert hat.

Man sollte nicht studieren, um zu studieren, sondern um das dort aufgenommene Wissen anschließend gut zu verwenden. Studenten zeichnen sich in der Regel dadurch aus, dass sie gut lernen können und mehr Wissen haben.

Fertige Studenten in Jobs, die auch Realschüler ausführen können, sind dort meist nicht besser als diese und so manch engagierte Realschüler überflügeln Abiturienten, die sich zurücklehnen und glauben, sie können schon alles.

Also: Abitur, Studium - das ist ein guter Start. Wer dann aber aufhört sich reinzuhängen, der wird es nicht weit bringen. Studenten meinen, das Lernen hört im Job auf, haben die falsche Einstellung.

Darum ist die charakterliche Einstellung wichtiger, als das Studium. Wer beides hat, ist ganz klar im Vorteil.

Ein Mindestmaß an Bildung ist Voraussetzung, um anerkennenswerte Leistungen überhaupt erbringen zu können.

Bildungsabschlüsse sind Eintrittskarten in Berufe, zu denen man sonst keinen Zugang hätte.

Insofern bist Du mit Abitur und Bachelor auf dem richtigen Weg - aber noch nicht am Ziel angekommen. 

Den Anspruch "etwas Besonderes" zu sein, kann ein Abiturient angesichts von Abiturientenquoten an die 50% heute nicht mehr erheben. Das war vor zwei Generationen aber noch ganz anders.

Arzt, Bäcker, Konditor, Lotse, egal, wer seinen Beruf gerne und gut macht, bekommt meistens Anerkennung.

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