Welche Wirkung hat die der Eröffnungsbeschluss des Insolvenzverfahrens auf die Gläubiger?

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2 Antworten

Drittschuldner sind alle die Leute, gegenüber denen du noch Forderungen hast (Kunden etc.). Drittschuldner sind keine Gläubiger aber die Gläubiger können diesen Drittschuldnern den GV schicken und die noch offene Rechnung kassieren lassen.

newcomer 13.03.2011, 11:58

Insolvenzverfahren [Bearbeiten]Die Entscheidung, über das Vermögen eines insolventen Schuldners das Insolvenzverfahren zu eröffnen, trifft das Amtsgericht durch einen Eröffnungsbeschluss (§ 27 InsO). Gegen die Entscheidung ist das Rechtsmittel der Sofortigen Beschwerde eröffnet.

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newcomer 13.03.2011, 11:59

Eröffnungsbeschluss [Bearbeiten]Liegen die Eröffnungsvoraussetzungen vor, beschließt das Gericht die Eröffnung des Insolvenzverfahrens und macht den Beschluss sofort bekannt (§ 30 Abs. 1 InsO). Im Eröffnungsbeschluss werden Schuldner und Insolvenzverwalter benannt. In der Regel nimmt der vorläufige Insolvenzverwalter die Stellung des endgültigen Insolvenzverwalters ein.

Die Gläubiger werden mit dem Beschluss zur Geltendmachung ihrer Forderungen und Sicherungsrechte innerhalb einer vorgegebenen Frist aufgefordert (§ 28 InsO). Weiterhin werden der Berichtstermin und der Prüfungstermin festgelegt.

Nach dem Erlass des Eröffnungsbeschlusses übernimmt der Rechtspfleger die Bearbeitung des gerichtlichen Verfahrens vom Insolvenzrichter, soweit dieser sich nicht ausnahmsweise die Zuständigkeit ganz oder teilweise selbst vorbehält.

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newcomer 13.03.2011, 11:59

Wirkungen der Eröffnung [Bearbeiten]Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens geht die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über die Insolvenzmasse auf den Insolvenzverwalter über (§ 80 Abs. 1 InsO), der das zur Masse gehörende Vermögen sofort in Besitz nimmt (§ 148 Abs. 1 InsO).

Einzelzwangsvollstreckungen in die Insolvenzmasse und in das sonstige Vermögen sind ab Verfahrenseröffnung unzulässig (§ 89 Abs. 1 InsO). Der Gläubigerwettlauf wird beendet. Ein Erwerb von Rechten an Gegenständen der Insolvenzmasse ist nicht mehr möglich (§ 91 Abs. 1 InsO). Darüber hinaus greift die so genannte Rückschlagsperre des § 88 InsO, nach der Sicherungen, die im letzten Monat vor Antragstellung durch Zwangsvollstreckung erlangt wurden, rückwirkend unwirksam werden, so dass sich die den Gläubigern zur Verfügung stehende Masse erhöht

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