Welche Wissenschaft hat nichts mit Mathematik zu tun?

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13 Antworten

Also wenn man den Wissenschaftsbegriff von Aristoteles nimmt (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/28/Einteilung_der_Wissenschaft_bei_Aristoteles.doc.pdf), dann gehören
Ethik, Politik, Rhetorik, Handwerk, Dichtung, Medizin, Theologie, Ontologie, Zoologie, Botanik und Psychologie(?)
eher zu den unmathematischeren Disziplinen. Es ist also eher so, dass es kaum Wissenschaften gibt, bei denen höhere Mathematik notwendig ist.

Notwendig ist sie bei Arithmetik, Geometrie, philosophische Grundlagen (oder besitzt zumindest Gemeinsamkeiten), Kosmologie, Meteorologie, Astronomie, Logik (oder besitzt zumindest Gemeinsamkeiten). Hinzu kommen die neueren Disziplinen wie Technik und Wirtschaft.

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Ja, z.B. Sprach-, Literatur- und Theaterwissenschaften, Geschichte, Theologie, Philosophie (ohne Grenzbereich formale Logik), Politologie (ohne Empirie). Auch Juristen kommen gewöhnlich (außer Wirtschaftsrecht) ohne Mathematik aus. Allerdings werden die gelegentlich im Alltag im Kopfrechnen gefordert. Außerdem werden sich bei der Juristerei Leute schwer tun bei der Formalisierung sozialer Sachverhalte, wenn sie schon mit der Mathematik auf Kriegsfuß stehen. Die gedanklichen Verknüpfungen (Aussagenlogik, Subjekt- und Objektlogik) sind zum Teil der gleichen Art wie in der Mathematik.

  • Rechnen können musst du schon für deinen Alltag (Kassenzettel nachprüfen, Lohnsteuerjahresausgleich, ...)
  • Mathematik fängt erst an, wo Rechnen aufhört (Genauso, wie einer, der Steine kloppt, noch lange kein Bildhauer ist).
  • Ja, man kann sich Mathe-freie Nischen suchen.
  • Aber: Selbst in der Kunst muss man zB wissen, was ein Fluchtpunkt ist, was Zentral- bzw Parallelprojektion ist.

ein gewisses Mindestmaß an Mathematik sollte man in jedem Falle haben, sprich: zum lösen von alltäglichen Problemen.

Ansonsten kommt man vllt in manchen geisteswissenschaftlichen oder historischen Bereichen ohne großartig Mathematik aus; in vielem Bereichen geht es jedoch auch um Statistiken - da ist das dann natürlich wiederum erforderlich (wobei das ja nur ein Teil der Mathematik ist)

Wenn "Mathematik" - siehe Wikipedia! - "Kunst des Lernens" bedeutet, dann hat, weil Wissenschaft immer mit Lernen zu tun hat, jede (seriöse) Wissenschaft mit Mathematik zu tun! - Im übrigen setzt ja schon das Blättern in einem Buch voraus, dass man elementar mit Zahlen vertraut ist...

Studieren, also wissenschaftlich betreiben, kann man statt der Mathematik auch andere 'Fremdsprachen'. Und eine nicht zu unterschätzende Fremdsprache für Deutsche ist Deutsch. Daher gibt es zwar nicht nur exakte – mathematische – Wissenschaften, aber jede Wissenschaft ist streng und erfordert eine außergewöhnliche Anstrengung. Die nichtmathematischen Disziplinen wie Juristerei, Sprachen, Philosophie, Geschichte wollen ebenfalls hochdiszipliniert ausgeübt sein, so dass Studierende sich fragen können, ob ihnen letzten Endes die Mathematik vielleicht sogar mehr liegt als jede andere Wissenschaft. Ganz schön vertrackt sind sie alle, ohne Ausnahme, wenn man es ernst mit ihnen meint und nicht nur herumdilettieren will.

Theologie, Jura, Sprachen, Theater

( jedenfalls sind das Studiengänge, Wissenschaften sind das eigentlich nicht ... )

Übrigens ist es auch bei Mathematik egal, ob man rechnen kann oder nicht - dafür hat man ja Computer ... ( heute sind das Maschinen, früher waren das Büroangestellte die das Rechnen übernommen haben )

Mathematik gehört zu den Sprachen. Es ist die universelle Sprache.

Du kannst der Mathematik nicht aus dem Weg gehen, weder in der Musik, noch in der Geschichte, schon gar nicht in den Wissenschaften ... wenn es also deine Schwäche ist, dann baue zu den Zahlen eine emotionelle Bindung auf und mache es zu deiner Stärke.

Wenn du Probleme mit der Mathematik hast, dann vielleicht deshalb weil die Lehrer dieses Fach selbst nicht lieben und wenn man etwas nicht liebt oder keine Begeisterung dafür hat, dann kann man es auch nicht lehren. Deshalb kommt dieser Fach den meisten Menschen so langweilig und schwierig vor. Aber es ist wohl das interessanteste Gebiet überhaupt.

Ich empfehle dir, kaufe dir gute Bücher über die Mathematik, keine Schulbücher (die taugen nur was um die Frustration zu steigern, viele enthalten sogar jede Menge Fehler), sondern kaufe dir Bücher welche dein Appetit für die Mathematik anregen und dir zeigen was dahinter wirklich steckt. Investiere das Geld, es ist es auf jeden Fall Wert. Ich habe mir z.B. ein Buch über die vedische Mathematik gekauft, welches einem andere viel einfachere Wege zeigt zu rechnen. Das Buch hat mir geholfen größere Zahlen besser im Kopf auszurechnen und bestimmte Muster in den Zahlen schneller zu erkennen.

Ja, klar. Die Geisteswissenschaften: Philosophie, Theologie, Psychologie, Pädagogik, Soziologie, Sozialwissenschaften, Sprachen

Wobei in einigen davon mit Statistiken gearbeitet wird - dieser Bereich der Mathematik sollte man also beherschen bzw. bereit sein dahingehend zu lernen.

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Mathematik ist ein Werkzeug, und wenn du was mit wissenschaften studieren willst solltest du dieses zumindestens ansatzweise behrschen...

Ich war in Mathematik nie sonderlich gut. Das was man so in 12 Jahren Schule lernt, kann ich schon.

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@KaraKedi

Na herzlichen Glückwunsch... wie Kayo schon sagt : Statistik ist oftmals sehr wichtig, da geb ich ihn völlig Recht... Wenn du das hinbekommst solltest du mit solchen Wissenschaften wie sie hier angegeben sind kaum Probleme bekommen...

Ist ja auch keine Hexerei

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Geisteswissenschaften, Sprachwissenschaften

Die Sprachwissenschaft ;D

germanistik zum beispiel

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