Welche Vorteile haben Kinder?

9 Antworten

Oh ja, ich kenne das sehr gut - aber es liegt nicht an den Kindern, sondern an den Eltern - die Kinder können nichts dafür, wenn sie nervig oder unerträglich sind - projeziere Deine Abneigung lieber gegen die Eltern - kein Kind ist nervig oder unerträglich geboren.

Also wenn du wirklich sagst du HASST Kinder dann ist das nicht der richtige Beruf. Eigentlich kann man nicht sagen das & das ist ein Vorteil & dies & das ist ein Nachteil bei Kindern. Für jeden ist es anders was das schöne an Kindern ist. Ich persönlich find es einfach großartig wenn ich Kinder lachen sehe .

Ich denke das Wort "Hass" wird hier etwas übertrieben sein. Aber dennoch finde ich die Frage durch und durch berechtigt. Entfernen wir uns für eine halbwegs objektive Beantwortung kurz aus der benebelnden Hormonpfütze, welche uns Eltern täglich umspült und versuchen diese Frage vernunftorientiert anzugehen. Argumente wie "goldiges Lachen" oder "Unbedarftheit" und "natürliche Neugier" sind doch eher pathetischer Natur.

Nehmen wir die Neugier. Würde ich Ihre Nachrichten lesen und in Ihrer Schubladen wühlen, wäre das auch nur natürliche Neugier, hat aber sicher überhaupt nichts erheiterndes, geschweige denn etwas wunderbares an sich.

Bei genauerer Beobachtung fällt zum Thema Kinderlachen eines auf. Am lautesten und offensten ist es, wenn jemand zu Schaden kommt. So bekommt z.B. der Kasper eine auf den Deckel, oder der Sepp stolpert und fällt hin und schon kocht der mit minderjährigen Menschen geschwängerte Saal. Eine gut paltzierte intelligente Pointe hingegen, verbreitet im Allgemeinen bedrückendes Schweigen. Halten wir also fest: die Hauptmotivation zu Lachen ist Schadenfreude. Bei pubertierenden oder gar volljährigen Indiviuen der Gattung Homo Sapiens, eine doch eher unschöne Eigenart.

Diese Banalisierung der romantischen Aspekte eines Kindes und seiner/ihrer Handlungen ließe sich endlos fortführen.

Schreiten wir also zurück zum Thema und versuchen die Ursprungsfrage nüchtern anzugehen.

Die Vermehrung des Individuums und damit einhergehend die Zeugung von Kindern dient einzig der Arterhaltung. Jeder kann gern diesen Zweck um beliebige Faktoren, wie Informationsweitergabe, Evolution, usw. aufplustern. Aber letztlich bleibt dieser Fakt im Raume stehen. Die Arterhaltung nimmt jedoch in unserem Falle, und damit meine alle Vertreter unserer Art, groteske Züge. Unser Heimatplanet ist schon jetzt restlos überbevölkert und wird immer weiter mit Nachkommen vollgepumpt. Eine Notwendigkeit zur Arterhaltung kann also in unserem Falle, nicht mehr der Weisheit letzter Schluss sein. Dies wäre z.B. der Fall wenn es noch wenige tausend Exemplare von uns nackten Ressourcenschleudern gäbe.

Da der Hauptgrund der Existenz unserer Nachkommeschaft folgerichtig nicht von Belang ist, bleiben die folgenden Verpflichtungen. Da wären Aufzucht, Pflege und Ausbidlung.

Jeder der schonmal das "Glück" hatte, und ein Kind in all den genannten Station durch sein bisher kurzes Leben zu begleiten, weiß dass es mit erheblichen Kraft-, Zeit- und Ressourcenaufwand verbunden ist, dem Kinde dies im gesellschaftlich anerkannten Maße zukommen zu lassen. Ich kenne kein Kind, das seinen Eltern  genügenden und regelmäßigen Schlaf hat zukommen lassen. Weiterhin gilt es eine ständige Aufmerksamkeit und Betreuung sicherzustellen, womit die Freizeitansprüche der Erziehungsberechtigten auf ein Minimum reduziert wird.

Ich will an dieser Stelle nicht näher auf die finianziell ungnädigen Faktoren eingehen, welche unsere Stammhalter/innen mit sich bringen, da ich kein wirtschaftlich geprägter Mensch bin. Es braucht aber keinen Warren Buffet, um eine Bilanz aufzustellen, die zeigt, dass dies keine Rechnung sein kann, die uns in die schwarzen Zahlen bringt.       

Auch die Ausbildung ist ein mehr als kräftezehrendes Thema. Während es dort draussen immer noch Eltern gibt, die jedes Bild und jeden Schreibversuch mit augenscheinlicher Genailität ihres Sprößlings vergleichen, so bleibt bei ehrlicher Betrachtung eines Aussenstehnenden, nicht mehr als Mittelmaß von der Schaffenskraft übrig. Es gibt erwiesener Maßen nur einen Promilleanteil an heranreifenden Menschen, die das Attribut "Genialität" bereits im zarten Altern für sich verbuchen können. 

Der Rest begnügt sich mit einer gewissen Bildungsresitenz und einem erst späten Erwachen für die Wunderwelt des Wissens.

Ich will mit meinen Ausführungen wahrlich nicht jedermanns Elternfreunden (oder wie auch immer dies objektiv genannt werden sollte) verderben. Vielmehr ist es mir ein Anliegen auch die andere Seite mit haltbaren Argumenten zu verstärken. Es täte gut, statt mit der Masse zu schwimmen und jeden Abweichler naserümpfend eine sozilogische Unart zu bescheinigen, sich auch mit deren Haltung objektiv auseinanderzusetzen und zu versuchen die andere Seite der Medaile zu verstehen.

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Kinder haben den Vorteil, dass sie noch den Augenblick geniessen können. Sie denken nicht an die Sorgen von Morgen oder das lästige Gestern. Sie leben im Hier und Jetzt. Probir das auch mal. Den Moment zu geniessen... und dur wirst Sehen, dass Du Kinder gar nicht so hasst wie du denkst. Probir mal selber im Hier und Jetzt zu leben....Ja und es macht spass wieder selber mal etwas Kind zu sein.

Würdet ihr eurem Vater verzeihen?

Stellt euch vor, ihr seit erst 5 Jahre und eure Eltern fangen sich an zu streiten. Aus diesen Streitereien, lernt ihr Gewalt, Beleidigungen und Hass kennen. Euer Vater schlägt eure Mutter vor euren eigenen Augen. Er fängt an sich zu verändern und kommt nicht mehr nachhause, ihr seht ihn nur noch morgens wenn er euch zum Kindergarten/Grundschule bringt. Jeden Tag geht es so weiter, jeden Tag immer mehr Streit und Hass, ihr wächst nur noch mit Hass auf. Ihr lernt als Kind, alleine auszukommen, ohne jemand starkem der hinter euch steht. Ohne das ihr Liebe bekommt, da die Mutter dermaßen depressiv ist und der Vater eben so wie er ist. Ihr lernt die Welt kennen, als kind, wo man noch so unschuldig ist, und ihr versteht nicht warum, weshalb das ganze. ~ irgendwann kommt es dazu, das eure Eltern sich trennen. Jeder geht ihren eigenen Weg, und ihr steht als 9-10 jährige/r alleine da. Ohne jegliche Unterstützung. Auf einmal, will der Vater wieder Kontakt aufbauen, euch zu sich nehmen. Ihr vertraut ihm und sagt "ok ich werde bei dir bleiben". Ihr denkt er wird euch beschützen, euch lieben, eben ein Vater sein. Aber nein im Gegenteil, ihr seht sein wahres Gesicht immer mehr, ihr lernt wieder Gewalt, Hass, Heuchlerei und Ungerechtigkeit kennen. Er lässt euch nicht zu, dass ihr eure Mutter und Geschwister sehen dürft - 2 Jahre lang. Nicht mal anrufen. Seine ganze Familie ist gegen euch, und ihr denkt euch nur noch womit hab ich das verdient? Und dann, wo ihr dann bei eurer Mutter seid, fängt er an euch zu bedrohen. Ihr bekommt Albträume, werdet heftig depressiv, fängt an die Schule zu Schwänzen, fängt an zu kiffen und alles .. Und dann steht ihr ohne jegliche Abschluss da, nur wegen eurem Papa. Nun zu meiner Frage, würdet ihr sowas verzeihen? Wenn ja weshalb? Wenn nein, wieso nicht? (Bin 16, weiblich.)

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Schüchternes Kind auf Kindergruppe vorbereiten?

Hallo, unsere 2 jährige Tochter geht ab September zu einer Tagesmutter. Dort sind noch 4 andere Kinder im Alter zwischen 1 und 4 Jahren. Unsere Tochter ist anderen Kindern gegenüber ziemlich schüchtern, obwohl wir seit sie ein halbes Jahr alt ist 1-2x wöchentlich in eine Spielgruppe gehen, beim Babyschwimmen waren und eigentlich täglich auf dem Spielplatz sind. In der Spielgruppe sind immer etwa 10 Kinder. Sie kennt diese Kinder von Klein an und somit gibt es dort keine Probleme. Sobald aber mal ein anderes Kind da ist geht das Theater los. Sie fängt an zu weinen und will nur noch zu uns auf den Schoß. Wenn wir ihren großen Bruder aus dem KiGa abholen, können wir sie nicht mitnehmen, weil sobald sie die anderen Kinder dort sieht, fängt sie an zu weinen.

Wie können wir sie möglichst schonend an die anderen Kinder bei der Tagesmutter gewöhnen?

Wir haben uns schon ein paar mal mit der Tagesmutter getroffen und unsere Tochter baut langsam vertrauen zu ihr auf.

LG

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