Welche Vorteile haben die Engländerdurch den EU Austritt?

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6 Antworten

Sie müssen sich nicht mehr an EU Regelungen halten. Sie können jetzt wieder Glühbirnen in ihre Fassung schrauben ;)

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Kommentar von tevau
24.06.2016, 15:24

Können sie nicht, weil die Glühbirnen wegen des kleinen Marktes und entsprechend geringen Produktionszahlen viel zu teuer werden, und außerdem die Briten weniger Geld in der Tasche haben werden, um den hohen Strombedarf für die Glühbirnen zu bezahlen. Und mit einem schwachen Pfund wird die Energie ohnhin viel teurer werden für die Briten.

Andererseits sparen die Briten zukünftig ja viel Geld: Den Urlaub auf den spanischen Inseln können sie sich sowieso nicht mehr leisten. Abgesehen von den scharfen Grenzkontrollen... :-)

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Welche Vorteile haben schon die sogenannten kleinen Leute von der EU bis jetzt gehabt? Keine! Hat die EU die Arbeitslosigkeit wirksam bekämpft? Nein. Hat die EU die Sozialleistungen erhöht? Im Gegenteil sie faller immer geringer aus. Ist die Schere zwiswchen Arm und Reich mehr zusammengeklappt worden? Im Gegenteil, sie klappt immer mehr auseinander, die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer, das haben selbst bildungsferne Menschen ganz gut begriffen.

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Weil die meisten die dagegen gestimmt haben den Vorgang nicht durchschauen. Es gibt ein paar Vorteile, natürlich, aber im Vergleich zu den Nachteilen verblassen die. Wirklich von dem Brexit profitieren werden nur wenige. das sieht man übrigens auch daran dass seriöse Zeitungen wie der Guardian gegen den Brexit waren, die Boulevardpresse wie die The Sun (englische BILD) für den Brexit.

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Kommentar von DerKleineRacker
24.06.2016, 16:07

Wirklich von dem Brexit profitieren werden nur wenige. das sieht man übrigens auch daran dass seriöse Zeitungen wie der Guardian gegen den Brexit waren, die Boulevardpresse wie die The Sun (englische BILD) für den Brexit.

Ich wüsste nicht was das beweisen sollte. Die Klatschpresse schlägt sich traditionell an die Seite des einfachen Mannes und seiner Sorgen, eben die demographische Gruppe die eher für einen Brexit stimmt. 

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Gar keine.

Die Mehrheit hat sich von nationalistisch-hinterwäldlerischen und rassistisch motivierten Wunschträumen von einer Wiedererlangung jener Größe verwirren lassen, die das "Britsh Empire" mal besessen hat.

Wenn die aufwachen, werden sie lediglich noch Kleinengland ohne Schotten und Nordiren vorfinden...


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Wenn sie jetzt ein paar Freihandelsabkommen bzw. Ein großes mit der EU machen, haben sie alle Vorteile der EU, nur ohne den Klotz am Bein und ohne Bevormundung.

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Kommentar von tevau
24.06.2016, 15:26

Die Bevormundung haben sie auch in Zukunft, oder macht die britische Regierung vielleicht keine Gesetze, denen die Bürger folgen müssen?

Für den Normalbürger ist es doch völlig wurscht, ob in Brüssel oder in London etwas vorgegeben wird. Der einzige Unterschied ist die nationale Denke.

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Kommentar von DerServerNerver
24.06.2016, 15:29

Das Nationalparlament kann aber eigene Interessen verfolgen, während im EU-Parlament immer "die anderen" in der Mehrheit sind. Und um fair zu sein, aus Brüssel kommt schon eine Menge (undurchsichtig beschlossener) Schwachsinn.

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Kommentar von AnonYmus19941
24.06.2016, 15:31

Die Frage ist, ob die EU das will. Um genau zu sein, ist das eigentlich keine Frage - sie will nicht. GB ist ohne die EU deutlich schlechter dran als die EU ohne GB, und dass will man die Briten spüren lassen.

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Kommentar von Unsinkable2
24.06.2016, 15:58

Wenn sie jetzt ein paar Freihandelsabkommen bzw. Ein großes mit der EU machen, haben sie alle Vorteile der EU, nur ohne den Klotz am Bein und ohne Bevormundung.

Das ist völlig richtig. Doch dazu gehören zwei. Und die EU müsste mit dem Klammerbeutel gepudert sein, darauf einzugehen,

Es wird also tatsächlich das Gegenteil eintreten, denn die EU kann ohne Großbritannien, aber Großbritannien kann nicht ohne die EU.

Damit befindet sich Großbritannien in der beschissensten Ausgangssituation für Verhandlungen, die man sich denken kann.

Beispiel: Stelle es dir vor, wie einen Drogensüchtigen (Großbritannien) und einen Drogendealer (EU). Der Drogendealer kann seinen Stoff überall verticken. Doch der Drogensüchtige ist auf den Dealer angewiesen, um seinen Stoff zu bekommen.

Wer hat die bessere Position? 

Ganz besonders gilt das, da die USA und Kanada - beide sehr wichtige Handelspartner von Großbritannien - bereits angekündigt haben, dass sie an einem "Einzelmarkt Großbritannien" nicht das geringste Interesse haben und im Falle des Ausstiegs Großbritanniens lieber mehr mit der EU als Ganzes handeln wollten.

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Kommentar von atzef
24.06.2016, 16:03

In einem Freihandelsabkommen müssen die Briten nach dem Motto "Brite, friß unsere Bedingungen oder exportier deine Waren nach Grönland" EU-Diktate schlucken, ohne auf ihre Gestaltung sonderlich Einfluss nehmen zu können. Der Fall eines klassischen Eigentores aus purer nationalistischer Dummheit!

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Kommentar von DerServerNerver
26.06.2016, 00:43

@Unsinkable2, dass ich darauf "hereinfalle" kann ich nicht bestätigen. Klar steckt da viel Lobbyismus drin, aber ich werde doch wohl "mein" Parlament dafür kritisieren dürfen, auf den Lobbyismus hereinzufallen. Meiner Meinung ist es nicht damit getan, zu sagen Brüssel trifft keine Schuld, weil Großkonzerne Lobbyarbeit betrieben haben. Denn es ist genau die Verantwortung eines jeden Abgeordneten solche aus der Industrie kommenden Ideen kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls zu stoppen. @atzef, @Unsinkable2, @AnonYmus19941, ich bin auch der Meinung, dass Europa den Briten erstmal die kalte Schulter zeigt, würde man ihnen jetzt wirklich mittels Freihandelsabkommen ein "EU-Plus" bieten, würde man damit ja nur andere wirtschaftlich starke Mitglieder zum Austritt ermutigen und sich so von innen heraus zerstören. @tevau, da hast du recht, die EU hat auch viel positives für Verbraucher bewegt (P.S. hat eigentlich mal jemand wieder was von der Vereinheitlichung von Handyladesteckern gehört, die ja 2017 kommen sollte) und auch die Nationalen Parlamente sind stark von Lobbyarbeit betroffen und bei weitem nicht die idealen Entscheidungsträger, die sie sein sollten. @Almalexian, Nein, aber wenigstens das Interesse der nationalen Wirtschaft.

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Sie müssen keine Flüchtlinge mehr aufnehmen, und das ist nach ihrer Ansicht ein Vorteil.

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Kommentar von tevau
24.06.2016, 15:29

Mussten sie auch in Europa nicht. Eine wirksame Verteilungsregelung hat Europa ja nie zustandegebracht.

Und die Verantwortung für Flüchtlinge und andere internationale Aufgaben werden die Briten wie jedes andere zivilisierte Land in dieser Welt auch ohne EU nicht los. Ansonsten würden sie noch weiter isoliert...

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