Welche Weiterbildung/Studium in meinem Fall sinnvoll?

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5 Antworten

Mal 'ne andere Frage: was interessiert dich dennn? Gibt es etwas, wofür du 'brennst'? - Dann hättest du dein Studienfach. - Dann musst du wissen: was auch immer du studierst: außer dem rein fachlichen lernst du eine ganze Menge 'sonstiges', dass du in jedem Beruf anwenden kannst - Physiker als IT-Projektleiter bei einer großen Versicherung, abgebrochener Jurastudent als Experte für Betriebsysteme: zwei aus der Palette, die ich kennen lernte.

Klar: abgeschlossenes Studium 'punktet' (neben der Arbeit auch in Sachen 'Belastbarkeit'). Mache dir aber auch klar: du hast nicht nur 10! Jahre Berufserfahrung, du hast auch weitere Abschlüsse vozuweisen! Somit kannst du ... (die Liste kennst du besser als ich ;-) ). Vor allem aber kannst du noch was: dich einarbeiten, noch fehlende Kenntnisse erwerben - und worauf es dabei ankommt, weißt du! Schaffe dir Klarheit über die Qualitäten, die du hast! - Gelegentlich hatte ich ja 'wissenschaftliche' Begleitung, von einem Herrn Dr. (benötigt von dem, der wissenschaftlich - also an der Uni - arbeiten will; meine 'Ehrfurcht' hält sich da sehr in Grenzen). Die testete ich dann mit der Bemerkung, es gebe eine Art von Dummheit, die mit den alkademischen Graden zunimmt. Konnte er herzhaft darüber lachen: OK. War er beleidigt - wusste ich, wovon ich ihn fern hielt ..

Was du nicht studieren kannst, ist wacher Verstand, Beobachtungsgabe, selbständiges Denken (also an gebahnten Strukturen und Mustern auch vorbei), Haltung. - Wie kriegst du ein Top-Team für ein Projekt? - OK: eine Voraussetzung erfüllt jede(r): fachlich geeignet - erfüllt die Anforderungen (von 'Goldrändern' - dies 'nice to have' - reden wir hier nicht). Die nächste Bedingung: so verschieden wie nur möglich! - Fängt mit Männern und Frauen an: je zur Hälfte. Next das Alter: vom Berufsanfänger bis zum fast-Rentner (für's Projekt sollte es noch reichen). Falls verschiedene kulturelle Hintergründe zu haben sind: nehmen wir mit Begeisterung (sofern die Projektsprache beherrscht ist - na, gibt auch Ausnahmen). Dann braucht's noch wen, der ihre Stärken heraus kitzelt, sie auf das Ziel hin motiviert (über jede Unterstützung in diese Richtung glücklich), sie zu Freund(inn(en zusammen schweißt - wo der Projektleiter (nur als Funktion verstanden, der 'Obertänzer' richtet nur Schaden an) das alleine nicht kann, braucht's halt noch den guten Moderator. Ideal: einen, der noch 'Selbstorganisation' vermitteln kann (wer immer nach seinem Bilde formen will - beschneidet).

Was dazu an Kenntnissen hilfreich ist? - Mathematisch-naturwissenschaftliches Verständnis, braucht man für DV-Programme. Psychologie: für den Umgang mit Mitarbeitern / Kollegen. Soziologie passt auch: begasst sich u.a. mit 'Orgnisationen': nur wenig abstrahiert passt das auf DV-Programme, die ja Komplexe sind, also auch 'organisiert' (im Übrigen ist jedes Unternehmen - in dem ein Projekt stattfindet - eine Organisation). Eine Auswahl; fundierte Grundkenntnisse reichen (für den, der selber denken kann).

Noch was: mache dir klar, was deine Schlüsselqualifikationen sind. - Beispiel: ich mache ein Praktikum in einem Unternehmen, das mit Adabas / Natural arbeitete; beides kannte ich noch nicht, hätte es gerne kennen gelernt. Reaktion: in den 3 Wochen keine Chance .. OK: was ich testen sollte, war noch nicht fertig - und ich kriegte zugriff auf die Unterlagen zu Adabas / Natural - klimperte nach ein paar Tagen herum (so die Richtung kleines Programm). 2te Woche: was ich testen sollte immer noch nicht fertig - aber ich kriegte eine Programmieraufgabe, Natural. Großes Erstaunen, als die fertig war: die arbeiteten mich Fachhochschulabsolventen, schickten die zu einem Programmierehrgang. Dann kriegten die noch ein paar Wochen bis Monate zum Üben, bis sie endlich zum Progrmmieren kamen ... Der Hintergrund war gaanz einfach: die Programmiersprache liefert die Vokabeln, Programmierung umfasst aber auch 'Konzept' (für den Umgang mit komplexen zusammen hängenden Programmen hatte ich so 1 Jahr gebraucht): Programmieren konnte ich, miusste nur noch quasi die 'Vokabeln' lernen (die ich auch nachschlagen konnte). Mal wieder typisch: die 'Fach'leute kannten diesen einfachen Unterschied nicht ..

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Hallo!

Ich würde dir eigentlich fast ein Fernstudium empfehlen - da musst du nicht zwangsläufig ein Abi haben, sondern kannst auch schon durch deinen "Meister" studieren und bist nebenbei trotzdem noch berufstätig - sofern das was für dich ist.

Da solltest du dich mal bei Fern-Unis wie der SGD, ILS oder ähnliches informieren.

Allerdings solltest du dort darauf achten, dass der Abschluss IHK-zertifiziert ist und nicht nur durch die jeweilige Uni ... das dauert zwar ein paar Monate länger, kann sich aber später beim Gehalt ganz schön bemerkbar machen ;o)

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Hallo FRAD80,

an der Wilhelm Büchner Hochschule besteht, die Möglichkeit, dass Sie ein Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik aufnehmen, wenn Sie die nachfolgenden Zulassungsvoraussetzungen erfüllen:

Auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife besteht die Möglichkeit des Studiums unter dem Stichwort „Hochschulzugang für Beruflich Qualifizierte“.

Voraussetzungen sind: ein staatlich anerkannter berufsqualifizierender Abschluss (Ihre Ausbildung zum Industriekaufmann), anschließend mindestens 2-jährige hauptberufliche Berufstätigkeit bei Anmeldung zum Studium (3-jährige Berufstätigkeit bei Anmeldung zur Hochschulzugangsprüfung = HZP) und qualifizierte Weiterbildung.

Wenn Sie sich hinsichtlich Ihrer Möglichkeiten nicht ganz sicher sind, können Sie uns gerne Ihre Unterlagen zur Überprüfung zusenden (beratung@wb-fernstudium.de).

Im Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik ist auch das Modul "Wissenschaftliches Arbeiten, Organisation und Projektmanagement" enthalten, so dass Sie auch für Managementaufgaben fit gemacht werden.

Nähere Informationen zu dem Studiengang können Sie auf unserer Website: www.wb-fernstudium.de finden. Gerne können Sie hier auch kostenlos unser Studienhandbuch anfordern.

Viele Grüße

Markus Gottschalk vom Studien- und Prüfungsservice

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Auf der Seite berufsbegleitend-studieren.de findest du jede Menge Infos und Studiengänge, die du neben deinem Beruf studieren kannst. Sei es im Abendstudium oder als Fernstudium. Wobei ich erste Möglichkeit besser finde, da du so Kontakt zu anderen Studenten und den Dozenten hast.

Entscheidest du dich noch für eine Weiterbildung, solltest du darauf achten, dass die Fortbildung staatlich anerkannt ist.In deinem Fall ist eigentlich nur ein Studienabschluss sinnvoll. An manchen Fortbildungsinstitutionen kann man sogar mit dem IHK-Abschluss gleich zum Master zugelassen werden. Dann brauchst du nicht mal einen Bachelor.

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  1. Meister mit Erfahrung ist vergleichbar mit FH.
  2. Überprüfe deine Studienberechtigung. Reicht das, was du hast oder musst du Fachabi/ Abi haben?
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FRAD80 27.03.2013, 23:50

Die Voraussetzungen würde ich erfüllen. Berufsbegleitend studieren wäre also möglich, sofern dies meinen Hauptberuf nicht beeinflusst im Tagesgeschäft

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SGD 03.04.2013, 09:50
@FRAD80

Bei dem Studium an der Wihelm Büchner Hochschule sind maximal 5-7 Tage an Präsenzveranstaltungen im halben Jahr einzuplanen. Zu jeder Veranstaltung stehen mehrere Termine im Jahr zur Auswahl. Unser flexibles Leistungssemestersystem ermöglicht Ihnen, dass Sie selbst bestimmen können, wann Sie welche Prüfungsleistung ablegen. In der Woche sind circa 15-20 Stunden an Lernaufwand einzuplanen, so dass Ihr Berufstätigkeit nicht eingeschränkt sein sollte.

Viele Grüße Markus Gottschalk vom Studien- und Prüfungsservice

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