Welche Vorteile / Nachteile hat Linux gegenüber Windows?

6 Antworten

Wenn ein neure Rechnerkauf ansteht, kaufe ich mir seit 8 Jahren jeweils einen Dualboot Rechner von einem Händler unter "Linux Shop", meist IXSOFT.de so kann ich Linux und Windows wahlweise nutzen. 

Das empfehle ich jedem dringlich der sicher surfen möchte, kostenfrei Office als Vollversion nutzen möchte, oder DVD-Spielfilme gerne guckt ohne etwas nachzukaufen oder nachinstallieren muss - das alles bietet nur Linux (Mint).

Ich kenne einige Rechnernutzer, die mit einem Dualboot Rechner angefangen haben, final aber ausschließlich nur noch Linux starten.

Den AppShop bei Linux sollte sich jeder mal anschauen, das toppt alles.

Bei Linux wird kein Virenscanner benötigt (sagt BSI).

Die Bedienung (auch Installation/Dualboot Installation) ist kinderleicht.

Treiberinstallationen wie bei Win werden nicht benötigt, das macht Linux für uns.

Alle die Nutzereinschränkungen die in der MS EULA vorgesehen sind, gelten nur bei Windows, Linux kennt durch die GPL-Lizenz keinerlei Einschränkungen.

Auf meine neu zusammengestellten Rechner installiere ich nur Linux, da ich nicht zum Spielen gezwungen bin. Es ist alles da, was ich brauche. Im AppShop sind noch einige 10000 weitere kostenfreie Programmpakete aus allen Themengebieten für mich bereitgelegt - ein Klick genügt, schon ist es lokal installiert und linux-typisch ohne Neustart direkt nutzbar.

Jeder darf Linux kostenlos herunterladen, brenne, live nutzen oder installieren und so dauerhaft kostenfrei nutzen.

Probiert es einfach mal aus, das geht ganz einfach.

Bei YouTube gibt es viele Informmationen dazu.

Dieses Beispiel ist zwar viele Jahre alt, aber ich denke ein gutes Beispiel. Zu Zeiten von NT war es ein richtiges Abenteuer einen Server aufzusetzen. Mit Linux war das möglich, auf ner Floppy. Du liest richtig. Der Server funktionierte ohne auf der Festplatte instaliert zu sein. Der Linux Server lief von der Floppy aus. Leider bin ich auch einer von den bequemen Menschen. Ich liebe nun mal diese faulheitfördernde Kompatibilität von Windows. Auch wenn ich die Windowsprogramierer manchmal auf den Mond schießen möchte.

Mein Commodore 64 hatte das Betriebssystem auf dem ROM, also war er sogar noch besser, damit sparrte man eine ganze Floppy und konnte das Teil sogar an den Fernseher anschliessen...Hat noch jemand einen? Vielleicht kann ich dann meine 4 HP-Server abschalten...:-)

0

Frisst nicht so viele Ressourcen wie Windows, kostet nichts und man unterstützt nicht den $Billy. Dazu gibt es viel Software aus allen möglichen Bereichen umsonst. Ebenso eine grosse Community, die gerne hilft, wenn es Probleme gibt.

Die Windows-Spiele sind - wenn überhaupt - nur mit Mühe unter Linux zum Laufen zu bringen. Dafür ist Linux sicherer, vielfältiger und kostenlos.

Inwiefern vielfältiger?

0
@ManOnTheMoon

Du kannst Dir alles selber zusammenbasteln (LFS, Gentoo), oder etwas komplett fertiges nehmen (Debian, Suse, Ubuntu, Mint). Je nachdem, ob Du es bloß benutzen, oder auch verstehen willst. Bei Windows musst Du nehmen, was Du obendrein bezahlen musst.

0

Linux eignet sich excellent als OS fuer Netbooks, hierfuer gibt es spezielle Distributionen, die die relativ kleine Oberflaeche optimal ausnutzen und auch mit den begrenzten REsourcen dieser Maschinen besser zurechtkommen.

Wenn man auf Dinge wie Spiele keinen grossen WErt legt (es gibt aber recht gute Spiele auch fuer Linux), kein MS Office benoetigt und keine besonderen Anforderungen an Anwendungen wie Photo, Video oder Audio-Bearbeitung stellt, wird man mit einer Standard Distribution wie Suse oder Ubuntu sicher gut fahren. Fehlende Programme bekommt man kostenlos auf Linux-Seiten, wo man auch die elementaren Dinge ueber Installation e.t.c. herausbekommt. Anwenderfreundlicher ist Linux sicher nicht, im Gegenteil der eingefleischte Windows-User wird sich erstmal umstellen muessen und teilweise sind die Einstellungen und Installationen von Zusatzpacketen kein Kinderspiel...

Linux lohnt sich nicht fuer Leute, die ein sehr breites Anwendungsprofil haben. Heute ein 3D-Shooter, dann RAW-Kameradateien aufbereiten, Blue-Ray Filme gucken und nebenbei ein komplexes WLAN mit angeschlossenen NAV und Mediaserver zu betreiben, ist mit Linux auch nicht annaehernd zu erreichen. Hier spielt Windows seinen groessten Vorteil aus, naemlich eines der vielseitigsten OS zu sein, ohne auf spezielle Erweiterungen angewiesen zu sein. Windows bietet ab Werk die beste Vorraussetzung um saemtliche, moegliche Softw- und Hardware zu betreiben, zudem ist die Installation in aller Regel ein Kinderspiel. Weiterhin ist anzunehmen, dass man relativ leicht Unterstuetzung in Foren oder in der Nachbarschaft findet, da praktisch jeder Computer-Benutzer etwas von Windows versteht, bei Linux oder auch Apple ist die Zahl der Anwender ebend sehr gering...

Generell sollte man Linux ausprobieren, da man es bereits mit einer Live-CD - also ohne Installtion und Veraenderung des bestehenden Systems - ausfuehrlich testen kann. Es gibt ganz nebenbei ganz erstaunliche Anwendungen fuer Linux, wie z.B. virtuelle PBX, Alarm- und Ueberwachungssyteme oder kostenlose Kommunikationsplatformen, die in der Leistung Windows Apps nur unwesentlich nachstehen. Generell wuerde ich Linux eher den erfahrerenen Anwendern empfehlen, denn der optimale Betrieb erfordert schon etwas mehr Kenntnisse, vor allem wenn das System mal Probleme bereitet oder ungewoehnliche Hardware verwendet wird...

Ja, ganz nette und ausführliche Antwort. Aber: 1. Linux eignet sich nicht nur für Netbooks besser als Windows. 2. Man kann auch mit Standard-Distributionen besondere Anforderungen erfüllen. 3. Fehlende Programme gibt es meistens eher im Distri-Repo, als auf irgendwelchen Seiten. 4. Linux lohnt sich sehr wohl für Leute, die ein sehr breites Anwendungsprofil haben. 5. Die von dir angesprochenen Dinge sind sehr wohl mit Linux zu erreichen (ich z.b. habe alle diese Sachen, abgesehen von RAW-Kameradateien und dem NAV-Server, im Gebrauch :D ). 6. Windows als vielseitigstes OS? - Ansichtssache. 7. Sämtliche Hard- und Software? Hast du schon mal versucht, unter Windows einen anderen Fenstermanager als explorer.exe zu installieren? 8. Die Anzahl der Linux-Nutzer ist keineswegs gering, sondern in Europa im Vergleich zu Windows weniger verbreitet.

Soll jetzt keine Kritik sein - wie gesagt, sehr schöner Artikel ;-D

1
@Superanonym

Wenn Du Dich an Linux gewoehnt hast ist es sehr brauchbar, wie gesagt die Anforderung spielt schon eine grosse Rolle. Mit Office sind halt einige Sachen besser geloest, vor allem wenn - auch hier - an den Einsatz von Office seit Jahren gewoehnt ist. Sachen wie Photoshop kann man nur schwer mit Gimp vergleichen, obwohl das Teil sehr gut ist. Ich kann sicher das meiste hier im Hause auf Linux umstellen, nur kann das nicht jeder...

Das mit dem Fenstermanager ist nicht mit Linux zu vergleichen, da ich dort z.B. die Auswahl zwischen Gnome und KDE habe. Bei Win7 brauche ich sicher keine Alternative, fuer XP gibt es diverse Erweiterungen, die z.T. sicher nicht unproblematisch sind. Die Verbreitung ist duenn, aber fuer ein System das praktisch nicht beworben wird geradezu erstaunlich. Im Profi-Bereich ist Linux fuer mich viel interessanter, wenn ich an Asterix (die virtuelle PBX) oder die Exchange Alternative denke, ganz nebenbei sind die Linux-Rettungs CDs oft die letzte Alternative um voellig verhunzte Windows PCs wiederzubeleben. Ich mache das beruflich und kenne Linux noch aus den guten alten Unix Zeiten...

0

Was möchtest Du wissen?